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Die Lösung: Web Application Security


Wildwuchs von Web-Anwendungen – ein Sicherheitsrisiko?
Bedrohungslage durch Cyber-Angriffe weltweit kritisch


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Digitale Geschäftsmodelle zählen heute in vielen Unternehmen zu einem der wesentlichen Erfolgsfaktoren und werden in Zukunft vermutlich über den Fortbestand des Unternehmens entscheiden. Eine gute Digitalisierungsstrategie bringt mehr Nähe zu Kunden und Geschäftspartnern, höhere Effizienz und Kosteneinsparungen sowie viele weitere Vorteile. Um für die Zukunft bestens gerüstet zu sein, müssen sich die digitalen Prozesse flexibel skalieren lassen. Dies ist in erster Linie Aufgabe der CIOs. Sie sind verantwortlich für die Implementierung und den stabilen Betrieb einer sicheren, gut skalierbaren IT-Infrastruktur. Einen essentiellen Bestandteil der Digitalisierung sind unterschiedlichste Web-Applikationen. Sie bilden das Fundament für ein gut funktionierendes digitales Geschäft.

Die Web-Applikationen können verschiedensten Zwecken dienen: zur E-Mail-Kommunikation, für den Austausch in sozialen Netzwerken, zum Online-Shopping. Aber es gibt noch weitere Anwendungsbeispiele für eine erfolgreiche Digitalisierung. Neben dem E-Banking sind z.B. E-Government, E-Health oder Industrie 4.0 weitere Bereiche. Durch moderne ERP-Systeme (Enterprise-Resource-Planning), wie SAP oder Oracle, können Lieferanten direkt auf Systemteilbereiche zugreifen und verschiedene Firmenniederlassungen werden direkt miteinander verbunden, um Produktionsprozesse und Warenbestellungen zu automatisieren und zu optimieren. Maschinen beginnen miteinander auf direktem Weg zu kommunizieren. Auch dieser Kommunikationskanal wird immer häufiger mittels sogenannter Webservices von außen zugänglich gemacht.

Verbunden mit deren Nutzung ist aber immer eine sichere, digitale Authentifizierung der jeweiligen User. Ein Problem dabei: In vielen Unternehmen gibt es mittlerweile einen unkontrollierten Wildwuchs an Web-Anwendungen und Benutzerverzeichnissen für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten. Dies stellt ein großes Sicherheitsrisiko dar – gerade im Hinblick darauf, dass die Bedrohung durch weltweite Cyber-Attacken stark zunimmt. Diese können zusätzlich zum finanziellen Schaden auch die Reputation des Unternehmens gefährden.

Die Integrität von Daten und Identitäten der User muss absolut gewährleistet sein. Eine lückenlose Sicherung und Kontrolle der Web-Applikationen ist daher unverzichtbar, gestaltet sich aber dennoch schwierig: Häufig sind in jeder einzelnen Anwendung spezielle Funktionen für die Sicherheit und Authentisierung enthalten. Dadurch ist ein einheitliches Single-Sign-On mit Benutzerselbstverwaltung kaum zu realisieren und die Benutzerfreundlichkeit – ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Digitalisierung - sinkt. Die digitalen Identitäten lassen sich nur schwer wieder zusammenführen. Durch die Umsetzung von Sicherheit und Authentisieren in jeder einzelnen Applikation entsteht ein weiterer entscheidender Nachteil: Die Entwicklung von Applikationen wird langwieriger, komplexer und ineffizient.
Unternehmen sind sich jedoch den Gefahren selten bewusst, die durch die Einbindung von Web-Anwendungen entstehen. Klassische Netzwerk-Firewalls schützen nicht gegen Angriffe auf Applikationsebene und oft erhalten schlecht geprüfte Identitäten Zugriff auf sensitive Daten. Die häufig eingesetzten traditionellen Virenschutz- und Firewall-Lösungen greifen hier nicht. Dabei sind 75 Prozent aller Web-Anwendungen verwundbar und damit einer potenziellen Gefährdung ausgesetzt.

