- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Patch-Management ist entscheidend


Acht Schritte zu automatisiertem Patch-Management
Wie Unternehmen Hackern mit automatisiertem Patch-Management die Laune verderben können

- Anzeigen -





Wie macht man einen Hacker glücklich? Einfach sicherstellen, dass die Patches der Systeme nicht auf dem neuesten Stand sind. Wie der "Verizon 2015 Data Breach Report" zutage förderte, wurden 99,9 Prozent der Schwachstellen über ein Jahr nach ihrem Bekanntwerden ausgenutzt. Außerdem standen 97 Prozent der Angriffsziele im Jahr 2014 auf einer Liste mit zehn öffentlich bekannten Schwachstellen – für die es bereits Patches gab. Ein besseres, automatisiertes Patch-Management hätte die Zahl der Angriffe signifikant senken können.

Patch-Management ist also entscheidend für IT-Manager aller Branchen und Patch-Updates zu automatisieren ermöglicht es, in kurzer Zeit mehr zu erledigen.

Um einen möglichst effektiven Patch-Prozess sicherzustellen, sollten dennoch die folgenden acht bewährten Schritte befolgt werden. Die Tipps stammen von Kaseya.

>> 1. Vorhandene Ressourcen inventarisieren – das umfasst alle Geräte und Software im Unternehmen, auch Mobilgeräte und Drittanbieter, die auf die Systeme zugreifen.

>> 2. Notwendigkeiten analysieren – Welches Gerät Patches nötig hat und in welchem Ausmaß, muss bestimmt werden – dann können alle Geräte auf dasselbe Up-to-Date-Level gebracht werden.

>> 3. Datenbank mit benötigten Patches schaffen – die richtige Software hilft bei der Analyse und beim Datenbankaufbau.

>> 4. Patches vor der Einführung testen – Patches unterscheiden sich in ihrer Qualität. Manche Patches lösen ein Problem, um dann ein anderes zu verursachen. Deshalb ist es sinnvoll, die Patches zunächst auf Testgeräten zu installieren. Während der Patch getestet wird, kann die Lösung die relevanten Geräte für die Patches vorbereiten.

>> 5. Umsetzung automatisieren – sind die Patches einmal freigegeben, sollte die Management-Lösung sie automatisch auf die Produktionsgeräte laden.

>> 6. Problemlösung vorbereiten – Systeme sollten anhand von selber erarbeiteten Richtlinien aktualisiert werden. Außerdem ist es ratsam, immer einen Plan parat zu haben, wie ein Patch rückgängig gemacht werden kann. Wenn ein Rollback nicht möglich ist, muss man in der Lage sein, Backups mit den vorherigen Patches erneut zu installieren.

>> 7. Verifizierung – Die richtige Patch-Management-Lösung wird nach Updates erneut nach Schwachstellen suchen.

>> 8. Berichte – Die Patch-Management-Lösung sollte nach einem Update automatisch Bericht erstatten. Ist dies geschehen, ist es Aufgabe der Lösung die Schritte erneut zu durchlaufen.
(Kaseya: ra)

eingetragen: 17.07.16
Home & Newsletterlauf: 23.08.16


Kaseya: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Kontrolle durch Data Loss Prevention

    Für viele Mitarbeiter ist das Arbeiten von unterwegs oder aus dem Home-Office zur Selbstverständlichkeit geworden. Die Sicherheitsrisiken werden dabei jedoch oft übersehen: Auf Laptops, Mobiltelefonen und Tablets befinden sich häufig sensible Unternehmensdaten wie vertrauliche E-Mails und Dokumente, personenbezogene Daten oder Finanzinformationen. Durch ein gestohlenes oder verlorenes Gerät steigt das Risiko eines Datenlecks. Nach der DSGVO stellt der Verlust eines mobilen Firmengeräts mit personenbezogenen Daten eine Datenschutzverletzung dar, die mit Bußgeldern von bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des weltweiten Gesamtjahresumsatzes geahndet werden kann.

