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Cyberabwehr weiter ausgebaut


Telekom Security eröffnet integriertes Cyber Defense und Security Operation Center
Dienstleistungen für mehr als 30 Kunden - Linde Group unterzeichnet Servicevertrag über mehrere Jahre

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Eine Milliarde sicherheitsrelevanter Daten aus 3000 Datenquellen analysiert die Cyberabwehr der Telekom jeden Tag nahezu vollautomatisiert. 1000 Anfragen bearbeitet sie täglich, um ihre Infrastruktur und damit auch die Sicherheit ihrer Kunden zu schützen. Was sie gegen Cyberangriffe auf die eigene Infrastruktur unternimmt, bietet sie auch anderen Unternehmen an. Telekom Security, ein Geschäftsbereich der Telekom, hat ihr neues integriertes Cyber Defense und Security Operation Center (SOC) in Bonn eröffnet. Das neue Abwehrzentrum ist eines der größten und modernsten Europas.

"Informationssicherheit basiert auch auf guten Kooperationen. Die gemeinsame Bewältigung der Herausforderungen im Zusammenspiel mit Partnern in den Verwaltungen aber auch mit kommerziellen Geschäftspartnern ist das Erfolgsrezept, das die Landesverwaltung bisher vor größeren Hackerangriffen bewahrt hat", sagte Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, zur Eröffnung. Dammermann weiter: "Die Eröffnung des neuen Cyber Defense- & Security Operation Centers ist ein Signal, dass sich die Telekom stetig weiter entwickelt und erheblich investiert, um sich und ihre Partner auch zukünftig erfolgreich schützen zu können."

Rund 200 Experten überwachen im neuen Master-SOC in Bonn und den angeschlossenen Standorten national und international im 24-Stunden-Betrieb die Systeme der Telekom und die ihrer Kunden. Sie erkennen Cyberangriffe, analysieren die Angriffswerkzeuge, wehren Angriffe ab und leiten daraus Prognosen über zukünftige Muster von Attacken ab. Dabei greifen die Telekomexperten auf ihre jahrelange Erfahrung in der Bekämpfung von Angriffen auf die eigene Infrastruktur zurück. Mehr als 20 Millionen Beispiele von Attacken haben sie bereits gesammelt und zur Verbesserung der eigenen Systeme eingesetzt.

Über 30 deutsche DAX- und mittelständische Unternehmen nutzen die Leistungen der Telekom für ihren eigenen Schutz. Mit der Linde Group hat jetzt ein weiterer DAX 30-Konzern einen Vertrag über Serviceleistungen aus dem Cyber Defense und Security Operation Center der Telekom unterzeichnet.

"Mit dem Security Operation Center unterstreicht die Telekom einmal mehr ihre führende Rolle in den Bereichen Cyber Defense und IT Security. Von diesem Know-how bei der Internetsicherheit profitieren unsere Kunden und immer mehr Unternehmen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Telekom, Tim Höttges. "Dazu arbeiten wir mit den besten Partnern weltweit zusammen, deren Anwendungen wir bündeln und zielgerichtet einsetzen. Wir haben dadurch für jeden Angriff die beste Antwort im Köcher."

Die Eröffnung des Cyber Defense und Security Operation Centers in Bonn versteht die Telekom auch als eine Stärkung des Standortes Bonn als IT-Sicherheits-Hochburg. Dirk Backofen, Leiter Telekom Security, ging bei dem Festakt weiter: "Wir wollen dazu beitragen, dass Bonn das ‚Cyber Security Valley Europas‘ wird", sagte er in Bonn. Mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, dem Cyberkommando der Bundeswehr, dem Fraunhofer Institut, dem Verteidigungsministerium und der Stadt Bonn gebe es bereits starke Partner vor Ort. "Darauf wollen wir aufbauen. Nur gemeinsam können wir die ‚Armee der Guten‘ bilden und die Hacker klar in die Schranken weisen", bekräftigte Backofen.

Zahlen, Daten, Fakten:

1. Mitarbeiter und Standorte SOC
>> 200 Mitarbeiter im integrierten Cyber Defense und Security Operation Center und an Standorten weltweit
>> Standorte in Bonn, Darmstadt, Kiel, Bad Kreuznach, Leipzig, Budapest, Prag, Madrid, Kapstadt
>> Betrieb durch Telekom Security

2. Zahlen eines Arbeitstages bei der Telekom (Beispiele)
>> Analyse von 1 Mrd. sicherheitsrelevanter Ereignisse aus 3.000 Datenquellen täglich
>> Auswertung von mehr als 6 Mrd. Datensätzen der Telekom DNS-Server bezüglich Cyber-Attacken
>> Untersuchung von 10 Mio. bei Telekom eingehender e-Mails auf Spam
>> Herausfiltern von 1.000 Viren und Schadsoftware 1.000 Anfragen an die Cyberabwehr der Telekom
>> Erstellen von 21 Schwachstellen-Advisories
>> Durchschnittlich 6 Mio. Angriffe allein auf die Honeypots der Telekom (Honeypots = digitale Lockfallen). Generell: Mehr als 20 Mio. Schadcode-Samples in der Malware Library