Wie lässt sich nun dennoch die Sicherheit der Digitalisierung mit vertretbarem Aufwand realisieren? Eine praktikable Lösung bieten moderne Technologien, die vorgelagerten Schutz und Authentisierung ermöglichen. Dadurch sind alle Applikationen geschützt und es werden nur Anfragen von autorisierten Benutzern zugelassen. Web Application Firewalls (WAFs) können Gefahren abwehren. Sie kontrollieren den Inhalt aller gestellten Anfragen und lassen Gefährdungen nicht durch. Da eine WAF den Anwendungen vorgelagert ist, sind alle Applikationen dahinter sicher: Unternehmen können auch bequem neue Anwendungen hinzufügen und die Web Application Firewall schützt sie automatisch mit. Die Sicherheit der Applikationen und Daten wird jedoch erst ausreichend, wenn nicht nur der Inhalt der Anfragen geprüft wird, sondern auch die Identität der Anfragensteller. Das erledigt eine Authentifizierungsplattform.

Erst die kombinierte Anwendung der zwei Tools nimmt Angreifern den Wind aus den Segeln. Die vorgelagerte Kombination aus Authentifizierungsplattform und Web Application Firewall schützt Anwendungen vor den bekannten OWASP Top 10-Bedrohungen. Außerdem amortisieren sich die Aufwände mit jeder weiteren Applikation, die angeschlossen wird. Statt ein separates Passwort für jede Anwendung zu vergeben, können die Applikationen bequem im bestehenden Single-Sign-on (SSO)-Verbund integriert werden. Der kombinierte Schutz ermöglicht außerdem die Verteilung verschiedener Rollen, die mit entsprechenden Zugriffsrechten ausgestattet sind. So können unbekannte Identitäten beispielsweise nur die öffentliche Website ansehen. Lieferanten und Kunden hingegen können auf alle für sie relevanten Daten zugreifen, während Unternehmensmitarbeitern umfassenden Zugriff gewährt wird. (Ergon Informatik: ra)

eingetragen: 02.08.17
Home & Newsletterlauf: 11.09.17


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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Zehn praktische Tipps für mehr IT-Sicherheit

    F5 Networks hat aus weltweiten Analysen aktueller Cybergefahren zehn praktische Tipps für Unternehmen entwickelt. Damit können sie ihren IT-Sicherheitsansatz verbessern. Die Vorschläge wurden gemeinsam mit aktuellen Erkenntnissen im Whitepaper "Entmystifizierung der Bedrohungslandschaft" veröffentlicht. Beim Thema Sicherheit gibt es nach wie vor viele Mythen. Doch Unternehmen sollten ihre Entscheidungen nur auf Basis harter Fakten treffen. Zum Beispiel zielen heute 72 Prozent der Angriffe auf Benutzeridentitäten und Anwendungen. Trotzdem werden nur 10 Prozent des IT-Sicherheitsbudgets für deren Schutz ausgegeben. Ebenfalls unterschätzt wird weiterhin die Gefahr durch interne Mitarbeiter. Laut Fortune würde jeder fünfte Arbeitnehmer seine persönlichen Firmenpasswörter verkaufen, davon fast die Hälfte für weniger als 1.000 Dollar.

