- Anzeigen -


Lohnendes Ziel für Cyberkriminelle


it-sa 2017: Sicherheitsrisiko Third-Party-Provider
Outsourcing der Unternehmens-IT an Dritte: Dass diese Kostenreduktion jedoch zu einem Sicherheitsrisiko werden kann, ist weniger geläufig

- Anzeigen -





Verizons diesjähriger "Data Breach Investigations Report" belegt: Der Missbrauch von Privilegien, über die sogenannte "privilegierte Nutzer" verfügen, ist die dritthäufigste Ursache von Datenschutzverletzungen. Insider Threats entstehen jedoch nicht nur durch Mitarbeiter, die Böses im Schilde führen. Zu "privilegierten Nutzern" gehören auch externe Drittanbieter und diese werden als potenzielle Bedrohung für eine Organisation nicht selten übersehen. Dabei haben auch sie Zugang zu sensiblen Informationen, sei es im Kunden- oder Finanzbereich und entsprechend groß sind die Schäden, die sie anrichten können. Der Sicherheitsspezialist Balabit zeigt Wege auf, wie Unternehmen mit dieser Bedrohung umgehen können.

Outsourcing der Unternehmens-IT an Dritte - seien es einzelne Dienstleistungen oder gar die gesamte IT-Infrastruktur - sind heute eine beliebte Strategie, Kosten zu senken. Dass diese Kostenreduktion jedoch zu einem Sicherheitsrisiko werden kann, ist weniger geläufig. Denn die Erfahrung zeigt, dass externe Dienstleister schnell zur "Insider-Bedrohung" werden können. Sie sind ein lohnendes Ziel für Cyberkriminelle. In der Tat sind einige der verheerendsten Datenverletzungen in den letzten Jahren über die Accounts von Drittanbietern entstanden wie etwa bei dem Einbruch bei Unicredit, bei dem 400.000 Nutzer-Accounts gestohlen wurden oder dem prekären Sicherheitsvorfall bei einer schwedischen Behörde, bei dem in die Cloud an Dritte ausgelagerte Personendaten vermutlich tausende persönliche Daten abgeflossen sind.

Das Sicherheitsrisiko durch Drittanbieter wird durch mehrere Faktoren verursacht.

Problem 1 - Mehr privilegierte Nutzer: Da die externen Dienstleister ähnliche Privilegien und Zugriffsrechte haben wie reguläre Mitarbeiter, steigt die Zahl der "privilegierten Nutzer" und damit das Risiko für das Unternehmen.

Problem 2 - Gemeinsam genutzte Accounts: Gern richten Firmen sogenannte "Shared Accounts" ein, dabei werden administrative Konten und Passwörter gemeinsam genutzt: IT-Mitarbeiter von Drittanbietern loggen sich generell über diesen Account ins System ein. Das ist insofern problematisch, da niemand mehr nachvollziehen kann, wer innerhalb des IT-Systems für welche Aktionen verantwortlich war.

Problem 3 - Passwortsicherheit: Es geht auf das Konto der Passwortsicherheit, wenn sich mehrere Nutzer privilegierte Konten und Passwörter teilen. Erhöht wird das Risiko noch, wenn die gemeinsam genutzten Passwörter nicht regelmäßig geändert werden: Dann könnte im schlimmsten Fall ein (externer) Mitarbeiter noch Zugriff auf das System haben, selbst wenn er gar nicht mehr für das Unternehmen tätig ist.

Wenn IT-Aufgaben outgesourct werden, braucht es daher Maßnahmen, die die Aktivitäten der Drittanbieter kontrollieren und transparent werden lassen. Firewalls und ähnliches nützen wenig, da die Betroffenen bereits "drin" sind. Eine Möglichkeit diese Probleme in den Griff zu bekommen, besteht darin, zuverlässige Daten zu diesen Benutzer-Sessions zu sammeln.

Tools wie die Privileged-Access-Management-Lösung (PAM) von Balabit kontrollieren den Zugriff von privilegierten Accounts und liefern wichtige Informationen darüber. Balabits PAM-Lösung integriert dabei die Analyse des Verhaltensmusters eines Benutzers, um den toten Winkel, in dem sich Drittanbieter möglicherweise bewegen, im Blick zu behalten. Es wird dabei in Echtzeit analysiert, wie Nutzer mit dem IT-System interagieren. Dadurch entsteht ein Profil der einzelnen Nutzer. Registriert das System eine gravierende Abweichung von diesem Profil, erfolgt eine automatische Risikobewertung, das Sicherheitsteam erhält eine Meldung und kann den Fall prüfen und bei Bedarf einschreiten.

