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Neue Masche beim CEO-Betrug


BKA warnt vor Anrufen angeblicher Mitarbeiter des Bundeskanzleramts
Für Freikauf deutscher Geiseln benötige die Bundesregierung zwei- bis dreistellige Millionenbeträge

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Mit einer neuen Masche des CEO-Betrugs gehen Betrüger derzeit in Deutschland vor: Aktuell häufen sich Fälle, in denen ein angeblicher Mitarbeiter des Bundeskanzleramts mit Unternehmen in Deutschland telefonisch oder per Mail Kontakt aufnimmt. Der angebliche Mitarbeiter benutzt den Namen "Uwe Becker" und gibt sich als persönlicher Referent eines Abteilungsleiters im Bundeskanzleramt aus. "Uwe Becker" bittet um ein vertrauliches Gespräch mit der Geschäftsleitung des Unternehmens. In diesem Gespräch erläutert er, dass er im Auftrag des sicherheitspolitischen Beraters der Bundeskanzlerin anrufe. Für den Freikauf deutscher Geiseln benötige die Bundesregierung zwei- bis dreistellige Millionenbeträge. Die Bundesregierung sei hierbei auf Spenden aus Industrie und Wirtschaft angewiesen. Etwa 40 Millionen Euro würden noch fehlen.

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt ausdrücklich vor Anrufen im Namen des Bundeskanzleramts mit der Aufforderung, die Bundesregierung mit Spenden zu unterstützen. Es handelt sich immer um einen Betrugsversuch.

Werden Sie kein Betrugsopfer: Gehen Sie nicht auf Telefonate mit angeblichen Mitarbeitern des Bundeskanzleramts ein, die Sie zu einer Spende auffordern. Lassen Sie sich nicht zu einer Zahlung überreden. Beenden Sie das Gespräch, legen Sie einfach auf. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Ausführliche Informationen zur Betrugsmasche CEO-Fraud und weitere Hinweise finden Sie unter www.bka.de und im Social Web, #CEOFraud #BKA.
(Bundeskriminalamt: ra)

eingetragen: 17.12.17
Home & Newsletterlauf: 15.01.18


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