- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Studien

VoIP besonders im Norden verbreitet


Studie zu VoIP in Deutschland: Für Schwaben steht die Kostenersparnis an erster Stelle
38,5 Prozent arbeiten in einem Unternehmen, das bereits auf VoIP-Telefonie umgerüstet hat

- Anzeigen -





Allen Unkenrufen zum Trotz – Telefonieren genießt in deutschen Unternehmen noch immer einen hohen Stellenwert. Doch es gibt, wie eine Studie zum Thema VoIP zeigt, bemerkenswerte Unterschiede – und zwar nicht nur in den verschiedenen Altersgruppen, sondern auch zwischen Ost und West. Durchgeführt wurde die Befragung im Sommer dieses Jahres vom Marktforschungsunternehmen Norstat im Auftrag des Berliner IP-Telefonie-Pioniers Snom.

Abgedankt hat das klassische Tischtelefon noch lange nicht – ganz im Gegenteil: 80,3 Prozent der befragten Personen gaben an, ein stationäres Telefon am Arbeitsplatz zu haben – wobei der Prozentsatz in der jüngsten Altersgruppe, 20 bis 39, mit 84,75 Prozent am höchsten war. Bei den 40 bis 59-jährigen sank die Zahl auf circa 79 Prozent und bei den 60 bis 69-Jährigen sogar auf 75 Prozent.

Die Umfrage überraschte auch beim Vergleich der Bundesländer: Während in Hessen, Schleswig-Holstein und Bayern bei durchschnittlich rund 87 Prozent der Teilnehmer das stationäre Telefon noch immer einen festen Platz auf dem Schreibtisch hat, ist dieser Wert in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern um fast 25 Prozent niedriger. Hier statten Unternehmen nur noch zwei von drei Arbeitsplätzen (66,7 Prozent) mit einem Business-Telefon aus.

Seit den Anfängen der VoIP-Telefonie vor über zwei Jahrzehnten in Berlin setzt sich diese überaus flexible, komfortable und kostengünstige Technologie auch im Business-Bereich immer stärker durch.

Die von Snom initiierte Umfrage ergab, dass die IP- basierte Telefonie 85 Prozent der Befragten bekannt ist. 38,5 Prozent arbeiten in einem Unternehmen, das bereits auf VoIP-Telefonie umgerüstet hat. Spitzenreiter mit einem Plus von fast 60 Prozent über dem Durchschnittswert ist Schleswig-Holstein: Hier profitieren bereits 61,5 Prozent von den Vorzügen dieser Technologie.

11,4 Prozent der Befragten gaben an, dass die Umstellung auf VoIP in ihrem Unternehmen noch in diesem Jahr erfolgen soll. 34,6 Prozent sagten, dass sie nicht wissen, wann ihr Arbeitgeber die Umstellung vornehmen will.

Vorreiter Kostenfaktor – was Nutzer an VoIP schätzen
VoIP bietet im Vergleich mit der analogen Telefonie zahlreiche Vorteile. Doch worauf legen die Anwender*innen den größten Wert?

Die Mehrzahl der Befragten, 57 Prozent, nannte die Kosteneinsparpotenziale für das Unternehmen an erster Stelle. Dass hier die Schwaben mit 72 Prozent weit vorne lagen, unterstreicht einmal mehr den Faktor "Körnchen Wahrheit" in Gerüchten

Dicht gefolgt wird der Spitzenreiter ‚Kostenreduktion‘ vom Argument ‚Sprachqualität‘. 47,7 Prozent aller Befragten und sogar 57 Prozent der 30-39-Jährigen sehen darin den entscheidenden Vorteil.

Auf Platz 3 der Liste der wichtigsten VoIP-Vorteile hat es mit 46,2 Prozent ‚Mobilität‘ geschafft.

"Tischtelefone sind für die überwiegende Mehrheit der in Büros Beschäftigten nach wie vor ein unverzichtbares Arbeitsmittel", so Roman Hennes, Produkt Marketing Manager von Snom. "Bestätigt hat sich auch unsere Wahrnehmung, dass VoIP noch längst nicht in allen Unternehmen angekommen ist. Ein Wunder eigentlich: Lassen sich doch die Telefonkosten dauerhaft so stark senken, dass sich die gesamte Umstellung auf VoIP oftmals bereits im zweiten oder dritten Jahr amortisiert hat."
(Snom Technology: ra)

