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IT-Sicherheit: Duales Studium


Die Absolventen von KITS sind IT-Sicherheitsspezialisten, die komplexe Informationssysteme entwickeln, vertreiben, prüfen und einsetzen können
Kooperativer Studiengang IT-Sicherheit an der Hochschule Darmstadt bietet bedarfsgerechte unternehmensspezifische Qualifikation

(26.02.14) - Virenangriffe, Trojanerattacken, Wirtschaftsspionage – Unternehmen, die sich künftig nicht davor schützen, werden nicht länger am Markt bestehen. Für die Umsetzung benötigen sie professionelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Thema IT-Sicherheit von Grund auf verstehen und praktische Lösungen auf dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand realisieren können. Dank des neuen Kooperativen Studiengangs IT-Sicherheit (KITS) an der Hochschule Darmstadt (h_da) erhalten sie nicht nur genau diese Fachkräfte – sie sind aktiv an der Ausbildung beteiligt und können so die Qualifikation genau auf ihre Bedürfnisse abstimmen.

Bei KITS erlernen Studierende in sieben Semestern solide fachliche und methodische Grundlagen der Informatik sowie umfangreiche Kenntnisse in Bereichen wie Computerforensik, IT-Risiko- und IT-Sicherheitsmanagement. Das Besondere dabei ist die enge Vernetzung zwischen Theorie und Praxis: Die angehenden IT-Sicherheitsspezialisten sind während ihres Studiums bei einem Partnerunternehmen von KITS beschäftigt. Studienstart ist erstmals im Wintersemester 2014/15, das Studium wird abgeschlossen mit dem Bachelor of Science (B.Sc.).

Entstanden ist KITS durch eine enge Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: Der Fachbereich Informatik an der h_da und eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft haben den Studiengang in anderthalb Jahren entwickelt – basierend auf ihren Erfahrungen und in zahlreichen Gesprächen mit Unternehmen aller Größenordnungen, um die Lehrinhalte den Marktanforderungen anzupassen.

Die h_da verfügt über den zweitgrößten Informatik-Fachbereich an einer deutschen Fachhochschule und verzeichnet mit anderen dualen Studiengängen schon seit vielen Jahren Erfolge. eco ist mit über 700 Mitgliedsunternehmen der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa und gestaltet seit 1995 das Internet und seine Rahmenbedingungen. "Das Thema IT-Sicherheit ist einer unserer wesentlichen Schwerpunkte. "Wir freuen uns, dass wir mit KITS auf aktuelle Marktbedürfnisse reagieren und Unternehmen eine effiziente Lösung zur Bewältigung künftiger Sicherheitsanforderungen an die Hand geben können", sagt Harald A. Summa, Geschäftsführer des eco Verbands.

Die Absolventen von KITS sind IT-Sicherheitsspezialisten, die komplexe Informationssysteme entwickeln, vertreiben, prüfen und einsetzen können. Ob sichere Software-/Hardwareentwicklung, Netzwerkmanagement oder IT-Sicherheitsberatung – ihre Einsatzgebiete sind vielfältig. Durch Wahlpflichtmodule kann das Studium in den Punkten vertieft werden, die das Partnerunternehmen am meisten unterstützen. "Es gibt aus unserer Sicht keinen besseren Weg, die jungen Leute an die Arbeitswelt heranzuführen – sie genauso auszubilden, wie wir das nachher brauchen und ihnen von vorneherein eine fundierte Praxiserfahrung mitzugeben", sagt Martin Dotterweich, Bereichsleiter Entwicklung und QM-Beauftragter bei der PROFI Engineering Systems AG. Sie ist bereits Partnerunternehmen im bestehenden Kooperativen Studiengang Informatik KoSI an der h_da und hat beste Erfahrungen mit dieser Art von Studium gemacht.

Die intensive Zusammenarbeit zwischen Studierendem, Unternehmen und Hochschule bringt Projektergebnisse von besonders hoher Qualität hervor, die direkt in der Praxis umgesetzt werden können. Lehrinhalte auf dem neuesten Stand werden somit nicht nur dem Studierenden vermittelt, sondern auch direkt in die Unternehmen transportiert. Diese erlangen dadurch einen wichtigen Wettbewerbsvorteil, der sich noch im künftigen Kampf am Arbeitsmarkt um Fachkräfte verstärkt. "Durch die eng verzahnte Ausbildung gibt es eine hohe Betriebsidentifikation, dank derer die Zukunft der Absolventen erfahrungsgemäß stark mit der des eigenen Unternehmens verknüpft wird", berichtet Prof. Dr. Klaus Kasper von der h_da. (Hochschule Darmstadt: eco: ra)

