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Video- und Bild-Aufnahmen in HD-Qualität


Café, Ladengeschäft und Büro auch während des Urlaubs einfach absichern – ganz ohne Technikkenntnisse
Sechs Funktionen, auf die Unternehmer beim Einstieg in die Videoüberwachung achten sollten, um den Urlaub bzw. Feierabend sorgenfrei genießen zu können



Viele Einzelhändler, Cafébesitzer und andere Kleinunternehmer können in Zeiten steigender Einbruchszahlen den Urlaub nicht sorgenfrei genießen, da sie keine Gewissheit haben, dass die Geschäftsräume während ihrer Abwesenheit und außerhalb der Geschäftszeiten wirklich ausreichend gesichert sind.

Aus diesem Grund boomen derzeit Sicherheitskameras, aber deren Qualität schwankt erheblich und nur wenige der Systeme lassen sich einfach und flexibel auch von Laien einrichten und verwalten. Darum möchte Netgear im folgenden Beitrag erläutern, welche Features eine Lösung mitbringen sollte, um auch Anwendern ohne Technikkenntnissen beste Sicherheit, smarten Schutz und komfortable Bedienung zu bieten. So können auch Kleinunternehmer sorgenfrei in den Urlaub starten.

>> Bildqualität: Jeder kennt die "klassischen" unscharfen Bilder von Überwachungskameras, beispielsweise aus Bahnhöfen. Was vielen nicht klar ist - mit dem aktuellen Stand der Technologie sind auch bei manchen Einsteiger-Systemen mittlerweile Video- und Bild-Aufnahmen in HD-Qualität möglich. Schließlich nützt eine Überwachungskamera nichts, wenn nicht zu erkennen ist, was passiert und wer zu sehen ist.

>> Bewegungssensoren: Leistungsstarke Bewegungssensoren verfügen über einen möglichst hohen Erkennungswinkel und sind so in der Lage, Bewegungen zu erkennen, die mehrere Meter entfernt stattfinden. Dies stellt sicher, dass die Kamera sich nicht drehen muss, sie nichts übersieht und rechtzeitig einen Alarm sendet.

>> Nachtsichtfunktion: Rein statistisch gesehen, finden die meisten Einbrüche tagsüber statt, für nahtlosen Schutz rund um die Uhr ist eine Nachtsichtfunktion aber trotzdem unerlässlich: Aus diesem Grund sollten Sicherheitskameras mit innovativer Nachtsichttechnologie arbeiten, um auch bei Dunkelheit Aufnahmen zu ermöglichen, die bei Bewegung alles erkennen lassen.

>> Sirene und Zweiwege-Audio: Verbrechen verhindern, bevor sie geschehen? Das ist mit leistungsstarken Einsteigersystemen inzwischen möglich. Neben Zweiwege-Audio zur Kommunikation über das Kamerasystem sollten smarte Überwachungssysteme unbedingt über laute Sirenen verfügen. So werden Eindringlinge abgeschreckt, bevor es zum Einbruch kommt. Ideal ist, wenn die Sirene sowohl manuell über eine App aktivierbar ist als auch automatisch Alarm schlägt, sobald eine Bewegung oder ein Geräusch durch das System registriert wird.

>> Einfache Installation: Hierfür ist es wichtig, auf flexible Montagemöglichkeiten zu achten sowie auf Einfachheit bei der Installation und Inbetriebnahme. Z. B. kann bei akku-betriebenen WLAN-Kameras komplett auf Kabel verzichtet oder bei PoE-Kameras, die Stromversorgung gleich über das Netzwerkkabel eines PoE-Switches mit übernommen werden.

>> App-Steuerung: Bedienkomfort per App ist ein weiterer wichtiger Aspekt, um alle Funktionen zu verwalten und überall im Bilde zu sein. Dies beginnt bereits beim Ein- und Ausschalten des Überwachungssystems aus der Ferne. Fortschrittliche Einsteigerkameras erlauben es, die Bilder der Überwachungskamera live auf das Smartphone zu übertragen, damit auch im Ernstfall zeitnah eingegriffen werden kann. Bei längerer Abwesenheit empfiehlt sich eine Cloud-Speicherung.
(Netgear: ra)

eingetragen: 07.07.17
Home & Newsletterlauf: 25.07.17


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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Sicherheitsmaßnahmen gegenüber Bedrohungen

    Steigende Compliance-Anforderungen und europäische Richtlinien wie die DSGVO oder die NIS-Richtlinie für kritische Infrastrukturen haben die Umsetzung von Cybersecurity-Maßnahmen in Unternehmen bereits wesentlich vorangetrieben. Jedoch erfüllen Unternehmen häufig lediglich die Mindestanforderungen - während Angreifer über umfassende und ausgefeilte Möglichkeiten verfügen, sich Zugang zu Unternehmensnetzwerken zu verschaffen. Mittelständische Unternehmen, beispielsweise in der produzierenden Industrie oder im Gesundheitswesen, stehen im Fokus von Hackern: Mittels Ransomware-Angriffen können Cyber-Akteure ganze Produktionsstraßen lahm legen oder Krankenhäuser vom Netz nehmen. Insbesondere in diesen Branchen ist der Schaden nach einer Attacke besonders groß, da sie enorme wirtschaftliche Auswirkungen zur Folge haben und eine Vielzahl von Menschen betreffen. Für Hacker sind zudem vor allem mittelständische Unternehmen interessant, die wirtschaftlich erfolgreich sind, aber gleichzeitig nicht über die gleichen umfassenden Sicherheitsmaßnahmen verfügen wie große, börsennotierte Konzerne.