eingetragen: 10.11.19
Newsletterlauf: 19.12.19

snom technology: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Studien

  • VoIP besonders im Norden verbreitet

    Allen Unkenrufen zum Trotz - Telefonieren genießt in deutschen Unternehmen noch immer einen hohen Stellenwert. Doch es gibt, wie eine Studie zum Thema VoIP zeigt, bemerkenswerte Unterschiede - und zwar nicht nur in den verschiedenen Altersgruppen, sondern auch zwischen Ost und West. Durchgeführt wurde die Befragung im Sommer dieses Jahres vom Marktforschungsunternehmen Norstat im Auftrag des Berliner IP-Telefonie-Pioniers Snom. Abgedankt hat das klassische Tischtelefon noch lange nicht - ganz im Gegenteil: 80,3 Prozent der befragten Personen gaben an, ein stationäres Telefon am Arbeitsplatz zu haben - wobei der Prozentsatz in der jüngsten Altersgruppe, 20 bis 39, mit 84,75 Prozent am höchsten war. Bei den 40 bis 59-jährigen sank die Zahl auf circa 79 Prozent und bei den 60 bis 69-Jährigen sogar auf 75 Prozent.

  • Insider-Angriffe: Jedes 2. Unternehmen betroffen

    IDG Research Services hat für die aktuelle Studie "Endpoint Security Management 2019" 554 IT-Entscheider und -Spezialisten von Unternehmen in Deutschland befragt. Danach geht jedes zweite Unternehmen davon aus, dass aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter wichtige Daten gestohlen, sabotiert oder vorsätzlich gelöscht haben. Das weist auf grundlegende Lücken im Schutz von Daten und geistigem Eigentum hin. Unternehmen sollten daher auch verstärkt Data-Leak-Prevention-Lösungen (DLP) einsetzen. Federführend verantwortlich für die Endpoint-Sicherheit ist in 30 Prozent der Unternehmen der CIO, CDO oder IT-Vorstand. Ein CISO oder CSO wird nur von fünf Prozent genannt, jeweils zwölf Prozent nennen den CEO oder CTO / Technikvorstand. Bei zehn Prozent sind es die Administratoren, die die Verantwortung für die Endpoint-Sicherheit tragen. Attacken von und auf Endpoints werden dabei von den Experten gefürchtet und als große Herausforderung eingeschätzt. Doch das Wissen darum allein reicht nicht aus, es besteht großer Handlungsbedarf.

  • Sicherheitsvorfälle sind entscheidende Momente

    Eine neue Symantec-Studie empfiehlt Unternehmen Cyber-Security-Experten einzustellen, die bereits eigene Erfahrungen mit vermeidbaren Sicherheitsvorfällen gemacht haben. Die Studie zeigt, dass nachdem die Spezialisten solche Vorfälle bereits erlebt haben, sich das Verhalten dieser Mitarbeiter positiv verändert. Sie werden selbstbewusster und insgesamt aufmerksamer. Die Studie basiert auf einer Befragung von 3.045 Cyber-Security-Entscheidern aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Durchgeführt wurde sie von Dr. Chris Brauer, Director of Innovation bei Goldsmiths, University of London, und seinem Team im Auftrag von Symantec. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Ein überstandener Sicherheitsvorfall reduziert die künftige - gefühlte - Belastung am Arbeitsplatz der Security-Experten erheblich und erhöht gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre Erfahrungen mit erfolgreichen Angriffen teilen, um dem gesamten Team diesen Erfahrungsschatz zugänglich zu machen.

  • Tipps für die Migration auf Windows 10

    Obwohl der reguläre Support für Windows 7 am 14. Januar 2020 endet, haben 59 Prozent der Unternehmen noch nicht alle Nutzer-Geräte auf Windows 10 migriert. 39 Prozent werden es auch nicht bis dahin schaffen. Das ergab eine Umfrage von Ivanti unter mehr als 500 IT-Professionals zu den Schwierigkeiten und Prioritäten bei der Migration auf Windows 10. Demnach konnten bislang nur 39 Prozent der Befragten sämtliche Nutzer auf Windows 10 umstellen. Von denjenigen, die derzeit noch dabei sind, haben 38 Prozent "fast" alle Geräte aktualisiert, wobei 23 Prozent dies wahrscheinlich bis zum Stichtag abschließen.

  • Studie: 2021 ist KI im Netzwerk unverzichtbar

    Die Automatisierung der Netzwerk-IT schreitet in den nächsten zwei Jahren rasant voran. Das zeigt der "2020 Global Networking Technology Report" von Cisco. Durch den explosionsartigen Anstieg von vernetzten Mobil- und IoT-Geräten, Anwendungen und Mikroservices werden moderne IT-Umgebungen zu komplex, um sie allein durch Menschen zu steuern. Laut Report gehen 98 Prozent der deutschen IT-Führungskräfte davon aus, in den nächsten zwei Jahren rein manuelle Netzwerk-Prozesse abzuschaffen. Grund dafür ist auch die digitale Transformation, die in deutschen Unternehmen immer schneller voranschreitet. 72 Prozent geben an, dass in ihren Unternehmen digitale Transformationsprojekte implementiert werden. Im weltweiten Vergleich sind es nur 62.