- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Markt » Tipps & Hinweise

Industriestandards für den Datenschutz


Essentielle Schritte, um die Security-Herausforderungen der DSGVO zu bewältigen (Teil 1)
Neben den personenbezogenen Daten müssen auch die sogenannten "besonderen" Daten geschützt werden


- Anzeigen -





Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist seit längerem in aller Munde. Sie zielt darauf ab, den Datenschutz innerhalb der EU zu stärken und regelt auch den Transfer von Daten über die EU hinaus. Wenn sie am 18. Mai 2018 in Kraft tritt und von den Behörden durchgesetzt werden kann, hat sie Auswirkungen für jedes Unternehmen, das Daten in irgendeiner Weise in der EU verarbeitet. Tenable Network Security stellt im ersten Teil ihrer Serie zur Datenschutz-Grundverordnung drei essentielle Schritte vor, um die sicherheitstechnischen Herausforderungen der EU-DSGVO zu bewältigen.

1. Informationssicherheits-Framework verwenden
Artikel 32 der Verordnung schreibt vor, dass Verantwortliche und Auftragsverarbeiter "geeignete technische und organisatorische Maßnahmen [treffen], um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten". Informationssicherheits-Frameworks beinhalten eine Sammlung bewährter Verfahren, die im Laufe der Zeit von Fachleuten verschiedener Industrien zusammengetragen wurden. Sie stellen als solche die ideale Grundlage für die Entwicklung geeigneter Maßnahmen dar. Frameworks wie das NIST Cybersecurity Framework (2014)6 und ISO/IEC 270017/270028 bieten akzeptierte Industriestandards für den Datenschutz. Zwar schreibt die EU kein Framework vor, doch lässt sich mit den Standards einfacher nachweisen, dass die Anforderungen des Artikels 32 erfüllt wurden.

2. Personenbezogene Daten, einschließlich "besonderer" Daten erkennen
Neben den personenbezogenen Daten müssen auch die sogenannten "besonderen" Daten geschützt werden. Deren Definition umfasst in der Verordnung genetische, biometrische und klinische Daten. Biometrische Daten gelten beispielsweise als "besondere" Daten, da sie auch für logische und physische Zugangskontrollen genutzt werden. Überraschender ist vielleicht die Tatsache, dass auch folgende Daten zu dieser Kategorie gehören:

>> Daten, aus denen die ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen
>> Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung einer natürlichen Person

Um diese Anforderungen umzusetzen, empfehlen sich Discovery-Technologien. Am besten eignet sich zur Suche nach unverschlüsselten sensiblen Daten im Informationsökosystem eines Unternehmens eine Kombination aus aktiven System-Scans und passiver Netzwerküberwachung. Anschließend können die Mitarbeiter des Discovery-Teams bestimmen, ob diese Daten entfernt oder Kontrollen dafür eingerichtet werden sollen.

3. Unbekannte Bestände und Schatten-IT in die Suche einbeziehen
Zwei Phänomene – unbekannte Bestände und Schatten-IT – können die Aufsichtsbehörden unter Umständen zu einer besonders genauen Untersuchung veranlassen, falls personenbezogene Daten verletzt oder missbraucht werden. Mitarbeiter oder Auftragnehmer, die ohne Genehmigung personenbezogene Daten anderer Personen auf mobilen Geräten oder auf den Servern von Cloud-Diensten speichern, bieten eine enorme Angriffsfläche für Eindringlinge. Diese mobilen Geräte oder Dienste sind häufig nicht geschützt, können Sicherheitslücken aufweisen oder sind nicht geeignet, um solche Daten zu speichern. Darum ist ein kompletter Überblick zu allen Geräten im Netzwerk entscheidend. Nur dann können sie auf Sicherheitslücken überprüft und gesichert werden.
(Tenable Network Security: ra)

Teil 2:
Datenschutz-Folgenabschätzung durchführen

eingetragen: 06.09.17
Home & Newsletterlauf: 14.09.17


Tenable Network Security: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Wenn Kryptojacking auf die Cloud trifft

    Mit prominenten Opfern wie Tesla, Avira und Gemalto tauchte Kryptojacking in der ersten Jahreshälfte 2018 mehrmals in den Schlagzeilen auf. Bei dieser Angriffstechnik kapern Hacker fremde Geräte um Kryptowährungen zu schürfen. Kryptowährungen werden durch das Lösen komplexer mathematischer Probleme generiert. An sich ein legitimer Vorgang, allerdings erfordert dieser eine hohe Rechenleistung und ist damit überaus ressourcenintensiv. Für Kriminelle ist es daher lukrativer, das Schürfen widerrechtlich auf fremde Infrastrukturen auszulagern. Das Kapern von Geräten und Netzwerken und die Bündelung zu einem Botnetz maximiert ihre Schürfkapazitäten und beschert einen höheren Gewinn, da sie diese Ressourcen nicht selbst kostenpflichtig unterhalten müssen. Ebenfalls attraktiv sind die damit verbundenen geringeren Konsequenzen: Fälle von Kryptojacking, insbesondere in den USA, werden von den Behörden weniger aggressiv verfolgt als Angriffe mit Malware oder Ransomware, wo das Schadensausmaß deutlich höher ist.

