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Einfaches Log-In & Schutz gegen Passwortdiebstahl


Mobile Connect: Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone führen sichere und einfache Nutzer-Identifikation per Mobilfunknummer ein
Identitäts- und Datenplattform "Verimi" beabsichtigt Integration von Mobile Connect – Kooperation bringt mehr Sicherheit und Kontrolle bei der Verwendung persönlicher Daten

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Für Mobilfunkkunden in Deutschland wird das digitale Leben künftig deutlich einfacher und sicherer. Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone Deutschland haben vereinbart, ihren Kunden eine einheitliche Lösung für die simple und geschützte Anmeldung bei Internet-Diensten anzubieten – und zwar ohne Eingabe von Username und Passwort. Die Mobilfunknetzbetreiber werden hierfür den weltweit etablierten GSMA-Dienst "Mobile Connect" noch in diesem Jahr einführen.

Als erster großer Partner in Deutschland wird die Identitäts- und Datenplattform verimi kunftig ebenfalls das Mobile Connect Verfahren anbieten. Damit kann auch die persönliche Mobilfunknummer zur eindeutigen digitalen Identität beim Einkauf in Online-Shops, bei der Anmeldung in Internet-Portalen und zukünftig bei digitalen Behördengängen werden. Bisher erfolgt der Zugang zu Online-Angeboten in der Regel per Benutzername und Passwort – und das ist nicht nur umständlich, sondern birgt auch Risiken.

Wegen der Vielzahl an genutzten Plattformen machen es sich die Nutzer oftmals einfach und verwenden Passwörter wie qwertz oder 123456, ändern die Daten selten und setzen sie oft für mehrere Portale ein. Das macht diese Zugangsdaten zum beliebten Ziel für kriminelle Hacker.

Mobile Connect bereits weltweit in mehr als 30 Ländern benutzt. "Mit Mobile Connect erfüllen Mobilfunkanbieter eine wichtige Rolle im Bereich der digitalen Identifizierung. Sie geben den Nutzern damit die Kontrolle über ihre eigenen Daten. Der Dienst ermöglicht es Nutzern, Unternehmen und Behörden bequem in einer privaten und vertrauenswürdigen Umgebung zu interagieren.", sagt Alex Sinclair, CTO, GSMA. "Die Einführung von Mobile Connect in Deutschland wird die globale Dynamik dieser Identifikations-Lösung erweitern. Heute wird Mobile Connect bereits weltweit in mehr als 30 Ländern benutzt."

Mehr Sicherheit beim Online-Shoppen
Mit Mobile Connect benötigen die Kunden der drei Netzbetreiber demnächst nur noch ihre Mobilfunknummer und ihr Handy, um sich im Internet bei digitalen Diensten oder Websites anzumelden. Der Netzbetreiber übernimmt gegenüber dem Anbieter die Identifizierung des Kunden, denn er kann die Mobilfunknummer jederzeit eindeutig zuordnen. Ein Log-In per Passwort entfällt. Das macht den Anmeldeprozess nicht nur einfacher, sondern auch sicherer.

Dirk Backofen, Leiter Telekom Security, sagt: "Passwortdiebstahl hat riesige Dimensionen erreicht. Mit Verimi und Mobile Connect werden wir mehr Schutz und Komfort im Internet bieten. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass digitale Identitäten unserer Kunden den EU-Rechtsraum nicht verlassen und die Sicherheit des deutschen Datenschutzes genießen."

Pia von Houwald, Director B2P Digital Processes and Services bei Telefónica Deutschland: "Mobile Connect macht das digitale Leben für alle einfacher und sicherer: für Kunden, für die Betreiber digitaler Angebote und für die Mobilfunknetzbetreiber. Dass sich die drei Netzbetreiber im Interesse aller Kunden auf eine universelle Spezifikation geeinigt haben, ist ein großer Schritt nach vorn. Telefónica Deutschland untermauert mit der Einführung von Mobile Connect seinen Anspruch, seinen Kunden mehr mobile Freiheit zu bieten."

