- Anzeigen -


Sicherheitslösungen integrieren


Cisco und IBM bündeln Kräfte im Kampf gegen Cyberkriminalität
Technologieintegration, kombinierte Services und Zusammenarbeit bei Threat Intelligence

- Anzeigen -





Cisco und IBM Security haben bekannt gegeben, dass sie zusammenarbeiten, um der wachsenden globale Bedrohung durch Cyberkriminalität zu begegnen. Die Partnerschaft bezieht sich auf Produkte, Dienstleistungen und den Bereich der Sicherheitsforschung. Cisco Sicherheitslösungen werden mit "QRadar" von IBM integriert, um Organisationen über Netzwerke, Endpunkte und Clouds hinweg besser zu schützen. Kunden profitieren auch von der Bandbreite der IBM Global Services-Unterstützung von Cisco-Produkten in Managed Security Service Provider (MSSP) -Angeboten. Die Zusammenarbeit schafft auch eine neue Verbindung zwischen den IBM X-Force- und Cisco Talos-Sicherheitsforschungsteams, die mit der Zusammenarbeit bei der Threat-Intelligence-Forschung und der Koordination bei großen Cyber-Security-Vorfällen beginnen wird.

Eines der Kernprobleme, die sich auf Sicherheitsteams auswirken, ist die weite Verbreitung von Sicherheitstools, die nicht untereinander kommunizieren oder wenig integrierbar sind. Eine aktuelle Cisco-Umfrage von 3.000 Chief Security Officers ergab, dass 65 Prozent ihrer Organisationen zwischen sechs und 50 verschiedene Sicherheitsprodukte nutzen. Die Verwaltung solcher Komplexität ist eine herausfordernde Aufgabe für Sicherheitsteams und kann zu potenziellen Sicherheitslücken führen. Die Cisco- und IBM Security-Partnerschaft konzentriert sich darauf, Organisationen zu helfen, die Zeit zu reduzieren, die erforderlich ist, um Bedrohungen zu erkennen und zu abzumildern. Sie bietet Organisationen integrierte Tools, um ihnen zu helfen, die Reaktion auf Angriffe mit größerer Geschwindigkeit und Genauigkeit stärker zu automatisieren.

"Die neue Zusammenarbeit zwischen Cisco und IBM im Bereich Cybersecurity unterstreicht die Notwendigkeit, herstellerübergreifende, durchgängig integrierte Sicherheitslösungen zu schaffen - anstelle von Insellösungen, die Einzelprobleme adressieren, aber keine durchgängige IT-Sicherheitskonzeption unterstützen", sagt Christian Nern, Head of Security Software Sales, IBM DACH.

"In der Cyber-Sicherheit ist ein datengesteuertes Vorgehen der einzige Weg, um den Bedrohungen, die sich auf den Geschäftsbetrieb auswirken können, einen Schritt voraus zu sein", ergänzt Bill Heinrich, Leiter der Abteilung für Informationssicherheit bei BNSF Railway.

Sicherheitslösungen über Netzwerke und Clouds hinweg integrieren
Die Kosten für Datenverluste in Unternehmen steigen weiter an. Im Jahr 2016 fand das Ponemon-Institut heraus, dass die Kosten bei den befragten Unternehmen auf einem Höchststand waren mit bis zu 4 Millionen US-Dollar je Vorfall - ein Anstieg um 29 Prozent in den letzten drei Jahren. Eine langsame Reaktion kann auch Auswirkungen auf die Kosten für einen Sicherheitsvorfall haben - Vorfälle, deren Bewältigung länger als 30 Tage dauern, können im siebenstelligen Bereich höhere Kosten verursachen also solche, die innerhalb von 30 Tagen entschärft werden. Diese steigenden Kosten sind Treiber für die Notwendigkeit, Bedrohungen schneller zu erkennen und zu blockieren in einem integrierten Ansatz zur Verteidigung.

Die Kombination von Ciscos Best-of-Breed-Sicherheitsangeboten und dem architektonischen Ansatz, der mit der IBM Cognitive Security Operations Platform integriert ist, hilft Kunden dabei, ihre Organisationen effektiver vom Netzwerk bis zum Endpunkt der Cloud abzusichern. Als Teil der Zusammenarbeit wird Cisco neue Anwendungen für die QRadar Security Analytics-Plattform von IBM bereitstellen. Die ersten beiden neuen Anwendungen sollen dazu beitragen, dass Sicherheitsteams fortgeschrittene Bedrohungen besser verstehen und darauf reagieren können. Sie werden auf der IBM Security App Exchange verfügbar werden und verbessern die Benutzererfahrung. Sie helfen Kunden, Vorfälle effektiver zu identifizieren und zu beheben, wenn diese mit Ciscos Next-Generation Firewall (NGFW), Next Generation Generation Intrusion Protection System (NGIPS) und Advanced Malware Protection (AMP) und Threat Grid arbeiten.

