- Anzeigen -


Elektronische Beweismittel und E-Discovery


Steigende Nachfrage nach lokalen E-Discovery-Services
Neues Kroll Ontrack Rechenzentrum in Deutschland erfolgreich gestartet

(02.12.14) - Kroll Ontrack ist mit ihrem neuen Rechenzentrum für E-Discovery-Services erfolgreich in den deutschen Markt gestartet. Bereits in den ersten sechs Monaten konnte das Unternehmen eine große Nachfrage nach den Services verzeichnen.

Seit der Eröffnung des Rechenzentrums im Mai 2014 hat Kroll Ontrack nach eigenen Angaben 56 Millionen Seiten in die in Frankfurt am Main gehosteten Datenbanken zur Dokumentenanalyse hochgeladen sowie 7.000 Gigabyte an Daten zur Verarbeitung kopiert. Derzeit hostet das Unternehmen Datenbanken zur Dokumentenanalyse für deutsche Anwaltskanzleien und deren Mandanten, die an Rechtsstreitigkeiten und Untersuchungen in verschiedenen Branchen beteiligt sind.

Mit dem deutschen Rechenzentrum reagiert Kroll Ontrack auf die wachsende Nachfrage nach lokalen E-Discovery-Services. Diese erlauben es den Kunden, Daten direkt am Unternehmensstandort aufzubereiten. Für die Analyse bei Rechtsstreitigkeiten und Untersuchungen müssen die Daten so nicht mehr über Ländergrenzen hinweg verschickt werden. Zeitgleich mit der Eröffnung des Frankfurter Rechenzentrums kam E-Discovery.com Onsite auf den Markt, eine eigenständige mobile E-Discovery-Lösung, die Unternehmen in Deutschland und Europa auf dem eigenen Firmengelände und hinter der eigenen Firewall nutzen können.

Unternehmen in Deutschland haben damit ab sofort die Flexibilität, Kontrolle und Sicherheit, die sie brauchen, um alle Anforderungen an elektronische Beweismittel und E-Discovery zu erfüllen – und dies direkt am Standort ihrer Wahl.

Lesen Sie zum Thema "Compliance" auch: Compliance-Magazin.de (www.compliancemagazin.de)

Tim Phillips, Managing Director von Kroll Ontrack International Legal Technologies, erklärt hierzu: "Mit dem Rechenzentrum in Frankfurt stellen wir deutschen Kunden eine E-Discovery-Lösung direkt vor Ort zur Verfügung, wie wir das auch in weiteren Ländern praktizieren. Wir verzeichnen eine rege Nachfrage nach unseren Services durch Firmen und Anwaltskanzleien in Deutschland – und zwar aus zahlreichen Branchen, von der Automobil- und Elektronikindustrie über Maschinenbau, Fertigung, Finanzdienstleistungen und Versicherungen bis hin zu Logistik, Technologie und Transport. In ganz Europa werden E-Discovery-Technologien immer häufiger bei unterschiedlichsten inländischen wie internationalen Rechtsfällen in Untersuchungen ebenso wie in Gerichtsverfahren eingesetzt. Wir setzen uns weiterhin engagiert dafür ein, unseren Kunden lokale E-Discovery-Lösungen anzubieten. Im nächsten Schritt werden wir 2015 ein Rechenzentrum in Frankreich eröffnen."

"Mithilfe unserer Dienstleistungen können unsere deutschen Kunden die geltenden Datenschutzgesetze sehr viel einfacher einhalten. Zudem ist die volle Datensicherheit gewährleistet", erläutert Helmut Sauro, Senior Consultant bei der Kroll Ontrack GmbH in Böblingen. "Die Nachfrage nach lokalen E-Discovery-Services in Deutschland hat unsere Erwartungen deutlich überstiegen. Zurzeit sind wir dabei, unsere E-Discovery-Beratung auszubauen, so dass wir unsere Kunden nicht nur mit hochmodernen Technologien, sondern auch mit noch mehr Know-how vor Ort unterstützen können. So können sie die Möglichkeiten von E-Discovery voll ausschöpfen und die damit verbundenen Herausforderungen erfolgreich meistern."

Rechenzentrum in Frankfurt
Kroll Ontrack betreibt E-Discovery-Rechenzentren auf dem neuesten Stand der Technik in Großbritannien, den USA, Japan und jetzt auch in Deutschland. In diesen Rechenzentren werden über 20 Petabyte (20 Millionen Gigabyte) an aktiven Daten im Kundenauftrag verarbeitet und gespeichert.

