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Schutz vor digitalen Attacken: Zehn Tipps


Ratschläge, wie man IoT-vernetzte Häuser vor Hackern schützt
VPNs sind ein essentieller Sicherheitsmechanismus

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Modern vernetzte Häuser bergen Risiken – ungeschütztes WLAN kann gehackt werden, was gefährliche Folgen haben kann. Es wird vor allem dann gefährlich, wenn das Haus mit vielen, mit dem "Internet der Dinge" (IoT) verbundenen Geräten ausgestattet ist. Eines dieser Geräte zu hacken, würde es Kriminellen ermöglichen, Zugriff auf das gesamte Netzwerk zu erhalten und intelligente Geräte zu steuern. Identitätsdiebstahl kann dann zur Übernahme von Bankkonten, Sozialversicherungsnummern oder anderen privaten Daten führen.

Einige Methoden, die normalerweise dazu genutzt werden, Netzwerkprobleme zu erkennen und zu lösen, können in den Händen von Verbrechern zu mächtigen und leicht zu nutzenden Hacking-Werkeugen werden. "Sniffing" beispielsweise, ist eine Methode, die das Netzwerk täuscht, damit es Daten zuerst an den Computer des Hackers sendet und so Daten eines Netzwerkes sichtbar macht.

"Neue intelligente Geräte könnten tatsächlich mehr Probleme verursachen, als ein Hauscomputer, der meist einer strengeren Sicherheitskontrolle unterliegt. Hersteller produzieren immer mehr mit dem Internet verbundene Geräte, wobei oft nicht die sicherste Technologie genutzt wird", sagt Marty P. Kamden, Vertriebsleiter von NordVPN (Virtual Private Network). "Ihr anfälligstes Gerät könnte eine Videokamera oder ein mit dem Netzwerk verbundener Drucker sein. Ein einziges Gerät kann das komplette Netzwerk kompromittieren. Einige der anfälligsten IOTs, die oft die größten Gefahren bergen, wenn sie gehackt werden, sind selbstfahrende Autos und medizinische Geräte".

NordVPN bietet generelle Sicherheitstipps, die jedes Zuhause beachten sollte, um sein Netzwerk zu schützen.

1. Nutzen Sie Anti-Viren-Software.
Eine der wichtigsten Regeln ist es, ein zuverlässiges Virenprogramm zu benutzen. Leider müssen Nutzer selbst recherchieren, um eine Software auszuwählen, der sie vertrauen, da die Meinungen je nach Experte stark differenzieren. Nicht jede Anti-Viren-Software ist sicher, wie kürzlich der Fall des russischen Kaspersky Lab Antivirus zeigte, das von russischen Hackern genutzt wurde, um an NSA-Daten zu gelangen.

2. Nutzen Sie eine Firewall. Der Router sollte eine aktuelle Firewall besitzen, die Sie vor der neusten Schadsoftware von Hackern schützt, welche zum Beispiel dafür genutzt werden könnte, persönliche Daten zu stehlen.

3. Nutzen Sie bei Online Accounts eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung erschwert es Betrügern, Ihre Identität zu stehlen. Und auch, wenn es kein absolut sicherer Schutz vor Hackern ist, so ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung doch sicherer, als gar keine.

4. Wenn Sie online einkaufen, nutzen Sie ein Mobile oder E-Wallet. E-Wallets machen online Bezahlvorgänge einfacher und sicherer. Zahlungsabwickler, wie z.B. Apple Pay, PayPal, Google Wallet und andere nutzen bereits die Zahlungsmethode mit einem Klick.

5. Installieren Sie ein VPN. VPNs sind ein essentieller Sicherheitsmechanismus, der persönliche Netzwerke vor neugierigen Blicken schützt, da sie alle Daten, die zwischen dem Internet und dem VPN-Server ausgetauscht werden, verschlüsseln. NordVPN nutzt fortgeschrittene Verschlüsselungsprotokolle, bietet eine umfangreiche, weltweite Reichweite und speichert keine Logs.

6. Ändern Sie die voreingestellten Login-Daten Ihres Routers. Es ist leicht, den voreingestellten Admin-Namen und das Passwort zu ändern und es erschwert das Leben des Hackers sehr. Vergessen Sie nicht, sich auszuloggen, nachdem Änderungen vorgenommen wurden.

7. Klicken Sie nicht auf verdächtige E-Mails. E-Mails, die für Phishing genutzt werden, haben grundsätzlichen Anhänge und können dem Anschein nach sogar von Freunden kommen. Der Klick auf einen Link einer solchen, scheinbar echt aussehenden E-Mail, kann Ihr gesamtes Netzwerk der Gefahr eines Hackerangriffs aussetzen.

8. Aktualisieren Sie immer die Systeme aller vernetzten Geräte. Die Betriebssysteme aller Hauscomputer, Tablets, Telefone und anderer Geräte sollten immer aktuell sein.

9. Überprüfen Sie die Sicherheitsoptionen jedes neuen Geräts, das sie kaufen, ganz genau. Eine neue Kamera oder ein neuer Drucker mögen zwar effizient sein und gute Dienste leisten, aber es ist wichtig, sich auch über Sicherheitsoptionen der Geräte zu informieren. Zudem ist es besser, Verbindungen zum Internet auszuschalten, wann immer es möglich ist.

