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Vereinfachtes Trouble-Shooting


Vorteile einer Implementierung einer Privileged-Account-Security-Lösung
Sicherheitsmaßnahmen müssen nicht zulasten des Benutzerkomforts gehen



Maximale Sicherheit und hoher Benutzerkomfort müssen kein Zielkonflikt sein, meint Sicherheitsexperte CyberArk. Auch im Bereich der privilegierten Benutzerkonten führt die Einführung neuer Sicherheitslösungen nicht zwangsläufig zu einer Beeinträchtigung der Usability, in der Regel ist sogar das Gegenteil der Fall. Die Notwendigkeit für Unternehmen, umfassende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, steht außer Frage. Ziel muss es sein, maximale IT-Security zu erzielen, ohne die Business-Aktivitäten zu beeinträchtigen. Dabei muss der Ausgleich zwischen "ausreichend sicher" und "völlig überreguliert" gefunden werden.

Der Veränderung etablierter betrieblicher Prozesse begegnen Mitarbeiter oft mit Skepsis. Vorbehalte gibt es dabei oft bei Administratoren, die über privilegierte Benutzerkonten mit erweiterten Rechten verfügen. Es liegt auf der Hand, dass Neuerungen bei der Verwaltung, Sicherung und Überwachung dieser Konten auch Auswirkungen auf den Workflow der Anwender wie Systemadministratoren oder Entwickler haben. "Sicherheitsabteilungen müssen deshalb gemeinsam mit den Prozessverantwortlichen und Endanwendern an der Umsetzung geeigneter Maßnahmen arbeiten, die den Betrieb nicht einschränken und auch von den einzelnen Usern nicht konterkariert werden", betont Michael Kleist, Regional Director DACH bei CyberArk in Düsseldorf.

"Eine hohe Sicherheit muss nicht zwangsläufig eine niedrigere Usability nach sich ziehen", so Kleist weiter. "Im Unterschied zu vielen anderen Sicherungsmaßnahmen können verbesserte Prozesse und neue Technologien im Bereich des Privileged-Access-Managements sogar zu einer gesteigerten Produktivität und höheren Nutzerzufriedenheit beitragen."

Durch die Implementierung einer Privileged-Account-Security-Lösung ergeben sich unter anderem folgende fünf Vorteile:

1. Gesteigerte Effizienz
Für Administratoren führt die Einführung eines automatischen Passwort-Managements zu einem erheblichen Zeitgewinn. Eine solche Automatisierung beinhaltet die Verwaltung, regelmäßige Änderung und auch das Zurücksetzen von Passwörtern. Eine umfassende Privileged-Account-Security-Lösung unterstützt zudem eine automatische Erstellung von Audit-Reports – auch dies reduziert den Arbeitsaufwand auf Administratorenseite erheblich.

2. Nahtlose Workflows
Eine Lösung im Bereich Privileged Account Security unterstützt die Vergabe von Berechtigungen im Rahmen von Rollenmodellen und bietet strikte Authentifizierungsverfahren. Dies ermöglicht eine Workflow-Konsolidierung und -Optimierung, indem Art und Umfang von Zugriffsmöglichkeiten auf Zielsysteme und -applikationen klar geregelt sind.

3. Reduzierte Fehlerrate
Sicherheitsmaßnahmen lassen sich so konfigurieren, dass bei bestimmten systemkritischen Befehlen eine Bestätigung verlangt wird. Fälle, in denen User versehentlich eine Datei löschen oder einen Serverausfall verursachen, können dadurch deutlich reduziert werden.

4. Vereinfachtes Trouble-Shooting
Liegen detaillierte User Access Logs vor, können IT-Probleme einfacher diagnostiziert werden. So lassen sich wiederkehrende Muster für das Trouble-Shooting erkennen, beispielsweise wenn einem bestimmten Problem immer dieselben User-Aktionen vorausgehen.

5. Erhöhte Systemverfügbarkeit
Durch die Reduzierung der Fehlerquote erhöht sich die Systemverfügbarkeit. Außerdem können durch bessere forensische Möglichkeiten auch die Wiederherstellungszeiten nach einem Ausfall verkürzt werden. Ein Beispiel hierfür ist die Aufzeichnung von privilegierten Sessions. Sie ermöglicht im Vergleich zur reinen Überprüfung von Server-Logs eine schnellere Ermittlung der Änderungen, die vor Kurzem gemacht wurden und eine mögliche Fehlerursache darstellen.

"Wie alle Security-Initiativen hat auch die Nutzung neuer Sicherheitsmaßnahmen für privilegierte Benutzerkonten Auswirkungen auf die IT und den Business-Bereich – und kann damit auf Widerstände stoßen", erklärt Michael Kleist. "Der Eindruck von Anwendern, dass diese Maßnahmen ihre Arbeit erschweren, ist aber in den meisten Fällen mehr als unbegründet. Arbeiten die Sicherheitsverantwortlichen bei der Implementierung einer neuen Lösung von Anfang an mit den einzelnen Anwendern und allen übrigen Betroffenen eng zusammen, können eventuell existierende Vorbehalte frühzeitig ausgeräumt werden. Damit ist auch die Grundlage geschaffen für die erfolgreiche Umsetzung adäquater Maßnahmen zum Schutz privilegierter Benutzerkonten."