Das neue Rechenzentrum in Frankfurt/Main erfüllt nicht nur höchste Sicherheitsstandards, sondern bietet auch Höchstleistungskapazitäten für geschäftskritische Anwendungen wie E-Discovery. Unternehmen und Kanzleien können damit nun auch in Deutschland auf die bewährten E-Discovery-Lösungen von Kroll Ontrack zugreifen. Diese Lösungen umfassen unter anderem Techniken für die Verarbeitung und Filterung von Daten sowie ein Review-Tool zur Dokumentensicherung, das in jedem Stadium eines Falles eingesetzt werden kann und das mittels intelligenter Technologie hilft, die Datenvolumina und damit die Kosten für eine E-Discovery zu kontrollieren.
E-Discovery.com Onsite
Für besonders kritische und sensible Daten, Informationen, die besonderen Sicherheitsrichtlinien unterliegen, oder falls Kunden die Kontrolle über ihre Daten selbst behalten möchten, kann Kroll Ontrack E-Discovery.com Onsite installieren, eine eigenständige mobile E-Discovery-Lösung. Diese kann innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung gestellt und an jedem beliebigen Standort in Betrieb genommen werden. Kroll Ontrack übernimmt dabei die Konfiguration von Hardware und Software sowie die technische Betreuung, entweder vor Ort oder als Remote-Support. Unternehmen können so elektronische Beweismittel sicherstellen, aufbereiten und sichten, ohne dass sensible Daten das Firmengelände verlassen. (Kroll Ontrack: ra)

Kroll Ontrack: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Unternehmen

  • Kryptografie wird jetzt zukunftssicher

    Fortschritte bei der Entwicklung leistungsfähiger Quantencomputer haben zuletzt Google in die Schlagzeilen gebracht, auch die Kryptografie hält in diesem Wettlauf das Tempo mit: genua und Partner entwickeln im Projekt QuaSiModO (Quanten-Sichere VPN-Module und Operantionsmodi) Verschlüsselungsverfahren zur Kommunikation via Internet, die der neuartigen Rechenleistung von Quantencomputern standhalten. Denn viele der heute gängigen Krypto-Verfahren werden unsicher, sobald Quantencomputer marktreif sind. Das Ziel des Forschungsprojekts: bis 2022 praxistaugliche Verschlüsselungsverfahren zur sicheren Kommunikation in der aufziehenden Ära der Quantencomputer entwickeln. Projektpartner sind der Netzwerkausrüster ADVA Optical Networking SE, das Fraunhofer-Institut AISEC, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der IT-Sicherheitshersteller genua GmbH als Konsortialführer.

  • Dokumentenprüfung & Identitätsfeststellung

    secunet ist langjähriger Partner der Bundespolizei bei der Entwicklung einer modernen Informationsarchitektur für die digitale Polizeiarbeit. Ein Ergebnis der Zusammenarbeit ist die Entwicklung einer "Smart Police App" auf Basis der Software Plattform "secunet biomiddle". Die Applikation ermöglicht einen orts- und endgeräteunabhängigen Zugriff sowie die Verarbeitung polizeilicher Informationen. Ab sofort ist die App auch für iOS verfügbar und steht den Polizeien der Länder zur Verfügung. Bereits seit 2018 setzt die Bundespolizei bei Personenkontrollen in mobilen Einsätzen erfolgreich Apps zur Dokumentenprüfung und Identitätsfeststellung ein. Mit der App "BPOL-Dokumentenprüfung" können Bundespolizisten elektronische Identitätsdokumente (eID) unterwegs flexibel und sicher mit dem Smartphone auslesen und prüfen. Darüber hinaus ist die Verifikation biometrischer Daten, wie z.B. der Vergleich des im Chip gespeicherten Gesichtsbildes mit dem Livebild der Person, möglich.