10. Erstellen Sie ein anderes Netzwerk. Erstellen Sie ein neues Netzwerk – die meisten Router erlauben die Verbindung zu einem Gast-Netzwerk. Schließen Sie die IoT-Geräte, die ihnen am unsichersten erscheinen, von Ihrem Netzwerk aus.
(NordVPN: ra)

eingetragen: 19.11.17
Home & Newsletterlauf: 13.12.17


NordVPN: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Spear Fishing-Attacken: Bedrohungen der Zukunft

    Vermutlich hat fast jeder bereits fantasievolle E-Mails von Geschäftsleuten oder unfassbar reichen Prinzen aus fernen Ländern erhalten, die exorbitante Geldbeträge in Aussicht stellen - im Gegenzug für eine finanzielle Vorleistung von ein paar tausend Euro. Inzwischen gehen die meisten Anwender routiniert mit solchen Betrugsmaschen um. Doch es gibt wesentlich ausgefeiltere Tricks, denn Cyberkriminelle werden immer persönlicher. Viele Phishing-Versuche sind auf den ersten Blick leicht zu erkennen, weil sie fettgedruckte Betreffzeilen, Rechtschreibfehler oder fragwürdige Anhänge enthalten, die deutliche Warnkennzeichen sind. Jedoch verzeichnet sich mittlerweile eine rapide Zunahme personalisierter Angriffe, die äußerst schwer zu erkennen sind, vor allem für Nutzer, denen nicht bewusst ist, wie hochentwickelt Phishing-Versuche heute sein können.

  • Generell sollten Popups nie angeklickt werden

    Angriffe von Cyber-Kriminellen können für Unternehmen teuer werden, wenn sie den Verlust ihrer Daten vermeiden wollen. Julian Totzek-Hallhuber, Solution Architect beim Spezialisten für Anwendungssicherheit CA Veracode, gibt im Folgenden fünf Tipps, wie sich Unternehmen einfach und effektiv vor Ransomware-Angriffen schützen können: Eine Backup-Strategie definieren: Der wichtigste Ansatz, um Ransomware-Attacken ins Leere laufen zu lassen, ist ein ausgeklügelter Backup-Plan. Daten, die in einem Backup sicher gespeichert wurden, können die von Kriminellen verschlüsselten Daten im Ernstfall schnell ersetzen. Die Sicherungskopien sollten nummeriert sein und man sollte auch ältere Versionen speichern. Damit die Backups nicht ebenfalls Opfer von Ransomware werden, müssen sie auf Laufwerken liegen, die nicht mit einem Netzwerk verbunden sind.

  • Sichere Bereitstellung von Online-Werbung

    Seit Juli 2015 gilt das IT-Sicherheitsgesetz - nicht nur im Bereich Kritischer Infrastrukturen (KRITIS). Alle Anbieter von Telemediendiensten sind betroffen, darunter Online-Shops, Provider und Betreiber von Ad-Servern. Denn auch letztere halten Informationen - in dem Fall Werbemittel - zum Abruf bereit. Aus diesem Grund sind auch sie verpflichtet, Sicherheitsmaßnahmen entsprechend dem Stand der Technik umzusetzen. Darunter fällt insbesondere die Anwendung eines Verschlüsselungsverfahrens, welches als sicher eingestuft ist. "Bei Auslieferung von Werbung muss das SSL/TLS-Protokoll Anwendung finden. So erfolgt der Datenverkehr zwischen Client und Webserver verschlüsselt. Die Verschlüsselung muss aber auch sämtliche beteiligte Ad-Server innerhalb der Auslieferungskette umfassen", macht Christian Heutger, IT-Sicherheitsexperte und Geschäftsführer der PSW Group, mit Nachdruck aufmerksam.

  • Alexa ungewollt aktiviert

    Wer eine Antwort von seinem digitalen Sprachassistenten möchte, spricht ihn mit einem festgelegten Signalwort an. Doch ein Selbstversuch des Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale NRW am Beispiel von Amazon Alexa zeigt: Die smarte Assistentin reagiert nicht nur auf dieses Signalwort, sondern auch auf ähnlich klingende Begriffe. So ist es möglich, dass vom Nutzer ungewollt Ausschnitte aus Alltagsunterhaltungen aufgezeichnet und an Anbieterserver übertragen werden.

  • Schwachstellen erfordern neue Update-Strategie

    Computer-Prozessoren von mehreren Herstellern weisen derzeit zwei Schwachstellen auf, die mit den Namen Meltdown und Spectre bezeichnet werden. Ein potentieller Angreifer kann darüber alle Daten, die durch einen Prozessor verarbeitet werden, auslesen. Zudem lassen sich die Grenzen zwischen verschiedenen geschützten Bereichen überwinden. Diese Sicherheitslücken sind zwar kritisch und sollten zeitnah behoben werden, jedoch warnt der IT-Dienstleister Konica Minolta IT Solutions vor blindem Aktionismus. Die Ausnutzung dieser Schwachstellen ist sehr komplex und erfordert einen vergleichsweise hohen Aufwand. Die Gefahr für Unternehmen ist deshalb zunächst noch eine theoretische. Entsprechend ist bislang kein Fall der aktiven Ausnutzung dieser Sicherheitslücken bekannt, so das BSI in einer Pressemitteilung vom 4. Januar.