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IT-Sicherheitschecks als erster Schritt


IT-Sicherheit - mehr ist manchmal weniger: Welche Investitionen sind sinnvoll?
In jedem Fall führen mehr Sicherheitsmaßnahmen zu mehr Kosten und zuweilen gleicht die zusammengestückelte IT-Sicherheitslandschaft von Unternehmen eher einem wackeligen Turm, als einer Festung

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Dass mangelnde Investitionen in IT-Sicherheit Unternehmen teuer zu stehen kommen können, ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Vor diesem Hintergrund ziehen immer mehr Unternehmen sogar eine Cyberrisk-Versicherung in Betracht, wie die jüngste KPMG-Studie "e-Crime in der deutschen Wirtschaft" zeigt. Demnach hat ein Viertel der dort befragten Unternehmen, denen diese Möglichkeit bekannt war, eine solche Versicherung bereits abgeschlossen.

Das alleine reicht jedoch nicht. Angesichts der sich permanent verschärfenden Bedrohungslage sind zahlreiche Unternehmen dabei geradezu in einen Maßnahmen-Aktionismus verfallen, zusätzlich befeuert durch die Berichterstattung zum Thema. Dennoch moniert auch die genannte KPMG-Studie mangelnde Investitionen in IT-Sicherheit.

"Doch ein reines ‚Mehr’ an Sicherheitsmaßnahmen führt nicht zwangläufig zu mehr Sicherheit. In jedem Fall führt es jedoch zu mehr Kosten und zuweilen gleicht die zusammengestückelte IT-Sicherheitslandschaft von Unternehmen eher einem wackeligen Turm, als einer Festung", so Hans-Joachim Giegerich, Geschäftsführer des IT-Sicherheitsanbieters Giegerich & Partner.

Drum prüfe, wer sich ewig binde
Darüber, welche Maßnahmen und Tools sich wirklich rechnen und welche nicht, lassen sich keine pauschalen Aussagen treffen. Zu individuell sind das Gefährdungspotenzial und die IT-Umfelder der Unternehmen. Deswegen gilt es für alle Unternehmen, zunächst ein Lagebild zu erstellen. Daraus lässt sich dann ein ganzheitliches Sicherheitskonzept ableiten und in Folge ein zielführendes Informationssicherheitsmanagement etablieren.

"Viele unserer Kunden haben Tools aufeinander getürmt, ohne über eine sinnvolle Verwendung oder eine organisatorische Einbindung nachzudenken. Das Ergebnis ist ein Haufen Werkzeuge, die entweder wenig Nutzwert haben oder deren Potenzial nicht ausgeschöpft wird. Was fehlt, ist ein abgestimmtes Gesamtkonzept aller Maßnahmen", so Hans-Joachim Giegerich zu seinen Erfahrungen aus der Beratungspraxis.

IT-Sicherheitschecks als erster Schritt
Ein Weg zum Lagebild sind systematische IT-Sicherheitschecks, wie sie auch Giegerich & Partner anbietet. Im Mittelpunkt stehen dabei fragen wie: Wissen Sie, wer in Ihrer IT ein- und ausgeht? Was geben Ihre Systeme Preis? Wie sicher sind Ihre Daten? Wie benutzen Ihre Mitarbeiter die vorhandene IT? Der Prozess zur Verbesserung der IT-Sicherheit lässt sich hierbei in vier Bereiche gliedern:

Zur Beantwortung der Fragen erfolgt dann zunächst im Rahmen eines internen Sicherheitschecks eine umfassende Analyse des Datenverkehrs im Hinblick auf Sicherheitsrisiken und die Auslastung der Systeme. Zu den geprüften Aspekten gehören beispielsweise: Zugriffskontrolle und Datenschutz, Prävention vor Angriffen durch Bots, Viren und Zero-Day-Events, Evaluation der organisatorischen und technischen Maßnahmen, beispielsweise zu Endpoint Security, Compliance und Data-Loss-Prevention, sowie eine Bandbreiten-Analyse.

Zusätzlich ermittelt eine externe Schwachstellenanalyse, ob bestimmte Systeme von außen erreichbar sind, welche Informationen hinter offenen Diensten liegen und ob Schwachstellen bei von außen erreichbaren Systemen vorliegen.

Handlungsempfehlungen mit Kosten-Nutzen-Rechnung
An die internen und externeren Sicherheitschecks schließt sich ein umfassender schriftlicher Report an, der mögliche Schwachstellen und Risiken aufzeigt und zugleich sinnvolle Handlungsempfehlungen ausspricht. "In der Regel finden wir bei den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen gleich eine ganze Reihe an Schwachstellen. Hierzu gehören allen voran fahrlässig implementierte oder genutzte IT-Systeme sowie schlecht ausgebildete Mitarbeiter. Hinzu kommen falsch oder unzureichend genutzte Sicherheitstools. Manch ein Unternehmer hatte auch bereits tagelange Ausfälle wegen ebendieser mangelhaften Vorsorge", kommentiert Hans-Joachim Giegerich die Ergebnisse der Sicherheitschecks.