Darüber hinaus wird die IBM Resilient Incident Response Plattform (IRP) mit Cisco Threat Grid integriert, um Sicherheitsteams mit vertiefteen Einblicken zu versorgen, um auf Vorfälle schneller zu reagieren. Zum Beispiel können Analysten in der IRP Indikatoren für Vorfälle mit Hilfe der Threat Intelligence von Cisco Threat Grid nachschlagen oder verdächtige Malware mit Sandbox-Technologie untersuchen. Damit können Sicherheitsteams für ihre Reaktion wertvolle Vorfalldaten gewinnen.

"Ciscos architektonischer Ansatz zur Sicherheit ermöglicht es Unternehmen, einmal eine Bedrohung zu erkennen und dann überall zu stoppen. Durch die Kombination von Ciscos umfangreichem Security-Portfolio mit dem IBM Security-Operations-Betrieb und der Response-Plattform bringen Cisco und IBM Best-of-Breed-Produkte und -Lösungen in das Netzwerk, den Endpunkt und die Cloud, gepaart mit fortschrittlichen Analysen- und Orchestrierungsfunktionen ", sagt David Ulevitch, SVP und General Manager, Cisco Security.

"Es wird erwartet, dass Cybercrime die Welt bis zu 6 Billionen US-Dollar jährlich bis 2021 kosten kann. Deshalb ist IBM ein Befürworter der offenen Zusammenarbeit im Kampf gegen Bedrohungen, um die Attraktivität von Cyberangriffen deutlich zu senken", sagt Marc van Zadelhoff, General Manager, IBM Security. "Mit Ciscos Unterstützung des IBM Immunsystems zur Cyberverteidigung können gemeinsame Kunden ihre Fähigkeiten erheblich erweitern - durch die Verwendung von kognitiven Technologien wie IBM Watson für Cyber ​​Security. Auch die Tatsache, daß die IBM X-Force und Cisco Talos Teams zusammenarbeiten, ist ein enormer Vorteil im Kampf gegen Cyberkriminalität. "

Threat Intelligence und Managed Services
IBM X-Force und Cisco Talos Forschungsteams werden künftig in der Sicherheitsforschung zusammenarbeiten, um anspruchsvolle Cybersicherheitsprobleme bei gemeinsamen Kunden zu lösen, indem die jeweils führenden Experten hier im Verbund arbeiten. Für gemeinsame Kunden wird IBM eine Integration zwischen X-Force Exchange und Cisco Threat Grid bereitstellen. Diese Integration erweitert die historische und Echtzeit-Datenbasis in der Threat Intelligence, die Sicherheitsanalysten für tiefere Einsichten korrelieren lassen können.

Zum Beispiel haben Cisco und IBM kürzlich die Threat Intelligence-Daten im Rahmen der jüngsten WannaCry-Ransomware-Angriffe geteilt. Die Teams koordinierten ihre Reaktionen und die Forscher tauschten Einblicke aus in der Ausbreitung der Malware. Sie arbeiten weiterhin an dieser Untersuchung zusammen, um sicherzustellen, dass gemeinsame Kunden und die Branche die jeweils wichtigsten Informationen erhalten können.

Durch diese erweiterte Zusammenarbeit wird das IBM Managed Security Services-Team, das Sicherheit für über 3.700 Kunden weltweit steuert, mit Cisco zusammenarbeiten, um neue Dienste zu erbringen, die darauf abzielen, die Komplexität weiter zu reduzieren. Eines der ersten Angebote ist für den wachsenden Hybridwolkenmarkt konzipiert. Da Enterprise-Kunden immer stärker die Sicherheitsinfrastruktur zu öffentlichen und privaten Cloud-Anbietern migrieren, stellt IBM Security Managed Security Services zur Unterstützung von Cisco Security-Plattformen in führenden Public Cloud Services zur Verfügung. (IBM: ra)

