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Firmen-Smartphones nutzen


Studie: Großes Vertrauen in mobile Sicherheit kann Weg zur Zutrittskontrolle per Smartphone ebnen
Wichtig ist, dass sich die Lösung zur Zutrittskontrolle per Smartphone einfach implementieren lässt



In den europäischen Unternehmen haben 74 Prozent der Mitarbeiter keine Sicherheitsbedenken, wenn sie Firmen-Smartphones nutzen. In Deutschland gilt das sogar für 82 Prozent der Mitarbeiter. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von HID Global, weltweit führender Anbieter von sicheren Identitätslösungen. Dieses große Vertrauen in die Sicherheit mobiler Unternehmensgeräte öffnet den Weg für Mobile Access-Lösungen.

Für die Studie befragte HID Global über 1.200 Mitarbeiter von Unternehmen aller Größen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Besonders hoch ist das Vertrauen in die Sicherheit mobiler Firmengeräte der Umfrage zufolge in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Europaweit gaben 75 Prozent der KMU-Mitarbeiter an, keine Sicherheitsbedenken zu haben, wenn sie Smartphones oder Tablets nutzen.

Dieser Wert belegt ein großes Vertrauen in die mobilen Sicherheitsstrategien der Unternehmen und ist vor allem deshalb von großer Bedeutung, weil Mobilgeräte inzwischen an vielen Arbeitsplätzen zum Einsatz kommen. So berichteten 78 Prozent der befragten KMU-Mitarbeiter, dass sie regelmäßig Firmen-Handys zu Arbeitszwecken nutzen.

Das große Vertrauen und den wachsenden Mobility-Trend sollten die kleinen und mittelständischen Unternehmen nach Meinung von HID Global jetzt nutzen, um ihren Mitarbeitern auf den Mobilgeräten innovative Lösungen zur Zutrittskontrolle zu bieten. Wenn Mobilgeräte bei ihnen ohnehin allgegenwärtig sind und die Mitarbeiter großes Vertrauen in ihre Sicherheit haben, ist es naheliegend, sie auch zur Authentifizierung der Mitarbeiter beim Öffnen von Türen zu verwenden. Über zeitlich begrenzte digitale Ausweise könnten die Unternehmen auf diesem Weg außerdem auch Besuchern und externen Dienstleistern auf einfache Art und Weise einen temporären Zugang zum Firmengebäude ermöglichen.

Wichtig ist dabei, dass sich die Lösung zur Zutrittskontrolle per Smartphone einfach implementieren lässt und vor allem den Mitarbeitern eine positive User Experience bietet. Gleichzeitig muss sie angesichts der schmalen Budgets, die KMU im Vergleich zu Großunternehmen aufweisen, aber auch kosteneffektiv sein. Ein Upgrade zu Mobile Access ist außerdem die ideale Gelegenheit, sämtliche eventuell noch vorhandenen Sicherheitslücken zu schließen.

Unsere Umfrage offenbart ein großes Vertrauen der Mitarbeiter in die Fähigkeit ihrer Unternehmen, Daten auf Mobilgeräten vor externen Bedrohungen zu schützen, sagt Harm Radstaak, Vice President und Managing Director, Physical Access Control Solutions bei HID Global. Dieses hohe Maß an Vertrauen und die Bereitschaft der Anwender, mit ihrem Smartphone Türen zu öffnen, wird schnell dazu führen, dass mobile Geräte schon bald zum Standard in der Zutrittskontrolle werden. Das gilt vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich traditionell als besonders flexibel und agil zeigen, wenn es um Innovation und Effizienz geht. (HID Global: ra)

eingetragen: 18.11.16
Home & Newsletterlauf: 12.12.16


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Meldungen: Studien

  • Zugangsrechte immer noch eine Achillesferse

    58 Prozent aller global befragten Unternehmen gelingt es nicht, Anträge von Einzelpersonen, die auf Grundlage der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) eine Kopie ihrer persönlichen Daten angefordert haben, innerhalb der in der Verordnung festgelegten Frist von einem Monat zu bearbeiten. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Talend. Im September 2018 veröffentlichte Talend die Ergebnisse ihrer ersten DSGVO-Vergleichsstudie. Mit dieser Studie sollte die Fähigkeit von Unternehmen bewertet werden, die Zugangs- und Portabilitätsanforderungen der EU-Verordnung einzuhalten. 70 Prozent der untersuchten Unternehmen waren damals nicht in der Lage, Daten einer betroffenen Person innerhalb eines Monats zur Verfügung zu stellen. Ein Jahr später befragte Talend erneut diejenigen Unternehmen, die im ersten Benchmark die DSGVO-Vorgaben nicht einhalten konnten. Gleichzeitig wurden auch neue Unternehmen aus der Zielgruppe befragt. Zwar erhöhte sich der Gesamtanteil derjenigen Unternehmen, die eine Einhaltung der Vorschriften vermeldeten, auf 42 Prozent, dennoch bleibt die Quote 18 Monate nach Inkrafttreten der Verordnung vergleichsweise niedrig.

