- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Revisionssicherheit: Wer hat was wann gemacht?


Checkliste: Diese Sicherheitsanforderungen muss eine Enterprise-Video-Plattform erfüllen
Bei der Auswahl einer geeigneten EVP müssen Unternehmen darauf achten, dass die Plattform sowohl gesetzliche Vorgaben, als auch spezifische Sicherheitsbedürfnisse adressiert


- Anzeigen -





movingimage hilft Unternehmen mit einer Checkliste bei der Auswahl einer sicheren Enterprise-Video-Plattform (EVP). Immer mehr Organisationen setzen Video und Live-Streaming immer vielfältiger ein: von How-to-Anleitungen für den Kundenservice, Unternehmensportraits für Marketing-Zwecke oder Employer Branding, bis hin zum Live-Streaming für die interne Kommunikation und Investor Relations. Mit der breiteren Nutzung sind auch die Herausforderungen an den Datenschutz und die Sicherheit gewachsen: Schutz vor unbefugten Zugriffen, sichere Authentifizierung, Verhinderung unerlaubter Bearbeitung, Einhaltung interner Regularien sowie der EU-Datenschutzverordnung.

Die Lösung für diese Herausforderungen kann eine professionelle Enterprise-Video-Plattform (EVP) schaffen – vorausgesetzt, sie bringt umfassende Security-Features mit. "Bei der Auswahl einer geeigneten EVP müssen Unternehmen darauf achten, dass die Plattform sowohl gesetzliche Vorgaben, als auch spezifische Sicherheitsbedürfnisse adressiert. Die EVP muss in der Lage sein, sowohl interne als auch externe Videos sicher vorzuhalten, Vorschriften wie die Europäische Datenschutzverordnung (GDPR) einzuhalten und die weltweit zuverlässige Auslieferung zu gewährleisten", sagt Sebastian Picklum, Product Vision Owner bei movingimage in Berlin.

Die Spezialisten für Cloud-basierte Lösungen für Enterprise-Video-Management machen auf die entscheidenden Sicherheitsfragen aufmerksam, die Unternehmen bei der Auswahl einer EVP stellen sollten:

1. Infrastruktur: Ist die durchgängige Datenschutz-Compliance gewährleistet?
Videos müssen entsprechend den europäischen Datenschutzregularien vorgehalten werden und Unternehmen müssen das jederzeit nachweisen können. Deshalb empfiehlt movingimage die Nutzung europäischer Rechenzentren für das Hosting der Plattform. Unternehmen sollten außerdem darauf achten, dass die gesamte Infrastruktur den strengen europäischen Standards genügt – der Betreiber des angeschlossenen Content Delivery Network (CDN) muss ebenfalls nachweisen können, dass seine Infrastruktur auch außerhalb Europas den Datenschutzregularien der EU gerecht wird.

2. Authentifizierung: Wie sicher ist der Zugang?
Wenn nicht jeder Mitarbeiter jedes gespeicherte Video sichten, bearbeiten, teilen und jede mögliche Aktion damit durchführen darf, müssen Organisationen in der Lage sein, die Nutzer der Plattform bzw. des Videos eindeutig zu identifizieren. Am Anfang steht die Authentifizierung des Nutzers. Für den Login nutzen Großunternehmen häufig neben der klassischen, passwortbasierten Anmeldung auch Single-Sign-On-Systeme oder eine Multifaktor-Authentifizierung, die mehrere Verfahren miteinander kombiniert. "Das kann eine EVP nur dann unterstützen, wenn sie Authentifizierungsmethoden wie SAML, One-Time-Passwords (OTP), Smart-Cards oder biometrische Erkennung beherrscht", so Picklum.

3. Autorisierung: Wer hat welche Rechte?
Wurde ein Nutzer identifiziert, bedeutet das nicht automatisch, dass diese Person alle Funktionen nutzen darf: vielleicht kann er Videos anschauen oder an Webinaren teilnehmen, aber nicht die Inhalte bearbeiten oder teilen. Daher ist es wichtig, dass Nutzerrechte feingranular vergeben werden können. Da in großen Organisationen der Administrationsaufwand für die Konfiguration der Rechte auf Einzelnutzerbasis sehr groß ist, bietet sich eine Rechtemodellierung über Benutzergruppen und Rollen an. Mit wenigen Bausteinen kann so eine komplexe Rechtekonfiguration bei einer großen Anzahl von Benutzern einfach und nachvollziehbar durchgeführt werden.