  • Tipps zur Reduzierung der Insider-Bedrohung

    Nicht nur Cyber-Attacken, sondern auch Insider-Angriffe stellen für Unternehmen nach wie vor eine erhebliche Sicherheitsgefahr dar. CyberArk gibt fünf Empfehlungen, wie ein Unternehmen Insider-Angriffe erkennen und die kostspieligen Folgen verhindern kann. Viele Unternehmen haben die "Bedrohung von innen" mittlerweile erkannt und ihre Schutzmaßnahmen entsprechend verstärkt. Dabei konzentrieren sie sich in erster Linie auf böswillige Insider, die allerdings nicht ausschließlich für Sicherheitsvorfälle verantwortlich sind, auch Unachtsamkeiten der Mitarbeiter müssen ins Kalkül gezogen werden.

  • "Unbekannte Quellen" als Dauerübel

    Apple will ihre Entwickler dazu verpflichten, eine Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) zu verwenden, um dem Handel mit Entwicklerzertifikaten und damit einem Einfallstor für schadhafte Apps entgegenzuwirken. Michael Veit, Security Evangelist bei Sophos, mit einem Kommentar zu dieser Vorgehensweise. Es ist noch nicht lang her, dass sich die beiden Giganten Apple und Facebook über eine App Namens "Facebook Research" in den Haaren lagen. Diese Applikation war nicht für den generellen Gebrauch entwickelt worden - in der Tat war es sogar so, dass Facebook die App gar nicht Jedermann zugänglich machen konnte: im App Store war sie nämlich gar nicht zugelassen, zu viel Schnüffelpotenzial. Unter anderem spähte sie in den Traffic einiger (oder aller) Netzwerke von anderen Apps - Ziel: Facebook verbessern durch tiefere Einblicke in das Onlineverhalten der Nutzer.

  • Schutzniveau stärker als die Bedrohungslage

    Internetnutzer sind sich der Gefahren im Internet mehr oder minder bewusst. Das geht aus dem aktuellen Sicherheitsindex 2018 von Deutschland sicher im Netz e. V. hervor. Die Studie zeigt dabei: Obwohl sich die Anzahl erlebter Cyber-Kriminalitätsfälle wie Phishing, Cyber-Mobbing, Online Shop-Betrug oder Erpressung kaum verändert hat, steigt die Verunsicherung der Verbraucher im Internet. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW eindringlich aufmerksam und betonen, dass insbesondere das Öffnen von E-Mail-Anhängen, der Austausch vertraulicher Inhalte, Bankgeschäfte im Internet, das Herunterladen von Software sowie Dating-Anwendungen große Sorgen und Verunsicherung bereiten. Für die Studie wurde die digitale Sicherheitslage deutscher Internetuser untersucht. Der durch einen Vergleich von Bedrohungslage und Schutzniveau ermittelte DsiN-Sicherheitsindex liegt dabei bei 60,9 Punkten.

  • Sicherheitslücke in 5G ausnutzen

    Kaum laufen die ersten Tests der neuen 5G-Netzwerke, schon melden sich erste Stimmen, die gewisse Sicherheitslücken beanstanden. Die Security in 5G, genannt 5G AKA (Authentication and Key Agreement) baut auf den AKA-Protokollen der 3G- und 4G-Technologie auf. Eines der Probleme der älteren Protokolle ist, dass 3G- und 4G-Geräte leicht mit Fake-Basisstationen überwacht werden können, sogenannten IMSI Catcher (International Mobile Subscriber Identity Catcher), auch StingRays genannt. Dabei verbindet sich das Mobilgerät automatisch mit den betrügerischen Basisstationen, da die GSM-Technologie immer das naheste und stärkste Netz priorisiert. Ist ein solches in der Umgebung, bemerkt es der Anwender vermutlich nicht, wenn sich das Mobilgerät mit der Fake-Basisstation verbindet.