  • Fortinet übernimmt SOAR-Anbieter CyberSponse

    Fortinet gab die Übernahme von CyberSponse, einem führenden Anbieter von Security Orchestration, Automation and Response (SOAR)-Plattformen mit Sitz in Arlington, Virginia, bekannt. CyberSponse, bereits Fortinet Security Fabric-Partner, wird die Automatisierungs- und Reaktionsfähigkeiten von "FortiAnalyzer", "FortiSIEM" und "FortiGate" weiter ausbauen und Security-Vorgänge noch stärker vereinfachen. Die heutige Cyber-Bedrohungslandschaft entwickelt sich ständig weiter. Darüber hinaus trägt die zunehmende Anzahl von Produkten für die Absicherung von Endpunkten zu einer sinkenden Alarmbereitschaft bei. Hinzu kommt oftmals ein Mangel an Cyber-Security-Kenntnissen. Dadurch verschärft sich die ohnehin schon komplexe Security-Umgebung. Um dieser Komplexität entgegenzuwirken, versuchen Unternehmen und Service Provider, ihre Abläufe zu vereinfachen und die Effizienz der heutigen Security Operations Center (SOCs) zu maximieren. Dazu werden Warnmeldungen aus einer Vielzahl von Sicherheitsprodukten konsolidiert und getestet sowie Analysen und sich wiederholende Aufgaben automatisiert. Zudem kommen klar definierte Playbooks zum Einsatz, um eine Reaktion auf Vorfälle in Echtzeit zu ermöglichen.

  • Operationsbasis für weitere Innovationen

    EfficientIP hat von Jolt Capital eine Investitionseinlage in Höhe von 11 Millionen Dollar erhalten, um das weitere Unternehmenswachstum zu unterstützen. Die Investition dient dazu, die internationale Expansion voranzutreiben und das Serviceangebot als Reaktion auf die gestiegene globale Nachfrage nach DDI (DNS, DHCP und IP-Adressmanagement)-Anwendungen strategisch auszubauen. Die Experten von EfficientIP unterstützen Unternehmen, online zu bleiben und sich vor Datenverlust zu schützen, indem sie die Grundlage der IP-Infrastruktur zuverlässig, flexibel und sicher gestalten. Eine wachsende Anzahl angeschlossener Geräte und die Kombination von Cloud- und Inhouse-Computing macht die IT immer komplexer. Vor diesem Hintergrund hilft EfficientIP Unternehmen, Prozesse zu vereinfachen und wettbewerbsfähiger zu werden. "Die Investition macht es möglich, unsere Expansion auf globaler Ebene zu beschleunigen", kommentiert David Williamson, CEO von EfficientIP. "Die Marktchancen für DDI-Lösungen wachsen, und wir möchten diesen Schwung nutzen, indem wir unsere Vertriebsmannschaft verstärken. Das schafft eine Basis, die aktuelle Nachfrage zu befriedigen und weitere Innovationen voranzutreiben, die wirklich wichtig sind, um die Kundenbedürfnisse von morgen weiterhin zu erfüllen. Angesichts der Erfolgsbilanz bei der Skalierung von Technologieunternehmen weltweit ist Jolt Capital ein idealer Partner, um uns in dieser Wachstumsphase zu unterstützen."

  • Debatte zur SSL-Zertifikat-Laufzeit

    Die Debatte um die Laufzeit von SSL-Zertifikaten ist neu entfacht: Einst drei Jahre gültige SSL-Zertifikate müssen mittlerweile alle zwei Jahre ausgetauscht werden. Eine weitere Verkürzung der SSL-Zertifikate-Laufzeit wurde erst im September im CA/B-Forum diskutiert. Die meisten Zertifizierungsstellen sprachen sich dagegen aus - nun hat sich auch Sectigo, ehemals Comodo, zum Thema positioniert. "Ein Hauptargument für die Verkürzung der Lebensdauer von SSL-Zertifikaten war die Sicherheit: Durch Herabsetzung der Gültigkeitsdauer können kompromittierte Zertifikate nicht sehr lange für missbräuchliche Zwecke genutzt werden. Die Zertifizierungsstellen hingegen argumentieren gegen eine Verkürzung der Laufzeit. Gründe sind die hohen Kosten sowie der höhere zeitliche Aufwand, der mit dem Verkürzen der Gültigkeitsdauer für die Kunden einhergeht", fasst Patrycja Tulinska, Geschäftsführerin der PSW Group, zusammen und ergänzt: "Der CA Sectigo ist es nun gelungen, einen Kompromiss zu finden. Die Zertifizierungsstelle stellt als erste wieder 5-Jahres-Zertifikate aus, jedoch ohne die Sicherheit herabzusetzen. Kunde können beim Kauf dieses SSL-Zertifikats durch Rabatte sparen, ohne auf Sicherheit verzichten zu müssen."