Bei großen Organisationen, die zum Beispiel Town Hall Meetings für über tausend Nutzer live streamen, bietet sich ein automatisches Benutzermanagement anhand der in einem Unternehmensverzeichnis wie ActiveDirectory oder LDAP gespeicherten Informationen an. Regelbasiert können hier Benutzer-Accounts mit den richtigen Rollen- und Gruppenzuordnungen automatisiert angelegt, geändert oder gelöscht werden.

Lesen Sie zum Thema "Compliance" auch: Compliance-Magazin.de (www.compliancemagazin.de)

4. Revisionssicherheit: Wer hat was wann gemacht?
In Branchen wie dem Finanzwesen bestehen gesetzliche Anforderungen an die Nachvollziehbarkeit. Hier sind Unternehmen in der Pflicht, rechtssicher zu dokumentieren, wann beispielsweise welches Video wo und von wem veröffentlicht wurde. Dafür muss eine datenschutzkonforme, fälschungssichere Protokollierung (Logging) vorhanden sein. Ebenso müssen Videos auch nach dem Löschen archiviert werden, wobei zur Erfüllung von Nachweispflichten eine speicherplatzsparende Videoversion mit niedrigerer Qualität behalten wird.

5. Sicherheitsrichtlinien für die Video-Wiedergabe: Wo darf das Video ausgeliefert werden?
movingimage empfiehlt eine weitere Sicherheitsebene im Auge zu behalten: die Wiedergabe. Manche Videos sind etwa nur für bestimmte Abteilungen, Kunden oder Partner bestimmt, oder ausgewählte Standorte in bestimmten Ländern. Es ist wichtig, die Videoauslieferung mit IP-Adressfilter, Geo-Blocking oder Token-Authentifizierung unter Kontrolle zu haben und mit SSL zu verschlüsseln. Damit vertrauliche Inhalte nicht in die falschen Hände gelangen, brauchen Endnutzer beim Upload nur die richtige Sicherheitsrichtlinie auszuwählen, um die Schutzmechanismen umfassend zu konfigurieren. Hier bietet es sich an, die Sicherheitsrichtlinien sowie die Inhaltsklassifikationsstufen der eigenen Organisation zu benennen, z.B. "Public", "Internal", "Confidential" und "Secret". Die dahinterstehenden Sicherheitsvorkehrungen sind dann direkt richtig konfiguriert und zentral durch einen Administrator verwaltbar.
(movingimage: ra)

eingetragen: 13.01.18
Newsletterlauf: 19.02.18


movingimage: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Heimtückische Cybereinbruchsmethode

    Kaspersky Lab warnt Banken und Finanzinstitute vor einer heimtückischen Cybereinbruchsmethode. Dabei schmuggeln die Bankräuber ein Gerät, das von ihnen komplett kontrollierbar ist, in das Gebäude der anvisierten Finanzorganisation und verbinden es anschließend mit dem Unternehmensnetzwerk. Diese Art des digitalen Einbruchs machten die Experten von Kaspersky Lab anlässlich nötiger Vorfallreaktionsuntersuchungen (Incident-Response-Untersuchungen) bei mindestens acht Fällen in Osteuropa zwischen 2017 und 2018 ausfindig. Die Beute beziehungsweise die geschätzten Verluste liegen in zweistelliger Millionenhöhe.

  • Cyberangriffe und Bedrohungen von innen

    Die digitale Infrastruktur von Unternehmen ist aufgrund ständig neu aufkommender Schwachstellen und Bedrohungen zahlreichen Gefahren ausgesetzt. In den Medien wird zum Thema IT-Sicherheit häufig über tatsächliche und theoretische Hackerangriffe in Form von Katastrophenszenarien und von Schäden in Millionenhöhe berichtet. Auch Constanze Kurz und Frank Rieger beleuchten in ihrem neuen Buch "Cyberwar" Gefahren und Bedrohungen, denen die digitalisierte Gesellschaft ausgesetzt ist, sowie Möglichkeiten, IT-Infrastrukturen zu schützen. Dass im Bereich IT-Security Gefahr in Verzug ist, wissen wir aber nicht erst seit kurzem. Seit Jahren sehen wir: Digitale Angriffe durch Hacker sind von unterschiedlicher Komplexität. In den meisten Fällen werden verschiedene Angriffstechniken und Tricks kombiniert, um die vorhandenen Sicherheitssysteme auszuhebeln.

