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Tipps für Online-Grundschutz


eco Verband: "Mittelständler riskieren mit unsicheren Webseiten ihre Existenz"
Mit unsicheren Online-Auftritten machen sich kleine und mittelständische Unternehmen angreifbar und gefährden die Daten ihrer Kunden

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Mittelständler schützen ihre IT oft schlechter als börsennotierte Konzerne und gefährden so ihr Unternehmen: Viele Handwerks- oder mittelständische Produktionsbetriebe sind sich häufig der Risiken einer schlecht gewarteten IT-Infrastruktur nicht bewusst. Dabei steigt die Bedrohungslage, denken 95 Prozent der Security-Experten laut eco-Umfrage. Rund jeder Dritte (28 Prozent) der Befragten hatte in letzter Zeit mindestens einen Sicherheitsvorfall im Unternehmen. Neben Erpressungstrojanern wie Locky und Betrugsversuchen mittels CEO-Fraud sind unsichere Webseiten ein beliebtes Einfallstor für Cyberkriminelle.

"Viele kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) versäumen es, ihr Content-Management-System (CMS) zeitnah zu aktualisieren, so dass der Internetauftritt dadurch große Sicherheitslücken aufweist und damit Hackern ein einfaches Ziel bietet", sagt Peter Meyer, Leiter Cyber Security Services im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Insbesondere viele Plugins unterschiedlicher Anbieter im CMS erhöhen die Komplexität. Das versuchen Cyberkriminelle auszunutzen. So entstehen mögliche Schwachstellen, die beispielsweise einen Diebstahl der Nutzerdaten über Cross-Site-Scripting ermöglichen.

Es drohen Bußgelder bis 10 Millionen Euro oder zwei Prozent des Jahresumsatzes
Den angegriffenen Unternehmen drohen Reputationsverluste und Umsatzeinbußen. Die sind besonders hoch wenn es so weit kommt, dass Webbrowser vor einem Besuch der Firmen-Webseite warnen. Schädigt eine Firmen-Website die Besucher, dann haftet der Betreiber möglicherweise, wenn er seine Sicherungs-Pflicht vernachlässigt und unwissentlich einen Virus verbreitet.

Auch laut EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind Unternehmen dazu verpflichtet, technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten zu treffen. Bußgelder bis 10 Millionen EUR oder zwei Prozent des jährlichen Konzernumsatzes können entsprechend der neuen Regelungen ab Mai 2018 fällig werden. Die finanziellen Folgen unsicherer Webseiten können also beträchtlich sein und im schlimmsten Fall führt ein Cyberangriff sogar zur Insolvenz. "Mittelständler riskieren mit unsicheren Webseiten ihre Existenz", fasst Peter Meyer zusammen.

Updates und gratis Tools für sichere Webseiten
"IT-Sicherheit sollte Chefsache sein, viele Angriffsvektoren lassen sich bereits mit einfachen Maßnahmen abfedern", so Meyer weiter. Dazu gehört etwa ein vernünftiges Update- und Patch-Management oder die regelmäßige Sensibilisierung und Schulung der eigenen Mitarbeiter zur IT-Sicherheit. Meyer weist zudem auf kostenlose Dienste wie das Tool Siwecos (Sichere Webseiten und Content Management Systeme) hin, das Webseiten auf Schwachstellen hin überprüft.

"Es gibt viele einfache Methoden, mit denen Unternehmen ihre Webseite und ihr Content-Management-System ohne großen technischen Aufwand oder komplexes Fachwissen schützen können", fasst Peter Meyer zusammen. Damit sorgen Unternehmen nicht nur für Datenschutz, sondern sichern auch den eigenen wirtschaftlichen Fortbestand. (eco: ra)

eingetragen: 03.10.17
Home & Newsletterlauf: 20.10.17


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