  • Sicherheitskriterium auf einer gefälschten Seite

    Phishing mit internationalen Domain-Namen nimmt trotz verbesserter Sicherheitskonzepte und ausgerollter Updates gegen Homograph-Angriffe der Browserhersteller nicht ab. Christian Heutger macht auf ein weiteres Problem aufmerksam: "Für ihre modernen Phishing-Kampagnen registrieren Angreifer gültige SSL-Zertifikate für ihre gefälschten Webseiten. Nutzer, die auf einer gefälschten Website landen, gehen somit von einer legitimen Seite aus", warnt der IT-Sicherheitsexperte und Geschäftsführer der PSW Group. Internationalisierte Domain-Namen enthalten Umlaute, diakritische Zeichen oder Buchstaben aus anderen Alphabeten als dem lateinischen. Somit können in Domains auch kyrillische, chinesische oder arabische Zeichen verwendet werden. Diese als Unicode-Methode bezeichnete Praxis liefert Cyberkriminellen die Basis für ihre Phishing-Kampagnen: Bestimmte Buchstaben sehen in verschiedenen Zeichensätzen ähnlich aus wie Unicode. Für die meisten User hierzulande unterscheiden sich diese Zeichen auf den ersten Blick nicht von den richtigen. Diesen Umstand nutzen Angreifer aus: Um ihre Opfer auf gefälschte Webseiten zu locken, registrieren Cyberkriminelle Domains mit identisch erscheinenden Zeichen. Die vorgetäuschte Website sieht der legitimen verdächtig ähnlich, die registrierte Domain jedoch ist eine andere.

  • Perspektive eines tatsächlichen Angreifers

    Oftmals werden automatisierte Sicherheitsprüfungen als Penetrationstests bezeichnet. Blue Frost Security zeigt, was einen echten Penetrationstest ausmacht und was das so genannte "Redteam-Testing" bedeutet. Je nach Anwendungsfall sind entweder Teile oder der gesamte Umfang des Testszenarios erforderlich. Penetrationstests sind simulierte Angriffe auf ein Netzwerk, System oder eine Anwendung, um den Status-quo der IT-Sicherheit im Unternehmen festzustellen. Ziel ist die Identifizierung von Schwachstellen bzw. Sicherheitslücken und die Optimierung der IT/TK-Infrastruktur. Ein automatisierter Sicherheitsscan wird oft als Penetrationstest deklariert, ist aber keiner. Blue Frost Security hat die fünf Stufen eines professionellen Penetrationstests zusammengefasst.

  • Verwendung von Webcams & internetfähigen Geräte

    Die mit dem Internet verbundene Kamera einer Niederländerin fing plötzlich an, mit ihr zu sprechen. Geschockt nahm sie den Dialog mit dem Hacker auf und veröffentlichte ihn. Damit sich dieser Schreckmoment nicht wiederholt, gibt Sophos drei bewährte IoT-Tipps. "Bonjour Madame!" - geschockt beschreibt die Gefühlslage von Rilana H. vielleicht am besten, als ihre WiFi-fähige Kamera sie aus dem Nichts heraus beim Hausputz begrüßt. Ein Hacker hatte die Kontrolle über das IoT-Gerät übernommen, das die Niederländerin vor ein paar Monaten bei einer lokalen Discounterkette günstig erstanden hatte. Sie packte die Kamera in die Box zurück, erzählte ihrer Freundin am Abend davon und wollte den Spieß umdrehen: Sie stellte die Kamera wieder auf, mit Blick auf die Wand gerichtet, und filmte mit ihrem Handy, wie der Hacker erneut Kontakt aufnahm. Den Dialog veröffentlichte sie vor kurzem auf Facebook.

  • Mehrarbeit für Domaininhaber in Grenzen

    Seit 8. September ist die Sicherheit von SSL/TLS-Zertifikaten durch das Verfahren Certification Authority Authorization (CAA) weiter erhöht worden. Da der Anwender nun selbst im DNS eine oder mehrere Zertifizierungsstellen (CA) definiert, die SSL /TLS-Zertifikate für die eigenen Domains ausstellen darf. "Das SSL-/TLS-Zertifikat wird nun nicht nur an einen festgelegten Host, sondern auch an eine festgelegte Zertifizierungsstelle gebunden. Dem Zertifikatsmissbrauch wird damit ein weiterer Riegel vorgeschoben. Und dank diverser Tools hält sich auch das Mehr an Arbeit für Domaininhaber in Grenzen", begrüßt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group diesen Schritt.