  • Die Konkurrenz schläft nicht, sie spioniert

    Jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland war schon einmal von Wirtschaftsspionage oder Konkurrenzausspähung betroffen. Täter sind ausländische Staaten oder Konkurrenzunternehmen. Wissenschaftler-Team des Max-Planck Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht (Freiburg) und des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (Karlsruhe) stellt europaweite Untersuchung vor. Gesetzlicher Rahmen in Deutschland nicht mehr zeitgemäß Nicht nur die Global Player können Opfer sein - auch jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland war in der Vergangenheit schon von Wirtschaftsspionage oder Konkurrenzausspähung betroffen. Täter können ausländische Staaten, Wettbewerber oder die eigenen Mitarbeiter sein. Zwanzig Prozent der Unternehmen haben keine Strategien zur Entdeckung oder Abwehr von Angriffen auf ihr Know-how entwickelt und wären auf einen solchen Fall nicht vorbereitet. Das sind einige der Ergebnisse des Forschungsprojekts "Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung in Deutschland und Europa" (WISKOS), das ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht (MPICC) in Freiburg und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI) in Karlsruhe gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA), dem Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg und der Sächsischen Hochschule der Polizei durchgeführt hat. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

  • Schutz vor Man-in-the-Middle-Angriffen

    Bei der E-Mail-Verschlüsselung bewegt sich etwas: Die IETF hat mit MTA-STS einen neuen Standard zur Absicherung von Verbindungen zwischen Mailservern per TLS und Zertifikaten geschaffen. "Damit wird ein aktiver Schutz vor Man-in-the-Middle-Angriffen gewährleistet. Und das ist längst überfällig. Denn die E-Mail hinkt - verglichen mit anderen Kommunikationskanälen - schon lange in Sachen Verschlüsselung hinterher", begrüßt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group, die Entscheidung. Der IT-Sicherheitsexperte begründet: "Zwar ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung seit Jahren möglich, jedoch wird sie leider kaum genutzt. MTA-STS soll nun eine praktikable Möglichkeit bieten, auch den Transportweg zwischen Mailservern zu sichern."

  • Bessere Methoden für IAM und PAM

    Cybersicherheit als solche und insbesondere der Schutz von vertraulichen Daten waren vielleicht nie wichtiger als gerade jetzt. Die allgemeine Aufmerksamkeit richtet sich inzwischen sehr viel stärker auf das Thema. Das gilt gleichermaßen für Regierungen und Aufsichtsbehörden. Die Risiken sind höher denn je. Kein Unternehmen, keine Organisation kann sich mehr hinter einer magischen "BlackBox" verschanzen, die im Hintergrund sämtliche Sicherheitsvorkehrungen übernimmt. Ohne konzertierte Aktion wird es nicht gehen, und die betrifft Menschen, Prozesse und Technologien zu gleichen Teilen. Tatsächlich haben Identity und Access Management sowie das Privileged Access Management (abgekürzt IAM und PAM) einen großen Anteil an den Sicherheitsbemühungen eines Unternehmens. Das hat einen Grund. Privilegierte Konten betreffen die wichtigsten Daten einer Firma, Benutzer dieser Konten können auf höchst vertrauliche Informationen zugreifen. Es ist also entscheidend, dass wirklich nur die Nutzer auf genau die Daten zugreifen, die sie brauchen, um die mit ihrem Job verbundenen Aufgaben zu erledigen. Und nur auf diese Daten und nicht etwa auf sämtliche sensiblen Informationen eines Unternehmens. Erst das Zusammenspiel von übergreifender Governance, dementsprechenden Praktiken und Richtlinien, gewährleistet überhaupt mit Cyberangriffen Schritt halten zu können.