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Android-Nutzer sind vielen Gefahren ausgesetzt


Gefahren für Android-Nutzer: Überwachung, Hacking & Fake Apps; Wie man sicher und privat bleibt
Sicherheits- und Datenschutztipps für Android-Nutzer

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Android-Geräte wurden kürzlich wegen fehlender Sicherheit für ihre Benutzer unter Beschuss genommen. Zum Beispiel wurde bekannt, dass die libanesische Sicherheitsbehörde gefälschte Apps in Android-Telefone implantiert hat. Dadurch konnte die Agentur Menschen in vielen Ländern folgen - Journalisten, Aktivisten, Militärangehörigen und anderen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass drei Viertel aller Android-Geräte auf Sicherheits-Patches laufen, die mindestens zwei Monate alt sind und Risiken für die Benutzer darstellen.

Benutzer können bestimmte Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit von Android-Geräten in die eigenen Hände zu nehmen. Hier sind vier Tipps von NordVPN, wie man sein Android-Telefon schützen kann:

1. Achten Sie darauf, keine gefälschten Apps herunterzuladen - klicken Sie nicht auf Phishing-Nachrichten. Einige Original-Apps von Google Play verfügen möglicherweise über Tracker, die Nutzerdaten an Werbetreibende verkaufen. Noch gefährlicher sind jedoch gefälschte Apps - wie sie von der libanesischen Sicherheitsbehörde in 21 Ländern in gezielte Android-Handys implantiert werden. Die Hacking-Gruppe der Regierung fügt Textnachrichten, Browserverlauf, Anruflisten und Standortdaten zusammen und kann sogar Gerätekameras aktivieren, um das Ziel zu fotografieren oder aufzuzeichnen. Die Ziele könnten verfolgt werden, weil sie eine gefälschte Version von Messaging-Apps wie Signal oder WhatsApp über Phishing-Nachrichten, die sie auf Facebook oder WhatsApp erhalten haben, heruntergeladen haben.

2. Machen Sie sich mit Passwörtern ernst. Laut einer Umfrage verwenden 80 Prozent der Internetnutzer dasselbe Passwort für mehrere Konten. Sobald ein Hacker in der Lage ist, eines Ihrer Passwörter zu lesen - entweder auf einem Computer oder auf dem iPad -, können Sie alle Ihre Geräte, einschließlich Handys, entsperren und Ihre E-Mails lesen, sich in Ihre Bankkonten einloggen und so weiter. Die beste Möglichkeit, ist einer der Passwort-Manager, die verschiedene Passwörter für jedes Konto auswählen und speichern.

3. Akzeptieren Sie alle Softwareupdates und Sicherheitspatches. Android-Geräte haben - genau wie Apple - kürzlich Prozessor-Schwachstellen aufgedeckt, die auch dazu genutzt werden könnten, ein Smartphone auszunutzen und persönliche Daten zu stehlen. Die einzige Möglichkeit, diese Fehler zu vermeiden, besteht darin, das Telefon zu aktualisieren, sobald die neuesten Patches veröffentlicht werden.

4. Installieren Sie ein VPN. Sie haben möglicherweise Apps ohne Malware heruntergeladen und die neuesten Sicherheits-Patches installiert, aber Ihre gesamte Kommunikation und das Surfen im Internet können weiterhin abgefangen werden, wenn Sie kein VPN verwenden. "Ein VPN ist ein Muss auf allen intelligenten Geräten, einschließlich Mobiltelefonen", sagte Marty P. Kamden, CMO von NordVPN. "Es verschlüsselt sicher alle Informationen zwischen einem Gerät und einem VPN-Server." (NordVPN: ra)

eingetragen: 09.02.18
Newsletterlauf: 13.03.18

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Meldungen: Tipps & Hinweise

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    Im letzten Dezember war es noch ein angeblicher Mitarbeiter des Bundeskanzleramts, aktuell meldet sich "Daniel Fischer" vom Auswärtigen Amt per E-Mail oder am Telefon bei deutschen Unternehmen - die Details wechseln, aber in allen Fällen handelt es sich um einen Betrugsversuch. "Daniel Fischer" bittet um ein vertrauliches Gespräch mit der Geschäftsleitung des Unternehmens. In diesem Gespräch erläutert er, dass die Bundesregierung für den Freikauf deutscher Geiseln in Mali finanzielle Unterstützung der Privatwirtschaft benötige.

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    Bei Cyber-Attacken führen die Angreifer meistens verschiedene Schritte durch, um an ihr Ziel zu kommen. Deshalb ist es besonders wichtig, diese Schritte zu kennen. Dabei hat sich eine umfassende Verteidigungsstrategie mit überlappenden Schutzschichten als bester Ansatz für die Cybersicherheit erwiesen. Bei der Angriffskette lassen sich sieben Stufen identifizieren, über die man Klarheit haben sollte: Aufklärung, Art des Angriffs, Weg der Infizierung, Art des Schadprogramms, Installation, Command & Control und letztlich die Aktion oder Ausführung. Diese komplexe und sich teils überschneidende Standardkette ist oftmals komplizierter als nötig. Daher reicht es tatsächlich, mit einer einfacheren, endpunktspezifischen Angriffskette zu beginnen, die nur aus drei wesentlichen Schritten besteht.

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    "Führungskräfte müssen sich direkt mit Cloud- und Sicherheitsexperten auseinandersetzen, sonst versäumen sie es, wertvolle Ressourcen zu nutzen. Durch eine enge Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg lassen sich die Geschäftsergebnisse verbessern und gleichzeitig der Schutz für Anwendungen, Betriebsgüter und Kundendaten erhöhen", sagte Andreas Riepen, Vice President DACH, F5 Networks. Die Zahl der Sicherheitsverletzungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent gestiegen. Gleichzeitig haben Unternehmen 2017 durchschnittlich 22 Prozent mehr für ihre Cybersicherheit ausgegeben (9,5 Millionen Euro). Das belegt eine Studie, die das Ponemon Institut im Auftrag von F5 Networks durchgeführt hat. Doch nicht immer werden diese Mehraufwände strategisch eingesetzt.

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    Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kommt und es besteht auf Unternehmensseite noch immer akuter Handlungsbedarf. Kaseya gibt Tipps, wie Firmen mit der richtigen Technologie schneller und einfacher zum Ziel der DSGVO-Konformität kommen. Stilllegen von Devices: Verlorene oder gestohlene Geräte müssen auf jeden Fall außer Betrieb genommen werden. Das gilt auch, wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt oder das Gerät entfernt wird. Der Nutzer und seine Zugangsmöglichkeiten müssen für alle Systeme genauso sorgfältig aufgehoben werden, wie sie aufgesetzt wurden. Ganz gleich, ob es um Angestellte, Kunden, Admins oder Partner geht. Neben dem Aufheben von Nutzerrechten ist es wichtig, Daten zu beseitigen und zwar so, dass sie nicht wiederhergestellt werden können. Mit regulären Methoden lassen sich die Daten nicht sicher vernichten. Landet das Gerät dann als Spende in der nächsten Schule oder einfach auf dem Müll, droht das Unternehmen DSGVO-Vorgaben zu verletzen. Wurde ein Gerät gestohlen oder ist es verloren gegangen, muss die Firma in der Lage sein, es per Fernzugriff abzuschalten, Daten zu verschlüsseln oder es sogar zu formatieren.