  • Nahezu kein Expertenwissen mehr benötigt

    Cyberkriminelle greifen mit gefälschten Rechnungen vermehrt Unternehmen des produzierenden Gewerbes in Deutschland an. Das hat Proofpoint herausgefunden. Die Angreifer versenden dabei gefälschte Rechnungen, die als Köder verwendet werden oder aber die E-Mail beinhaltet einen Link zu einer Website, auf der das gefälschte Dokument zum Download zur Verfügung steht. Die Dokumente sind mit dem Remote Access Trojaner NanoCore infiziert. Laut Proofpoint enthalten Anhänge eine komprimierte ausführbare Datei (mit der Erweiterung ".Z"), während bösartige Links den Empfänger veranlassen, die auf onedrive.live.com gehostete Malware herunterzuladen.

  • Fünf Sofortmaßnahmen zur Systemhärtung

    Guardicore gibt Sicherheitsempfehlungen für das Support-Ende von Windows Server R2, Windows Server 2008 und Windows 7. Ab 14. Januar 2020 werden Nutzer dieser Microsoft-Betriebssysteme keine kostenlosen Sicherheitsupdates und Online-Aktualisierungen mehr erhalten. Ohne sicherheitsrelevante Updates sind die betroffenen IT-Systeme gegen neu entdeckte Schwachstellen nicht mehr geschützt. Zwar sind die genannten Betriebssysteme teilweise bereits über ein Jahrzehnt alt, aber Schätzungen zufolge ist allein Windows Server 2008/2008 R2 immer noch auf fast jedem dritten Server weltweit im Betrieb. Viele Organisationen können nicht auf aktuelle Betriebssystemversionen wechseln, weil sie komplizierten Gesetzes- und Zertifizierungsanforderungen unterliegen, oder einfach nicht das erforderliche Budget zur Verfügung haben. Gefragt sind deshalb Überbrückungslösungen - auch um zeitaufwendige Migrationsprozesse begleiten zu können.

  • Abfangen und Manipulieren von E-Mails

    Die E-Mail ist das Kommunikationsmittel Nummer eins. Unternehmen sind in der Pflicht, sich mit der E-Mail-Sicherheit zu beschäftigen, kommunizieren sie doch sowohl intern als auch extern. Nahezu täglich ist von Datenpannen und Datendiebstählen zu hören: Fremde verschaffen sich - zum Teil leider kinderleicht - Zugang zum internen Unternehmenssystem und greifen Daten ab oder manipulieren diese. Einfache, unverschlüsselte E-Mails stellen deshalb grundsätzlich eine Gefahr dar: Sie ähneln einer Postkarte, deren Inhalt jeder lesen kann. "Denn gehen E-Mails weder digital signiert noch verschlüsselt auf die Reise, können die Inhalte nicht nur ausspioniert, sondern auch manipuliert werden. Da Angriffe dieser Art in aller Regel nicht sicht- und nachweisbar sind, wird die E-Mail-Sicherheit leider nach wie vor oft stiefmütterlich behandelt. Wie oft und von wem E-Mails gelesen werden, kann ihnen niemand ansehen", warnt Patrycja Tulinska, Geschäftsführerin der PSW Group.

  • Neuer Standort und neue BC/DR-Strategie?

    Die Entfernung zwischen georedundanten Rechenzentren soll mindestens 200km betragen. So empfiehlt es das BSI seit diesem Jahr. Dies stellt viele Unternehmen vor Probleme, betrug die bisher empfohlene Distanz in der Vergangenheit doch gerade einmal fünf Kilometer. Diese geringe Distanz erlaubte es den Betreibern bisher, ihre Rechenzentren über HA-Systeme synchron zu spiegeln. Dies ist bei einem Abstand von 200km jedoch nicht mehr möglich: Die Latenz zwischen den Standorten ist einfach zu hoch, um Organisationen mit traditionellen Hochverfügbarkeits- und Backup-Lösungen gegen Systemausfälle zu schützen. Was können Unternehmen nun tun, um ihre IT etwa gegen logische Fehler oder Ransomware-Attacken abzusichern, um minimalen Datenverlust und kurze Ausfallzeiten zu garantieren? Der neue Mindestabstand, den das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) seit Dezember 2018 zwischen sich Georedundanz gebenden Rechenzentren empfiehlt, stellt in vieler Hinsicht eine Zäsur dar. Er stellt die Nutzung synchroner Spiegelung grundsätzlich infrage und hat damit einen direkten Einfluss darauf, wie Rechenzentren hierzulande betrieben werden. Wer eine "kritische Infrastruktur" betreibt, wird vom Gesetzgeber sogar dazu gezwungen der Empfehlung zu folgen. Und wer das Pech hat Teil eines Branchenverbandes zu sein, der den Empfehlungen des BSI folgt, wie etwa Mitglieder der Bankenbranche Bafin, haben ebenfalls keine Wahl. All diese Organisationen müssen auf die Entscheidung reagieren und den Abstand ihrer Rechenzentren auf mindestens 200km bringen.