eingetragen: 23.06.17
Home & Newsletterlauf: 17.07.17


IBM: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Unternehmen

  • Fortschrittliche Predictive-Maintenance

    Aurora Labs erhält in einer ersten Finanzierungsrunde 8,4 Millionen US-Dollar. Die Finanzierung ermöglichen Fraser McCombs Capital sowie MizMaa Ventures, das bereits früher in Aurora Labs investiert hat. Das Unternehmen Aurora Labs, das bereits drei namhafte internationale OEM-Kunden hat, wird die finanziellen Mittel nutzen, um seine weltweite Marktpräsenz, nach der Eröffnung seiner deutschen Niederlassung im Mai, weiter auszubauen und seine Aktivitäten in Forschung und Entwicklung voranzutreiben. In einer Branche, in der Fahrzeuginnovationen maßgeblich durch Software vorangetrieben werden, sind Automobilhersteller mit immer kürzeren Entwicklungszyklen sowie häufigen und unvorhersehbaren Softwareproblemen konfrontiert, was zu höheren Rückrufraten führt.

  • Erkennung und Absicherung privilegierter Accounts

    Bomgar, Enterprise-Anbieterin für sichere Zugriffslösungen, wird Avecto übernehmen, eine englische Anbieterin für Privileged Endpoint Management. Avectos Defendpoint-Lösung verbindet Privileged Management und Application Control, um Tausende Endpunkte im Unternehmen zu schützten, indem Nutzer auch ohne Admin-Rechte gewisse administrative Tätigkeiten durchführen können. Durch Kombination von Avectos und Bomgars Privileged Account- und Session Management-Technologien werden Firmen in die Lage versetzt, nur die tatsächlich benötigten Benutzerrechte zuzuteilen und damit wirksame Sicherheitsvorkehrungen gegen die aktuell häufigsten Bedrohungen zu treffen.

  • Zuverlässige Datentransfers im Hochsicherheitsnetz

    Für die Datendiode vs-diode hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Zulassung bis zur Geheimhaltungsstufe GEHEIM erteilt. Die Datendiode des deutschen IT-Sicherheitsherstellers genua GmbH kann somit eingesetzt werden, um Daten in GEHEIM-eingestufte Netze zu übertragen. In Gegenrichtung wird dagegen jeglicher Informationsfluss abgeblockt, um das Abfließen geheimer Daten in ungesicherte Netze zuverlässig auszuschließen. Die vs-diode erreicht beim Einbahn-Datenverkehr bis zu 1 Gbit/s Durchsatz und ermöglicht die Übertragung großer Datenmengen in eingestufte Netze.

  • Schutz von Endgeräten und Daten

    Matrix42 übernimmt EgoSecure, Anbieterin für Endpoint Security-Software. Die Mehrheit der Eigentumsanteile übernimmt Matrix42 von InfoWatch, einer Unternehmensgruppe für integrierte Lösungen zur Gewährleistung der Informationssicherheit. EgoSecure, mit Hauptsitz in Ettlingen bei Karlsruhe, hat sich seit über zehn Jahren auf den Schutz von Endgeräten und Daten spezialisiert. EgoSecure ist ein etablierter Softwareanbieter im deutschsprachigen und europäischen Markt mit über 2.000 Kunden und seit mehreren Jahren Technologiepartner von Matrix42. Matrix42 ist bereits letztes Jahr über eine Technologieallianz mit dem Security Start-up enSilo in den Markt für Endgerätesicherheit eingestiegen. Die Produkte für Datenverschlüsselung, Schnittstellen- und Applikationskontrolle sowie Security Monitoring vervollständigen nun die Matrix42 Endpoint Security Suite.

  • Keine umfassende IT-Sicherheitsstrategie

    Stormshield forciert im Zuge ihres Wachstumskurses in der DACH-Region ihre Aktivitäten in Österreich. Der französische Hersteller hat sein Team neu aufgestellt und erweitert. Mit Andreas Kroisenbrunner als neuem Sales Manager verstärkt Stormshield ihre Sales-Aktivitäten auf dem österreichischen Markt. Ziel ist es, mit der direkten Nähe zu den Unternehmen vor Ort diese für das Thema Cybersicherheit zu sensibilisieren und den Marktanteil weiter auszubauen. Was die firmeninterne IT-Sicherheit angeht, sind Österreichs Unternehmen deutlich im Rückstand. Laut der aktuellen PwC-Studie "Global State of Information Security Survey 2018" haben ganze 84 Prozent der österreichischen Unternehmen keine umfassende IT-Sicherheitsstrategie.