  • Cyber-Sicherheit braucht permanentes Training

    Auf eine Billion Dollar summieren sich die weltweiten Aufwände im Kampf gegen Cyber-Kriminalität bis 2021 laut einer Studie des Marktbeobachters Cybersecurity Ventures. Damit sich diese Investitionen auszahlen, ist eine umfassende Strategie erforderlich. Denn Cyber-Sicherheit ist wie ein Muskel: Je häufiger er trainiert wird, desto stärker wird er. Trotz umfassender Sicherheitsvorkehrungen bleibt der Mitarbeiter der entscheidende Faktor. Denn Sicherheitssysteme schützen gegen bekannte Gefahren - Mitarbeiter werden mit dem Unbekannten konfrontiert. Die Unternehmens-IT und Mitarbeiter stehen in wechselseitiger Abhängigkeit: "Obwohl Mechanismen der Cyber-Sicherheit das ganze Jahr über einzuhalten sind, sollte man sich jetzt daran erinnern, dass wir alle gemeinsam eine Rolle bei der IT-Sicherheit und Minderung von Risiken spielen", sagt Chris Goettl, Director of Product Management, Security, Ivanti. "Um IT-Abteilungen bei der Schulung von Nutzern zu helfen, haben wir diese Liste der wichtigsten Tipps zusammengestellt. Damit soll die Gefährdung durch Schwachstellen und Bedrohungen verringert werden."

  • Mit einem Hacker auf Business-Trip

    Tom Van de Wiele, Principal Cyber Security Consultant bei F-Secure, ist seit über 15 Jahren als ethischer Hacker unterwegs ist. Der Sicherheitsberater erläutert, auf welche Sicherheitsmaßnahmen es bei Geschäftsreisen ankommt. Um diversen Unternehmen vorzuführen, wie bedroht sie sind, hat der Cybersecurity-Spezialist F-Secure für einen Red Teaming Test seine besten ethischen Hacker bei ihnen versuchsweise einbrechen lassen. Tom Van de Wiele hat zuletzt im Cyber Security Sauna Podcast von F-Secure verraten, was beim Thema IT-Sicherheit auf Reisen zu beachten ist.

  • Unerwünschtes Crypto-Mining nimmt zu

    Das BSI stellt im aktuell vorgestellten Lagebericht 2018 fest: Die Bedrohung durch Ransomware verlagert sich Richtung Crypto-Mining. Immer häufiger lagern Webseitenbetreiber das sogenannte Schürfen von Cryptowährungen unbemerkt an Surfer im Internet aus. Alles was es dazu bedarf, ist das Platzieren entsprechender Scripte auf einem Webserver. Daraus sind inzwischen erste Geschäftsmodelle entstanden. "Für Cyberkriminelle ist es ein lohnendes Geschäft, hoch frequentierte Webseiten mit einem Crypto-Miner zu infizieren", sagt Markus Schaffrin, Security-Experte und Geschäftsbereichsleiter Mitgliederservices im eco - Verband der Internetwirtschaft e. V.

  • Florierendes Geschäft mit BEC-as-a-Service

    Cyber-Kriminelle entwickeln ihre Angriffe immer raffinierter. Hat man früher nach dem Gießkannen-Prinzip einfach mal breit zugeschlagen, trifft es heute ausgewählte Ziele. Dabei gibt es typische Vorgehensweisen - Sophos zeigt auf, wie diese aussehen, woran man sie typischerweise erkennt und was sinnvolle Maßnahmen zum Schutz sein können. Im Jahr nach WannaCry und NotPetya - seinerzeit hielten weltweite Ausbrüche innerhalb von nur Stunden Unternehmen und Medien in Atem - hat Ransomware sich leise weiter entwickelt und kommt heute als zunehmend raffiniertes Angriffszenario auf Unternehmen zu. Die "herangewachsenen" Ransomware-Attacken zeichnen sich dadurch aus, dass sie individuell, lukrativer und diffiziler zu stoppen sind. Zudem zeigen sie verheerendere Wirkung auf ihre Opfer, als jene Attacken, die auf Email oder Exploits zur Verbreitung setzen. Und die Angriffe sind derart gestaltet, dass sie leicht zu reproduzieren sind.