3. Spektrum
>> Leistungen entlang der gesamten Kette von
## Prävention: Lernende Systeme, dadurch Härten gegenüber neuen Angriffen
## Detektion: z.B. Threat Intelligence, Threat Hunting, SIEM
## Reaktion: Incident Response, IT-Forensik, Malware-Analyse
>> 24/7 oder auf Wunsch 16/5
>> Auf Wunsch Dienstleistungen nur aus Deutschland
(Deutsche Telekom: ra)

eingetragen: 19.11.17
Home & Newsletterlauf: 12.12.17


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Meldungen: Unternehmen

  • IT-Risiken von digitalisierten Fahrzeugen

    NTT Security (Germany) arbeitet an der Entwicklung von Vehicle Security Operation Centers (V-SOCs). Automobilhersteller können die IT-Risiken von digitalisierten Fahrzeugen damit deutlich reduzieren. Mit der zunehmenden Digitalisierung von Fahrzeugen, unter anderem für Connected Cars und autonomes Fahren, rückt auch die Sicherheit der IT-Systeme in den Fokus von Fahrzeugherstellern. Das Risiko, dass Fahrzeuge angegriffen werden können, ist beträchtlich: Es reicht vom Öffnen einzelner Fahrzeuge per App über das verdeckte Anlegen von Benutzerprofilen bis zum Manipulieren kompletter Fahrzeugdaten. Bei ungesicherten Systemen kann ein Angreifer ohne weiteres feststellen, wer wann auf welchem Weg wohin gefahren ist und wie lange er sich wo aufgehalten hat. Im schlimmsten Fall können Hacker ganze Fahrzeugflotten lahm legen oder, noch schlimmer, sogar Unfälle provozieren.

  • Sicherheit von SIM-Karten aufrecht erhalten

    Gemeinsam mit der Deutschen Telekom hat die TÜV Informationstechnik GmbH (TÜVIT) ein IT-Sicherheits-Prüfkonzept für die nuSIM erarbeitet. Die nuSIM ist eine neuartige Lösung von Telekom und Partnern für kostengünstige IoT-Geräte. Die Idee dabei: Die SIM-Funktionalität wird direkt in den Chipsatz integriert. Klassische SIM-Karten verfügen über eine Vielzahl an Funktionalitäten, die im IoT-Umfeld kaum benötigt werden. In Zukunft lautet das Motto "Weniger ist Mehr". In Kombination mit einer direkten Integration der SIM-Funktionalität in den Chipsatz bietet nuSIM die Möglichkeit, Kosten in der Entwicklung, der Fertigung und auf Endkundenseite zu senken.

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    Digital Shadows, Anbieterin von Lösungen zum digitalen Risikomanagement, stellt eine neue Task Force zur Bekämpfung von Cyberkriminalität auf. Das Photon Research Team unter der Leitung von CISO Rick Holland setzt sich aus branchenübergreifenden Sicherheits-Spezialisten zusammen und verfolgt die neuesten Angriffstaktiken, Tools und Gefahren im Netz. Dabei spürt die internationale Einheit rund um die Uhr (24/7) und in 20 Sprachen digitale Risiken auf, um Kunden sowie die gesamte Geschäftswelt vor kriminellen Angriffen zu schützen. Das Photon Research Team ist in der Primärforschung tätig und stützt sich dabei auf eine umfassende Datensammlung. Seit seiner Gründung im Jahr 2011 erfasst Digital Shadows eine Fülle von Informationen über Bedrohungsakteure sowie deren Taktiken, Techniken und Prozeduren (TTPs). Darüber hinaus unterstützt der Threat Intelligence Experte Unternehmen bei der Entschärfung von Datenleaks und digitalen Risiken und kann so auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Aus dieser Menge an Daten werden trendorientierte Analysen und Berichte erstellt, die der Cybersicherheitsgemeinschaft helfen, komplexe Herausforderungen zu bewältigen.

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  • 20 neue Integrationspartner

    Tenable gab bekannt, dass es den Umfang ihres "Cyber Exposure Ecosystems 2018" verdoppelt hat: Inzwischen gehören 43 neue oder erweiterte Technologie-Integrationen sowie 20 neue Integrationspartner dazu. Das Ökosystem unterstützt nun insgesamt 50 Integrationen und 39 Technologiepartner. Die marktführenden Partner decken einige der am meisten genutzten Security- und IT-Technologien ab. Dazu gehören Lösungen für Privileged Access Management, SIEM, IT Ticketing und Configuration Management Database (CMDB). Anwender können mit ihrer Hilfe Probleme schneller erkennen und lösen, weil ihnen umfassende Einblicke und tiefgreifende Analysen der gesamten Angriffsoberfläche zur Verfügung stehen. Zudem können Security- und IT-Operations-Teams dank integrierter Daten und Workflows besser zusammenarbeiten.