Die skizzierten CyberArk-Empfehlungen und -Einschätzungen basieren auch auf Diskussionen mit Chief Information Security Officers (CISOs) aus Global-1000-Unternehmen im Rahmen des CISO View, einer von CyberArk gesponsorten Initiative.
(CyberArk: ra)

eingetragen: 20.04.16
Home & Newsletterlauf: 13.05.16


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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Sicherheitsmaßnahmen gegenüber Bedrohungen

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    Guardicore gibt Sicherheitsempfehlungen für das Support-Ende von Windows Server R2, Windows Server 2008 und Windows 7. Ab 14. Januar 2020 werden Nutzer dieser Microsoft-Betriebssysteme keine kostenlosen Sicherheitsupdates und Online-Aktualisierungen mehr erhalten. Ohne sicherheitsrelevante Updates sind die betroffenen IT-Systeme gegen neu entdeckte Schwachstellen nicht mehr geschützt. Zwar sind die genannten Betriebssysteme teilweise bereits über ein Jahrzehnt alt, aber Schätzungen zufolge ist allein Windows Server 2008/2008 R2 immer noch auf fast jedem dritten Server weltweit im Betrieb. Viele Organisationen können nicht auf aktuelle Betriebssystemversionen wechseln, weil sie komplizierten Gesetzes- und Zertifizierungsanforderungen unterliegen, oder einfach nicht das erforderliche Budget zur Verfügung haben. Gefragt sind deshalb Überbrückungslösungen - auch um zeitaufwendige Migrationsprozesse begleiten zu können.

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    Die E-Mail ist das Kommunikationsmittel Nummer eins. Unternehmen sind in der Pflicht, sich mit der E-Mail-Sicherheit zu beschäftigen, kommunizieren sie doch sowohl intern als auch extern. Nahezu täglich ist von Datenpannen und Datendiebstählen zu hören: Fremde verschaffen sich - zum Teil leider kinderleicht - Zugang zum internen Unternehmenssystem und greifen Daten ab oder manipulieren diese. Einfache, unverschlüsselte E-Mails stellen deshalb grundsätzlich eine Gefahr dar: Sie ähneln einer Postkarte, deren Inhalt jeder lesen kann. "Denn gehen E-Mails weder digital signiert noch verschlüsselt auf die Reise, können die Inhalte nicht nur ausspioniert, sondern auch manipuliert werden. Da Angriffe dieser Art in aller Regel nicht sicht- und nachweisbar sind, wird die E-Mail-Sicherheit leider nach wie vor oft stiefmütterlich behandelt. Wie oft und von wem E-Mails gelesen werden, kann ihnen niemand ansehen", warnt Patrycja Tulinska, Geschäftsführerin der PSW Group.

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    Die Entfernung zwischen georedundanten Rechenzentren soll mindestens 200km betragen. So empfiehlt es das BSI seit diesem Jahr. Dies stellt viele Unternehmen vor Probleme, betrug die bisher empfohlene Distanz in der Vergangenheit doch gerade einmal fünf Kilometer. Diese geringe Distanz erlaubte es den Betreibern bisher, ihre Rechenzentren über HA-Systeme synchron zu spiegeln. Dies ist bei einem Abstand von 200km jedoch nicht mehr möglich: Die Latenz zwischen den Standorten ist einfach zu hoch, um Organisationen mit traditionellen Hochverfügbarkeits- und Backup-Lösungen gegen Systemausfälle zu schützen. Was können Unternehmen nun tun, um ihre IT etwa gegen logische Fehler oder Ransomware-Attacken abzusichern, um minimalen Datenverlust und kurze Ausfallzeiten zu garantieren? Der neue Mindestabstand, den das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) seit Dezember 2018 zwischen sich Georedundanz gebenden Rechenzentren empfiehlt, stellt in vieler Hinsicht eine Zäsur dar. Er stellt die Nutzung synchroner Spiegelung grundsätzlich infrage und hat damit einen direkten Einfluss darauf, wie Rechenzentren hierzulande betrieben werden. Wer eine "kritische Infrastruktur" betreibt, wird vom Gesetzgeber sogar dazu gezwungen der Empfehlung zu folgen. Und wer das Pech hat Teil eines Branchenverbandes zu sein, der den Empfehlungen des BSI folgt, wie etwa Mitglieder der Bankenbranche Bafin, haben ebenfalls keine Wahl. All diese Organisationen müssen auf die Entscheidung reagieren und den Abstand ihrer Rechenzentren auf mindestens 200km bringen.