"Mit Mobile Connect werden wir unseren Kunden das derzeit sicherste Verfahren für die Authentifizierung und Abwicklung von digitalen Kaufprozessen anbieten. Denn es kommt ohne den Risikofaktor zu leicht gewählter Passwörter aus", so Michael Reinartz, Direktor Strategie und Innovation bei Vodafone Deutschland. "Mobile Connect ist enorm flexibel und bietet zukünftig ganz neue Anwendungsszenarien für eine zuverlässige Identifizierung beispielsweise auf Behörden-Portalen und in eCommerce-Shops."

Und so funktioniert es:
Noch in diesem Jahr werden sich Mobilfunkkunden in Deutschland nicht nur mit ihren Google- oder Facebook-Passwörtern auf vielen Online-Portalen anmelden können. Mit Angabe der Mobilfunknummer, zum Beispiel beim Verimi Login, wird eine SMS an das Handy des Kunden geschickt. Über den in der Textnachricht integrierten Link bestätigt er auf seinem Smartphone den Erhalt und erlaubt dem Netzbetreiber gleichzeitig die verschlüsselte Übermittlung einer pseudonymisierten Kundenreferenznummer an den Portalbetreiber. Damit kann der Betreiber den Kunden immer wieder zuordnen und gewährt auch ohne Passwort Zugang.

Volle Kontrolle beim Umgang mit persönlichen Daten
Mobile Connect wird mittelfristig den Kunden einen weiteren Service bieten. Wer in Online-Shops etwas bestellen will, braucht Daten wie Lieferadresse und Bankverbindung dann nicht mehr manuell einzugeben. Die Informationen liegen dem Netzbetreiber vor und können auf Wunsch auch gleich in die Bestellmaske des Internet-Shops übertragen werden. Die explizite Freigabe für den Austausch stellt sicher, dass der Kunde jederzeit die volle Kontrolle über seine persönlichen Daten behält.

Erhebliche Vorteile für Anbieter
Für Anbieter digitaler Inhalte sowie Portal- und Shop-Betreiber bietet das Verfahren erhebliche Vorteile. Oftmals brechen Nutzer Kaufprozesse im Internet vorzeitig ab, sobald sie sich mit ihrer E-Mail-Adresse und einem Passwort registrieren müssen. Auch das zeitraubende Ausfüllen von Bestellmasken fördert den Ausstieg aus dem Kaufprozess. Mobile Connect bringt Kunden schnell zum Kaufabschluss und liefert über den gesamten Bestellprozess ein optimales Kundenerlebnis. Das Ergebnis: Höhere Abschlussquoten, mehr Umsatz und geringere Risiken von Betrug.

Verimi integriert Mobile Connect
Mit der 2017 gegründeten branchenübergreifenden Identitäts- und Datenplattform Verimi werden die Mobilfunkanbieter den ersten großen Partner für Mobile Connect in Deutschland gewinnen. An Verimi sind führende deutsche und europäische Unternehmen beteiligt, unter anderem Allianz, Axel Springer, Deutsche Bank, Deutsche Telekom und Lufthansa. Verimi wird im Frühjahr mit der eigenen Plattform an den Start gehen und plant, Mobile Connect als eine Möglichkeit der Authentifizierung in seinem Dienst zu integrieren. Mobile Connect hat damit bereits zum Start in Deutschland einen starken Partner, der in den Startlöchern steht.

Donata Hopfen, CEO von Verimi, sagte: "Verimi ist eine branchenübergreifende und offene Plattform. Mit einer Vielzahl unterschiedlichster Unternehmen und Anwendungsmöglichkeiten sind wir der perfekte Partner für Mobile Connect. Die Authentifizierung mit der eigenen Mobilfunknummer ist ein interessantes Feature für die Verimi Nutzer. Weil wir von der Idee überzeugt sind, möchten wir Mobile Connect auf unsere Plattform integrieren. So können wir einen De-facto-Standard in Deutschland schaffen."

