- Anzeigen -


Sicherheitsmanagement gemäß IT-Grundschutz


Auch der Schutz von Automatisierungs- und Prozesssteuerungssystemen ist zukünftig Teil des Grundschutz-Verfahrens
it-sa 2017: Infodas informierte Unternehmen über den modernisierten IT-Grundschutz

- Anzeigen -





Cyberangriffe sind eine zunehmende Bedrohung für die deutsche Wirtschaft. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sind viel zu wenig auf Attacken aus dem Netz vorbereitet. Sie benötigen dringend umfassende Sicherheitsstrategien für ihre IT, die sich schnell und für die jeweiligen Anwendungen und Geschäftsprozesse im Unternehmen umsetzen lassen. Gleichzeitig müssen Unternehmen immer öfter gegenüber ihren Kunden oder Partnern nachweisen, dass sie für Informationssicherheit sorgen und ihre Daten schützen.

Ein bewährtes Vorgehen ist der IT-Grundschutz vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Damit Unternehmen aller Größen und Branchen diese Methode zukünftig besser für den Schutz ihrer IT nutzen können, überarbeitet das BSI den IT-Grundschutz derzeit grundlegend. Was das konkret für die Unternehmen und Behörden bedeutet, erklärte und präsentierte das IT-Beratungsunternehmen Infodas GmbH auf der diesjährigen IT-Sicherheitsmesse it-sa.

Das BSI modernisiert den IT-Grundschutz derzeit grundlegend. Unternehmen können zukünftig zwischen drei unterschiedlichen Vorgehensweisen wählen. Die Basis-Absicherung dient als einfacher und effizienter Einstieg, die Kern-Absicherung setzt den Fokus auf für die Geschäftsprozesse besonders wichtige Teile der IT und schützt diese umfänglich und die Standard-Absicherung sorgt für einen umfassenden Schutz des ganzen Informationsverbundes. Unternehmen können dadurch besser ihre individuellen Anforderungen an die IT-Sicherheit umsetzen, Ressourcen schonen und schneller Ergebnisse erzielen. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen wird ein schnellerer und einfacherer Einstieg in das Sicherheitsmanagement gemäß IT-Grundschutz ermöglicht.

Der IT-Grundschutz wird zudem an aktuelle Anforderungen – wie beispielsweise den Einsatz mobiler Geräte – angepasst. Auch der Schutz von Automatisierungs- und Prozesssteuerungssystemen ist zukünftig Teil des Grundschutz-Verfahrens. Auf diese Weise können Industrieunternehmen ihre zunehmend vernetzten Produktionsabläufe mit Hilfe der Grundschutz-Methode gegen Cyber-Attacken sichern.

Das Vorgehen nach IT-Grundschutz schafft auch die Basis für eine Zertifizierung. Die sogenannte "Zertifizierung nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz" ermöglicht Unternehmen einen national und international anerkannten Nachweis, dass sie grundlegende Sicherheitsstandards erfüllen. Erforderlich wird ein solcher Nachweis zum Beispiel im Hinblick auf die EU-Datenschutzverordnung, die 2018 in Kraft tritt. Ab dem 1. Februar 2018 wird die Zertifizierung nach modernisiertem Grundschutz möglich sein. Die Infodas GmbH berät Unternehmen bereits auf der it-sa im Oktober rund um den modernisierten Ansatz.

"Durch die langjährige enge Zusammenarbeit mit dem BSI und die aktive Beteiligung an Tool-Hersteller-Workshops sind wir bestens auf die kommenden Änderungen vorbereitet", betont Carsten Schulz, Geschäftsführer Informationstechnik von der Infodas GmbH. "Auch die Weichen für die Implementierung des modernisierten IT-Grundschutzes in das IT-Grundschutz-Tool "SAVe" sind bereits gestellt." Die Sicherheitsdatenbank SAVe wurde von der Infodas zur Unterstützung des gesamten IT-Grundschutz-Prozesses entwickelt. Seit zwanzig Jahren ist SAVe sowohl im zivilen Umfeld bei Banken, Versicherungen und Behörden als auch bei der Bundeswehr sowie Bundespolizei erfolgreich im Einsatz.

Die Infodas GmbH gehört zu den führenden und innovativen Beratungsunternehmen für IT-Sicherheit in Deutschland. Die besondere Expertise liegt in der Implementierung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) gemäß ISO 27001 auf der Basis von BSI IT-Grundschutz. Infodas begleitet und berät Unternehmen und Behörden bei der Einführung und Optimierung von Informationssicherheitsmanagementsystemen ISMS bis zur organisationsspezifisch maßgeschneiderten Lösung für den jeweiligen Informationsverbund und führt entsprechende Zertifizierungsaudits durch. Schnittstellen zum Datenschutz und Notfallmanagement werden hierbei genauso berücksichtigt, wie die individuellen internen und externen Anforderungen des Kunden und der bestehende Reifegrad des ISMS.