Mit der Einführung eines maßgeschneiderten Informationssicherheitsmanagements sowie der Umsetzung der empfohlenen organisatorischen und technischen Maßnahmen ist dann sichergestellt, dass bisherige Systeme umfassend genutzt werden können und nur an den richtigen Stellen investiert wird. (Giegerich & Partner: ra)

eingetragen: 17.10.17
Home & Newsletterlauf: 20.11.17


Giegerich & Partner: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Zehn praktische Tipps für mehr IT-Sicherheit

    F5 Networks hat aus weltweiten Analysen aktueller Cybergefahren zehn praktische Tipps für Unternehmen entwickelt. Damit können sie ihren IT-Sicherheitsansatz verbessern. Die Vorschläge wurden gemeinsam mit aktuellen Erkenntnissen im Whitepaper "Entmystifizierung der Bedrohungslandschaft" veröffentlicht. Beim Thema Sicherheit gibt es nach wie vor viele Mythen. Doch Unternehmen sollten ihre Entscheidungen nur auf Basis harter Fakten treffen. Zum Beispiel zielen heute 72 Prozent der Angriffe auf Benutzeridentitäten und Anwendungen. Trotzdem werden nur 10 Prozent des IT-Sicherheitsbudgets für deren Schutz ausgegeben. Ebenfalls unterschätzt wird weiterhin die Gefahr durch interne Mitarbeiter. Laut Fortune würde jeder fünfte Arbeitnehmer seine persönlichen Firmenpasswörter verkaufen, davon fast die Hälfte für weniger als 1.000 Dollar.

  • Sicherheitskriterium auf einer gefälschten Seite

    Phishing mit internationalen Domain-Namen nimmt trotz verbesserter Sicherheitskonzepte und ausgerollter Updates gegen Homograph-Angriffe der Browserhersteller nicht ab. Christian Heutger macht auf ein weiteres Problem aufmerksam: "Für ihre modernen Phishing-Kampagnen registrieren Angreifer gültige SSL-Zertifikate für ihre gefälschten Webseiten. Nutzer, die auf einer gefälschten Website landen, gehen somit von einer legitimen Seite aus", warnt der IT-Sicherheitsexperte und Geschäftsführer der PSW Group. Internationalisierte Domain-Namen enthalten Umlaute, diakritische Zeichen oder Buchstaben aus anderen Alphabeten als dem lateinischen. Somit können in Domains auch kyrillische, chinesische oder arabische Zeichen verwendet werden. Diese als Unicode-Methode bezeichnete Praxis liefert Cyberkriminellen die Basis für ihre Phishing-Kampagnen: Bestimmte Buchstaben sehen in verschiedenen Zeichensätzen ähnlich aus wie Unicode. Für die meisten User hierzulande unterscheiden sich diese Zeichen auf den ersten Blick nicht von den richtigen. Diesen Umstand nutzen Angreifer aus: Um ihre Opfer auf gefälschte Webseiten zu locken, registrieren Cyberkriminelle Domains mit identisch erscheinenden Zeichen. Die vorgetäuschte Website sieht der legitimen verdächtig ähnlich, die registrierte Domain jedoch ist eine andere.

  • Perspektive eines tatsächlichen Angreifers

    Oftmals werden automatisierte Sicherheitsprüfungen als Penetrationstests bezeichnet. Blue Frost Security zeigt, was einen echten Penetrationstest ausmacht und was das so genannte "Redteam-Testing" bedeutet. Je nach Anwendungsfall sind entweder Teile oder der gesamte Umfang des Testszenarios erforderlich. Penetrationstests sind simulierte Angriffe auf ein Netzwerk, System oder eine Anwendung, um den Status-quo der IT-Sicherheit im Unternehmen festzustellen. Ziel ist die Identifizierung von Schwachstellen bzw. Sicherheitslücken und die Optimierung der IT/TK-Infrastruktur. Ein automatisierter Sicherheitsscan wird oft als Penetrationstest deklariert, ist aber keiner. Blue Frost Security hat die fünf Stufen eines professionellen Penetrationstests zusammengefasst.

  • Verwendung von Webcams & internetfähigen Geräte

    Die mit dem Internet verbundene Kamera einer Niederländerin fing plötzlich an, mit ihr zu sprechen. Geschockt nahm sie den Dialog mit dem Hacker auf und veröffentlichte ihn. Damit sich dieser Schreckmoment nicht wiederholt, gibt Sophos drei bewährte IoT-Tipps. "Bonjour Madame!" - geschockt beschreibt die Gefühlslage von Rilana H. vielleicht am besten, als ihre WiFi-fähige Kamera sie aus dem Nichts heraus beim Hausputz begrüßt. Ein Hacker hatte die Kontrolle über das IoT-Gerät übernommen, das die Niederländerin vor ein paar Monaten bei einer lokalen Discounterkette günstig erstanden hatte. Sie packte die Kamera in die Box zurück, erzählte ihrer Freundin am Abend davon und wollte den Spieß umdrehen: Sie stellte die Kamera wieder auf, mit Blick auf die Wand gerichtet, und filmte mit ihrem Handy, wie der Hacker erneut Kontakt aufnahm. Den Dialog veröffentlichte sie vor kurzem auf Facebook.

  • Mehrarbeit für Domaininhaber in Grenzen

    Seit 8. September ist die Sicherheit von SSL/TLS-Zertifikaten durch das Verfahren Certification Authority Authorization (CAA) weiter erhöht worden. Da der Anwender nun selbst im DNS eine oder mehrere Zertifizierungsstellen (CA) definiert, die SSL /TLS-Zertifikate für die eigenen Domains ausstellen darf. "Das SSL-/TLS-Zertifikat wird nun nicht nur an einen festgelegten Host, sondern auch an eine festgelegte Zertifizierungsstelle gebunden. Dem Zertifikatsmissbrauch wird damit ein weiterer Riegel vorgeschoben. Und dank diverser Tools hält sich auch das Mehr an Arbeit für Domaininhaber in Grenzen", begrüßt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group diesen Schritt.