Messebesucher, die Lösungen suchen, die Schutz bieten vor dem Verlust vertraulicher Daten, vor internen und externen Bedrohungen durch privilegierte Konten und Unterstützung wünschen, um die vielfältigen Compliance-Anforderungen wie die neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung, PCI-DSS oder ISO 2700x zu erfüllen, sind bei Balabit, Anbieterin von Privileged-Access-Management (PAM)- und Log-Management-Lösungen an der richtigen Adresse. Auf der it-sa 2017 haben die Besucher die Möglichkeit, sich darüber bei den Experten von Balabit in Halle 10, Stand 401 zu informieren oder sie besuchen einen der Fachvorträge von Balabit im Auditorium.

Mittwoch, 11.10.2016
Forum M10 - Forum Management in Halle 10
11:30 Uhr - 12:00 Uhr
"Catch me if you can: Wie das Tippverhalten Identitäten schützt?"
Referent: Thomas Haak, Sales Director bei Balabit

Donnerstag, 12.10.2016
Forum T10 - Forum Technik in Halle 10
11:30 Uhr - 11:45 Uhr
"Enemy at the gates: Wie geht Privileged Access Management mit raffinierten Cyberkriminellen um?"
Referent: Zoltan Bakos, Senior Pre-Sales Engineer bei Balabit
(Balabit: ra)

eingetragen: 01.10.17
Home & Newsletterlauf: 11.10.17


BalaBit IT Security: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Unternehmen

  • Datenschutzkonforme Cloud-Dienste

    Das vom Münchener Internet Provider SpaceNet gegründete Tochterunternehmen brück IT GmbH hat zum 01.01.2019 alle Mitarbeiter und Kunden der brück + partner GbR übernommen. Seit mehr als 25 Jahren ist das IT-Systemhaus brück + partner auf Rechtsanwälte spezialisiert. Mit Christian Vogel und Philipp Treffer leiten künftig zwei langjährige Mitarbeiter das neue SpaceNet-Tochterunternehmen brück IT GmbH. SpaceNet baut damit ihre Marktposition als Managed-IT-Service Provider weiter aus.

  • Websicherheit und Identitätsmanagement

    Akamai Technologies gab die Übernahme von Janrain bekannt, einem Vorreiter auf dem Gebiet des Customer Identity Access Management (CIAM). Janrain bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre digitale Sicherheit zu erhöhen, indem die Workloads für Login und Registrierung ausgelagert werden. Die Integration der Janrain-Lösungen in die Akamai Intelligent Edge Platform bietet Unternehmen höchste Sicherheit, die Konformität mit europäischen Gesetzen und hohe Skalierung bei Online-Interaktionen.

  • Restrisiko in den Griff bekommen

    Gefälschte E-Mails kursieren in immer größerem Umfang. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Phishing-Mails mit gefährlicher Schadsoftware (Malware) auftauchen. Der Versuch, sie mit klassischen Sicherheitsmaßnahmen in den Griff zu bekommen, gleicht einen Vabanque-Spiel, warnt Sicherheitssoftware-Anbieter Bromium. Schon seit Wochen warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) intensiv vor einer E-Mail-Spam-Kampagne mit dem Onlinebanking-Trojaner Emotet. Er infiziert E-Mail-Postfächer und Rechner und kann gesamte Netzwerke lahmlegen. Das BSI konstatiert: "Die Schadprogramme werden aufgrund ständiger Modifikationen zunächst meist nicht von gängigen Virenschutzprogrammen erkannt und nehmen tiefgreifende Änderungen an infizierten Systemen vor."

  • Entwicklung von Gesundheits-IT

    In kaum einem Bereich ist die Sicherheit von Daten und die Vermeidung unberechtigter Zugriffe so wichtig wie im Gesundheitswesen. Deshalb hat Wirtschaftsstaatssekretär Christoph Dammermann Förderbescheide über mehr als 1,7 Millionen Euro für das Projekt MIT-Sicherheit überreicht. Die sechs Projektpartner wollen zusammen daran arbeiten, bereits in der Entwicklung von Gesundheits-IT Schwachstellen zu analysieren und Handlungsempfehlungen zu ihrer Lösung zur Verfügung zu stellen.

  • Starkes Wachstum im Bereich Sicherheit

    ExtraHop, Spezialistin für Cyberanalyselösungen für Unternehmensinfrastrukturen, hat bekannt gegeben, dass das Volumen der im Jahr 2018 eingegangenen Bestellungen die wichtige Branchenmarke von 100 Millionen US-Dollar weit überschritten hat. Ausschlaggebend hierfür war ein zehnfaches Wachstum im Bereich Cybersicherheit in der zweiten Jahreshälfte. Das Unternehmen verteidigte seine Stellung als dominanter Anbieter in zentralen Branchen, unter anderem im Einzelhandel, im Gesundheitswesen und im Finanzdienstleistungssektor, wo ExtraHop ihren bislang größten Multimillionen-Dollar-Deal abschloss. Mehr als 20 Kunden aus verschiedenen Branchen investierten 2018 über eine Million US-Dollar in Produkte und Services von ExtraHop und unterstrichen damit einmal mehr die enorme Bedeutung von Enterprise-Lösungen für Hybrid- und Cloud-Umgebungen.