Hintergrund: Der IT-Grundschutz wurde im Jahre 1994 vom BSI entwickelt. Er gilt als deutscher De-Facto-Standard für die Etablierung eines ganzheitlichen Informationssicherheits-Managementsystems mit optionaler Zertifizierung. In den letzten Jahren wurde die Kritik der Anwender und Unternehmen lauter, der Grundschutz sei zu komplex, zu groß und zu schwer adaptierbar. Nun wird der IT-Grundschutz grundlegend modernisiert.
(Infodas: ra)

eingetragen: 15.10.17
Home & Newsletterlauf: 07.11.17


Infodas: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Unternehmen

  • Absicherung von KRITIS und Industrieanlagen

    telent - ein Unternehmen der euromicron-Gruppe - und die auf Cybersicherheit spezialisierte Tochter Koramis setzen künftig die Security-Lösung "SilentDefense" zur Absicherung von Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) und Industrieanlagen ein. Dazu haben die beiden Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit SecurityMatters, dem Anbieter der Software, geschlossen. Industrieunternehmen und Betreiber von Kritischen Infrastrukturen - z. B. Kraftwerke, Wasser- und Gasanlagen sowie Verkehr und Transport - müssen ihre ITK-Infrastrukturen verstärkt vor Cyberangriffen schützen. Gefährdet sind insbesondere industrielle Steuerungssysteme (Industrial Control Systems, ICS) sowie SCADA-Komponenten (Supervisory Control and Data Acquisition), die für das Erfassen und Verarbeiten von Betriebsdaten zur Steuerung von Anlagen zuständig sind.

  • Weltweite Expansion des Unternehmens unterstützen

    Exabeam, Herstellerin von Lösungen für Security Intelligence und Management (SIEM), hat eine neue Finanzierungsrunde der Serie D angekündigt. Die neue Investitionsrunde wurde vollständig von den bereits bestehenden Investoren Aspect Ventures, Cisco Investments, Icon Ventures, Norwest Venture Partners sowie dem Cybersecurity-Investor Shlomo Kramer getragen und von Lightspeed Venture Partners geleitet. Die neuen Mittel sollen für die Erweiterung von Exabeams Cloud-Portfolios und für den Ausbau der Vertriebskanäle des Unternehmens verwendet werden, um die weltweite Expansion des Unternehmens zu unterstützen.

  • Künstlicher Intelligenz auf der it-sa

    Aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels im IT-Sicherheitsumfeld steigt die Nachfrage nach Produkten und Services, die proaktiv nach neuen digitalen Bedrohungen suchen, diese entdecken und schneller eliminieren sowie zukünftige Angriffe besser abwehren können. Künstliche Intelligenz schafft hier Abhilfe. Auf der vom 9. bis 11. Oktober 2018 in Nürnberg stattfindenden it-sa informiert F-Secure in Halle 9, Stand 240 über die Bedeutung von künstlicher Intelligenz in der Bekämpfung moderner Bedrohungen.

  • Mit vereinten Kräften für mehr IoT-Security

    Dojo by BullGuard, Expertin für IoT-Security, und BGN Technologies, ein Unternehmen der Ben-Gurion Universität (BGU) aus dem Bereich Technologietransfer, gehen eine strategische Partnerschaft ein. Ziel ist die Entwicklung fortschrittlicher Technologien zur automatischen Erkennung von IoT-Bedrohungen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und hochentwickelten maschinellen Lernalgorithmen. Das Cyber Research Lab der BGU (Cyber@BGU) - weltweit führend in der Forschung rund um Cybersecurity - und Dojo by BullGuard werden künftig ihre Kräfte in einem gemeinsamen Forschungslabor bündeln, um praxistaugliche Technologien zu entwickeln, die Teil der "Dojo Intelligent IoT Security Platform" für Telekommunikationsanbieter sein werden.

  • Absicherung der digitalen Transformationen

    Die NTT Group Deutschland ist auch in diesem Jahr mit einem Stand auf der it-sa vom 9. bis 11. Oktober in Nürnberg vertreten. Der gemeinsame Messeauftritt von Dimension Data, NTT Communications, NTT DATA und NTT Security sowie deren Technologiepartner Claroty und Sailpoint steht unter dem Motto "Lösungen für die digitale Sicherheit". Cyber-Sicherheit im digitalen Zeitalter ist eine große Herausforderung für Unternehmen. Sie erschließen zusätzliche Geschäftsfelder, entwickeln neue Prozesse und etablieren sogar alternative Geschäftsmodelle; erforderlich ist dafür eine durchgängige Vernetzung und umfassende Digitalisierung. Damit werden auch die Anforderungen an die IT-Sicherheit größer, komplexer und heterogener. Lösungsszenarien für die Absicherung dieser digitalen Transformationen stehen deshalb im Mittelpunkt des Messeauftritts der NTT-Group-Unternehmen Dimension Data, NTT Communications, NTT DATA und NTT Security sowie deren Technologiepartner Claroty und Sailpoint; vertreten sind die Unternehmen in Halle 9 am Stand 9-546.