Eco: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Unternehmen

  • Varonis tritt Allianz für Cyber-Sicherheit bei

    Varonis Systems, Spezialistin für Datensicherheit, Bedrohungserkennung und -abwehr sowie Compliance, ist der Allianz für Cyber-Sicherheit beigetreten. Angesichts der zunehmenden Vernetzung, sich stets weiter entwickelnden Cyberbedrohungen und immer professionelleren (und oftmals staatlich geförderten) Akteuren sieht Varonis in breiten Bündnissen einen wesentlichen Baustein für eine wirkungsvolle Verteidigung. "Sicherheitsbedrohungen kennen weder Unternehmens- noch Landesgrenzen, also müssen wir bei der Abwehr ebenfalls neu denken und verstärkt auf Zusammenarbeit setzen", erklärt Thomas Ehrlich, Country Manager DACH von Varonis. "Nur wenn Sicherheitsanbieter, Unternehmen und staatliche Stellen kooperieren, können wir die enormen Sicherheitsherausforderungen meistern."

  • Benutzerfreundliche mobile Authentisierung

    AdNovum ist neues Sponsor-Mitglied der Fido Alliance. Die "Nevis Security Suite" des Schweizer Software-Unternehmens unterstützt die sichere und bequeme Mobile-Authentisierung nach Fido-Standard seit Herbst 2018. Mit ihrem Engagement will AdNovum der Verbreitung passwortloser Authentisierungsmethoden auf der Basis eines offenen Standards zusätzlichen Schub verleihen. Die 2012 entstandene Fido Alliance hat zum Ziel, die Interoperabilität zwischen den Technologien zur starken Authentisierung zu verbessern und die Probleme anzugehen, die den Benutzern von Websites und Applikationen durch die Vielzahl von Benutzernamen und Passwörtern entstehen. Benutzernamen und Passwörter sind schwierig zu erfinden und in Erinnerung zu behalten, falls sie auch nur halbwegs sicher sein sollen, und können gestohlen und missbraucht werden.

  • Schutz vor Cyberangriffen

    Zum ersten Mal haben zwei Unternehmen mit der Akkreditierung der französischen National Cybersecurity Agency (ANSSI) eine strategische Partnerschaft zum Schutz der Sicherheit von Operators of Vital Importance (OIV) und Operators of Essential Services (OSE) geschlossen. Die Kunden profitieren von der kombinierten Expertise der beiden Unternehmen und einem sehr hohen Maß an Schutz vor, Erkennung von und Reaktion auf Cyberangriffe(n).

  • Umsetzung von Vorgaben des Cert+

    Um sich gegen Cyber-Gefahren zu schützen, sind KMU in der Praxis auf Systemhäuser und deren Expertise angewiesen. IT-Sicherheit ist dadurch individuell und nicht standardisiert. Das neue Zertifikat "Unified Security Cert+" ändert das grundlegend und schafft im Bereich KMU einen klar definierten, unabhängigen IT-Sicherheitsstandard. Als zusätzliche Weiterbildung können Systemhäuser und MSP durch den Titel eines Sachverständigen neue Möglichkeiten und Reputation erhalten.

  • Einfachere und stärkere Authentifizierung

    Das World Wide Web Consortium (W3C) und die FIDO Alliance gaben bekannt, dass die Spezifikation Web Authentication (WebAuthn) jetzt ein offizieller Web-Standard ist. Dies ist ein großer Fortschritt in dem Bestreben, das Web für die Benutzer auf der ganzen Welt sicherer - und anwenderfreundlicher - zu machen. Die WebAuthn-Empfehlung des W3C, eine Kernkomponente der FIDO2-Spezifikationen der FIDO Alliance, ist ein Browser-/Plattformstandard für eine einfachere und stärkere Authentifizierung. WebAuthn wird bereits in Windows 10, Android und Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge und Apple Safari (Vorschau) unterstützt. Mit WebAuthn können sich die Benutzer mit dem Gerät ihrer Wahl in ihre Internetkonten einloggen. Webservices und Apps können - und sollten - diese Funktionalität aktivieren, damit ihre Nutzer sich mit biometrischen Verfahren, mobilen Geräten und/oder FIDO Security-Keys anmelden können. Das ist einfacher und gewährleistet deutlich höhere Sicherheit als eine Anmeldung nur mit Passwörtern.