Ausblick: Neue Chancen für sichere Transaktionen und e-Government
Mobile Connect wird künftig auch auf sensible digitale Geldtransaktionen jeder Art anwendbar sein. Für diesen Zweck lässt sich das Verfahren um weitere Sicherheitsmerkmale wie biometrische Daten oder die Verwendung von TAN-Nummern erweitern. Auch Behördengänge kann der neue Authentifizierungs-Standard zukünftig unterstützen. Die Beantragung eines neuen Personalausweises könnte dann ohne Besuch im Bürgerbüro direkt auf dem Smartphone erfolgen. (Deutsche Telekom: ra)

eingetragen: 11.02.18
Newsletterlauf: 28.03.18

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Meldungen: Unternehmen

  • Sichere 5G-Umgebung

    Trend Micro gibt eine Zusammenarbeit mit NTT Docomo, einer japanischen Mobilfunkanbieterin, bekannt. Die Unternehmen entwickeln gemeinsam eine Sicherheitslösung, die die Anforderungen des 5G-Zeitalters erfüllt. Die neue Netzwerksicherheitslösung, die speziell für die Absicherung von virtualisierten Netzwerkfunktionen und der Cloud entwickelt wurde, befindet sich aktuell in der technischen Prüfung. Die Lösung basiert auf der kürzlich vorgestellten "Trend Micro Virtual Network Function Suite" (VNFS) auf NTT Docomos "Docomo 5G Open Cloud". Die Docomo 5G Open Cloud ist eine 5G-Testumgebung, die NTT Docomo ihren Partnern zur Entwicklung neuer Lösungen für die 5G-Ära zur Verfügung stellt. Bei Trend Micro VNFS handelt es sich um eine Netzwerksicherheitslösung, die Schutzfunktionen in virtualisierten Umgebungen wie Network Function Virtualization und der Cloud bereitstellt und die notwendigen Sicherheitsfunktionen für jedes einzelne IoT-Gerät dynamisch anwenden kann.

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    BullGuard gab eine Partnerschaft mit dem VPN-Dienst NordVPN bekannt. Die beiden Unternehmen wollen ihr technisches Know-how bündeln und gemeinsam Technologien entwickeln, die Endverbrauchern umfassende Lösungen im Bereich Cybersecurity bieten. "BullGuard VPN", das erste Produkt der Partnerschaft, wird Anfang 2019 auf den Markt kommen. "Cybersecurity hat sich bisher darauf konzentriert, Verbraucher und ihre Geräte vor Online-Bedrohungen zu schützen. Inzwischen stellen Cyberkriminelle aber auch eine Bedrohung für die Privatsphäre der Verbraucher dar. Um Anwender heutzutage angemessen zu schützen, müssen Sicherheit und Datenschutz gleichermaßen berücksichtigt werden", erklärt Paul Lipman, CEO von BullGuard. "Die Partnerschaft mit NordVPN ermöglicht es uns, eine erstklassige VPN-Netzwerkinfrastruktur bereitzustellen, mit der unsere Kunden ihre Online-Privatsphäre nahtlos schützen können - egal, ob auf dem Desktop oder dem Smartphone, egal an welchem Ort."

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    GuardiCore, Anbieterin für Rechenzentrums- und Cloud-Sicherheit, hat es auf die Cool-Vendor-Liste 2018 geschafft, die das US-Marktforschungsinstitut Gartner jährlich erstellt. Mit der "Cool Vendor List" hebt Gartner außergewöhnliche Anbieter hervor, die aufgrund ihres hohen Marktpotentials beobachtet werden sollten. Zu den bisherigen Cool Vendors zählten beispielsweise der Cloud-Dienst Dropbox, die Social-Media-Plattform für Fotos und Videos Instagram und der Online-Marktplatz für private Reiseunterkünfte Airbnb.

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