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Sicherheit für kritische Infrastrukturen


Kaspersky Lab und ENISA veröffentlichen IoT-Sicherheitsempfehlungen
Entwicklung effizienterer Cybersicherheitsstrategien

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Im November 2017 veröffentlichte die European Union Agency for Network and Information Security (ENISA) Sicherheitsempfehlungen für das Internet der Dinge im Kontext kritischer Informationsinfrastrukturen. Der Bericht beinhaltet Sicherheitsrichtlinien für EU-Institutionen, IoT-Hardware-Produzenten sowie -Software-Entwickler. Kaspersky Lab beteiligte sich als Mitglied der ENISA IoT Security Experts Group (IoTSEC) mit Expertenempfehlungen an der Erstellung des Berichts.

"Kaspersky Lab verfügt über eine weitreichende Expertise im Bereich Sicherheit für kritische Infrastrukturen", so Andrey Doukhvalov, Head of Future Technologies, Chief Strategy Architect bei Kaspersky Lab. "Wir denken, dass unsere Beteiligung an den IoT-Sicherheitsempfehlungen der ENISA Organisationen bei der Entwicklung effizienterer Cybersicherheitsstrategien und Entscheidungsträger bei der Erstellung hochrelevanter Regulierungen unterstützen wird, um modernen Cybergefahren entsprechend entgegentreten zu können."

Entscheidungsträgern auf EU-Ebene empfiehlt Kaspersky Lab:

• >> den Fokus auf branchenspezifische Empfehlungen, Richtlinien und Zertifizierungen zu legen, und weniger auf holistische Ansätze zu setzen;

• >> EU-übergreifende Standards sowie eine EU-weite IoT-Terminologie und -Taxonomie für internationale Cybersicherheitsstandards festzulegen;

• >> aktiv mit der Industrie zu kooperieren sowie Verbände und Gruppen wie die Alliance for Internet of Things Innovation (AIOTI) aus der Privatwirtschaft bei der Richtlinienerstellung einzubeziehen;

• >> ein mehrschichtiges Verteidigungssystem gegen für IoT-Geräte relevante Cybergefahren zu etablieren.

Alle Empfehlungen zum Schutz kritischer IoT-Infrastrukturen, auch für Anwenderunternehmen, können innerhalb der ENISA-Studie unter
https://www.enisa.europa.eu/publications/baseline-security-recommendations-for-iot
abgerufen werden.
(Kaspersky Lab: ra)

eingetragen: 18.12.17
Home & Newsletterlauf: 23.01.18


Kaspersky Lab: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Tipps & Hinweise

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    Vermutlich hat fast jeder bereits fantasievolle E-Mails von Geschäftsleuten oder unfassbar reichen Prinzen aus fernen Ländern erhalten, die exorbitante Geldbeträge in Aussicht stellen - im Gegenzug für eine finanzielle Vorleistung von ein paar tausend Euro. Inzwischen gehen die meisten Anwender routiniert mit solchen Betrugsmaschen um. Doch es gibt wesentlich ausgefeiltere Tricks, denn Cyberkriminelle werden immer persönlicher. Viele Phishing-Versuche sind auf den ersten Blick leicht zu erkennen, weil sie fettgedruckte Betreffzeilen, Rechtschreibfehler oder fragwürdige Anhänge enthalten, die deutliche Warnkennzeichen sind. Jedoch verzeichnet sich mittlerweile eine rapide Zunahme personalisierter Angriffe, die äußerst schwer zu erkennen sind, vor allem für Nutzer, denen nicht bewusst ist, wie hochentwickelt Phishing-Versuche heute sein können.

  • Generell sollten Popups nie angeklickt werden

    Angriffe von Cyber-Kriminellen können für Unternehmen teuer werden, wenn sie den Verlust ihrer Daten vermeiden wollen. Julian Totzek-Hallhuber, Solution Architect beim Spezialisten für Anwendungssicherheit CA Veracode, gibt im Folgenden fünf Tipps, wie sich Unternehmen einfach und effektiv vor Ransomware-Angriffen schützen können: Eine Backup-Strategie definieren: Der wichtigste Ansatz, um Ransomware-Attacken ins Leere laufen zu lassen, ist ein ausgeklügelter Backup-Plan. Daten, die in einem Backup sicher gespeichert wurden, können die von Kriminellen verschlüsselten Daten im Ernstfall schnell ersetzen. Die Sicherungskopien sollten nummeriert sein und man sollte auch ältere Versionen speichern. Damit die Backups nicht ebenfalls Opfer von Ransomware werden, müssen sie auf Laufwerken liegen, die nicht mit einem Netzwerk verbunden sind.

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    Seit Juli 2015 gilt das IT-Sicherheitsgesetz - nicht nur im Bereich Kritischer Infrastrukturen (KRITIS). Alle Anbieter von Telemediendiensten sind betroffen, darunter Online-Shops, Provider und Betreiber von Ad-Servern. Denn auch letztere halten Informationen - in dem Fall Werbemittel - zum Abruf bereit. Aus diesem Grund sind auch sie verpflichtet, Sicherheitsmaßnahmen entsprechend dem Stand der Technik umzusetzen. Darunter fällt insbesondere die Anwendung eines Verschlüsselungsverfahrens, welches als sicher eingestuft ist. "Bei Auslieferung von Werbung muss das SSL/TLS-Protokoll Anwendung finden. So erfolgt der Datenverkehr zwischen Client und Webserver verschlüsselt. Die Verschlüsselung muss aber auch sämtliche beteiligte Ad-Server innerhalb der Auslieferungskette umfassen", macht Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte und Geschäftsführer der PSW Group, mit Nachdruck aufmerksam.

  • Alexa ungewollt aktiviert

    Wer eine Antwort von seinem digitalen Sprachassistenten möchte, spricht ihn mit einem festgelegten Signalwort an. Doch ein Selbstversuch des Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale NRW am Beispiel von Amazon Alexa zeigt: Die smarte Assistentin reagiert nicht nur auf dieses Signalwort, sondern auch auf ähnlich klingende Begriffe. So ist es möglich, dass vom Nutzer ungewollt Ausschnitte aus Alltagsunterhaltungen aufgezeichnet und an Anbieterserver übertragen werden.

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