  • Unternehmen investieren mehr in IT-Sicherheit

    Zwei Drittel der Unternehmen (66 Prozent) wollen ihre Investitionen in IT-Sicherheit steigern - mehr als in jeden anderen Bereich. Auch gefragt sind Datenanalyse-Software, in die 55 Prozent der Unternehmen mehr investieren wollen und Online-Shops mit 52 Prozent. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Auftrag von Tata Consultancy Services (TCS) unter 953 Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland. Im Durchschnitt investieren die Unternehmen 5,5 Prozent ihres Jahresumsatzes in die digitale Transformation - eine Steigerung um 12 Prozent zum Vorjahr. Allerdings werden wie die Anforderungen an Datenschutz (53 Prozent) und IT-Sicherheit (52 Prozent) von den Unternehmen auch als größte Hürden der Digitalisierung gesehen. Nur ein Prozent sieht hingegen fehlende finanzielle Mittel als Hinderungsgrund. Fehlt das Geld, sind die Probleme hausgemacht: Jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) sieht fehlende Investitionsbereitschaft trotz vorhandener Geldmittel als Hürde. Noch häufiger genannt werden fehlende Vorgaben der Geschäftsführung (31 Prozent) oder langwierige Entscheidungsprozesse (37 Prozent). Der Fachkräftemangel wird zur immer größeren Herausforderung: Mehr als ein Drittel (35 Prozent) sieht den Mangel an Mitarbeitern mit Digitalkompetenz als Hürde - 2017 waren es erst 25 Prozent.

  • Kundenzufriedenheit erfordert Test-Automatisierung

    Compuware hat die Ergebnisse einer weltweiten Umfrage unter 400 IT-Führungskräften, davon 75 aus Deutschland, bekannt gegeben. Demnach sind manuelle Testverfahren nach wie vor weit verbreitet. Sie stellen jedoch eine der größten Herausforderungen für große Unternehmen dar, wenn sie digitale Innovationen beschleunigen möchten.Die von Vanson Bourne im Auftrag von Compuware durchgeführte Umfrage untersucht die Prozesse von Unternehmen, um Innovationen auf dem Mainframe so schnell wie in ihren verteilten Umgebungen, die stark vom Mainframe abhängig sind, bereitzustellen. Die Studie untersucht auch die Methoden zur Unterstützung von Tests auf dem Mainframe sowie die Herausforderungen bei der gleichzeitigen Steigerung von Qualität, Geschwindigkeit und Effizienz während des Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesses für Anwendungen. Die vollständige Studie mit den weltweiten Ergebnissen können Sie hier herunterladen.

  • Biometrische Daten vermehrt Angriffen ausgesetzt

    37 Prozent der Computer, Server oder Workstations, auf denen biometrische Daten erfasst, verarbeitet und gespeichert und von einer Kaspersky-Lösung geschützt werden, waren im dritten Quartal 2019 mindestens einem Malware-Infektionsversuch ausgesetzt. Dies zeigt der aktuelle Report "Threats for biometric data processing and storage systems" des Kaspersky ICS CERT. Es handelte sich vor allem um generische Malware wie Remote Access Trojaner (RATs) (5,4 Prozent), bei Phishing-Angriffen verwendete Malware (5,1 Prozent), Ransomware (1,9 Prozent) sowie Banking-Trojaner (1,5 Prozent). Die Verwendung biometrischer Daten wie Fingerabdrücke, Handgeometrie oder Irisstruktur zur Authentifizierung, als Ergänzung oder Ersatz zu traditionellen Anmeldedaten, nimmt stetig zu. Sie wird unter anderem für den Zugriff auf Regierungs- und Handelsbüros, industrielle Automatisierungssysteme, Unternehmens- und Privat-Laptops sowie Smartphones verwendet - und steht damit vermehrt im Fokus von Cyberkriminellen.Die Experten von Kaspersky ICS CERT haben Cyberbedrohungen untersucht, die im dritten Quartal dieses Jahres von Kaspersky-Produkten auf Computern, die biometrische Daten sammeln, verarbeiten und speichern, untersucht. Das Ergebnis: Auf über einem Drittel der Computer (37 Prozent) schlugen die Kaspersky-Produkte Alarm.

  • Security-Markt setzt 9,2 Milliarden Euro um

    Die globale Sicherheitsindustrie befindet sich in einer stetigen Wachstumsphase. Alleine in Deutschland wurde dieses Jahr nach den Daten von Statista ein Umsatz von etwa 9,2 Milliarden Euro erzielt. Dies sei darauf zurückzuführen, dass das Bewusstsein für Sicherheit geschärft werde, und dass Verbraucher hierfür auch immer öfter Geld investieren. Deutschland ist hierbei augenscheinlich einer der wichtigsten Märkte innerhalb Europas. Die Bundesrepublik beheimatet in dieser Sparte rund 6.000 Unternehmen mit insgesamt 180.000 Mitarbeitern. Von 2018 auf 2019 verzeichnet die Branche in Deutschland ein Wachstum von 2,9 Prozent. Etwa 80 Prozent des Gesamtumsatzes fallen hierbei auf private Akteure. Im Jahr 2011 belief sich der Umsatz der Sicherheits- und Ermittlungsindustrie hierzulande noch auf 5,3 Milliarden Euro. Seither ist der Branchenwert um 73,58 Prozent gewachsen.