- Anzeigen -


Smarte Maschinen vor Hackern schützen


Die Media Transfer AG (MTG) wurde für ihre Verschlüsselungssoftware "CryptoController" ausgezeichnet
In intelligenten Energienetzen und anderen "kritischen Infrastrukturen" kommunizieren in Zukunft immer mehr Server, Maschinen und digitale Geräte miteinander - Daher müssen diese Netze vor Manipulationen wie z.B. Cyberattacken geschützt werden

(31.08.15) - Die Media Transfer AG (MTG) aus Darmstadt ist für ihre Verschlüsselungssoftware "CryptoController" als Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" in der Kategorie Wirtschaft geehrt worden. Die Preisverleihung fand am Mittwoch, 1. Juli 2015, in Anwesenheit zahlreicher Vertreter der IT-Branche, der Wirtschaft und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Darmstadt statt. Eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern hatte gemeinsam mit dem Fachbeirat aus über 1.000 Bewerbungen MTG als Preisträger ausgewählt.

In intelligenten Energienetzen und anderen "kritischen Infrastrukturen" kommunizieren in Zukunft immer mehr Server, Maschinen und digitale Geräte miteinander (z.B. Smart Home, Smart Grids, Industrie 4.0. etc.). Daher müssen diese Netze vor Manipulationen wie z.B. Cyberattacken geschützt werden. Für die beteiligten Unternehmen ist das eine große Herausforderung. Mit dem CryptoController von MTG steht ein Security-Baustein zur Verfügung, der von Programmierern schnell und einfach angebunden werden kann und die Steuerung von intelligenten Maschinen bestmöglich absichert.

Die derzeitige Umsetzung von Sicherheitsstandards hält Vorstand Tamer Kemeröz vielfach für fahrlässig: "In Zukunft wird man auf die aktuell praktizierte IT Security genauso ungläubig zurückblicken, wie wir heute auf das Autofahren ohne Anschnallpflicht, Airbag oder Kindersitz."

Die Initiative "Deutschland – Land der Ideen" und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs Projekte aus, die Antworten auf die Herausforderungen des digitalen Wandels geben. Vorstandsvorsitzender Jürgen Ruf kommentierte die Auszeichnung: "Wir freuen uns sehr über diese Initiative, da sie den Spot auch auf Zukunftsunternehmen wie uns richtet und unsere hochbrisanten Themen für ein breites Publikum sichtbar macht." Weiter sagte er: "Gerade der jüngste Hackerangriff auf den Bundestag zeigt, dass das Thema Sicherheit noch immer nicht überall ausreichend gelöst ist. Mit dem CryptoController schließen wir solche Lücken, insbesondere im Bereich der Energiewirtschaft."

Markus Georg von der Deutschen Bank überreichte den MTG-Vorständen Jürgen Ruf und Tamer Kemeröz den Preis und betonte: "In der Zukunft wird dieses Thema – ob im Austausch zwischen Maschinen oder zum Schutz unserer digitalen Identität – eine noch viel größere Bedeutung bekommen."

Bernd Kowalski, Abteilungsleiter im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), hob hervor: "Die Sicherheit intelligenter Messsysteme und des Smart Grid als kritische Infrastruktur hängt entscheidend von innovativen IT-Sicherheitslösungen aus der Wirtschaft ab, die ihren Beitrag zum Einsatz von BSI-zertifizierten Smart Meter Gateways leisten." (MTG: ra)

Media Transfer AG - MTG: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Unternehmen

  • Virtuelle Gastsysteme einrichten

    Die Software-Anbieterin VMware hat TÜViT damit beauftragt, das IT-Sicherheitsniveau zweier VMware-Produkte zu evaluieren. Die Prüfung von VMware vSphere und VMware NSX folgt dabei den internationalen Vorgaben des IT-Sicherheitsstandards Common Criteria und wird durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als zuständige Zertifizierungsstelle anschließend zertifiziert. Die angestrebten Zertifikate sollen VMware in die Lage versetzen, neue Kundensegmente im internationalen Markt zu erschließen. Dazu gehören insbesondere auch Auftraggeber im öffentlichen Sektor.

  • Praxistaugliches Gerät

    Mit dem erfolgreichen Abschluss des Zulassungsverfahrens bei der gematik steht der von secunet und eHealthExperts gemeinsam entwickelte secunet konnektor bereit für den sofortigen Roll-out. Der secunet konnektor dient Leistungserbringern wie beispielsweise Arztpraxen als zentrales Element zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI). Er wird gemeinsam mit den Partnern eHealthExperts und Arvato Systems im Rahmen des Gesamtpakets "Mein Zugangsdienst" angeboten (www.meinzugangsdienst.de). Bei dem secunet konnektor handelt es sich um eine eigeninitiierte Umsetzung eines TI-Konnektors am Markt. Seine Entwicklung ist von der Motivation getrieben, über die technischen Vorgaben hinaus auch den Ansprüchen der Kunden an Nutzbarkeit und Benutzerfreundlichkeit gerecht zu werden.

  • Traffic-Anomalien verraten Angreifer

    Fällt der Strom aus, hat dies schnell gravierende Folgen - deshalb sind die Datennetze der Energieversorger als kritische Infrastrukturen (KRITIS) mit besonders hohem Schutzbedarf eingestuft. Um hier Angriffe frühzeitig zu erkennen, haben Forscher in dem Projekt INDI ein intelligentes Intrusion Detection System speziell für industrielle Datennetze entwickelt: Mittels maschinellem Lernen wird der Datenverkehr analysiert und Abweichungen, die starke Indizien für Angriffe sind, aufgedeckt. Damit werden sowohl bekannte als auch neue Angriffsverfahren aufgespürt. Projektpartner bei INDI waren die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg, die Technische Universität (TU) Braunschweig, die Lausitz Energie Kraftwerke AG und das deutsche IT-Sicherheitsunternehmen genua GmbH. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

  • Zugriffsberechtigungen auf Unternehmenssysteme

    Proofpoint stellte den "Proofpoint Targeted Attack Protection Index" (TAP) der Öffentlichkeit vor. Dabei handelt es sich um einen Index, mit dessen Hilfe die IT-Security-Teams in den Unternehmen die aktuelle Gefährdung einzelner Personen im Unternehmen einschätzen können. Der Hintergrund ist die Strategie der Cyberkriminellen, nicht die technische Infrastruktur direkt anzugreifen, sondern über Mitarbeiter Zugang zu Systemen im Unternehmen zu erlangen. Denn der Mitarbeiter ist aufgrund seiner menschlichen Stärken und Schwächen das schwächste Glied in der Sicherheitsarchitektur von Unternehmen gegen Cyberkriminelle. Durch die Identifizierung von VAPs (Very Attacked Persons) erhalten die Sicherheitsexperten der Firmen die einzigartige Möglichkeit, den Schutz für diese besonders gefährdeten Personen in ihrem Unternehmen mittels dedizierter Richtlinien und Kontrollen zu erhöhen.

  • Implementierung der eIDAS-Gesetzgebung

    Besonders bei der Bearbeitung von Verträgen macht sich der große Zeitfaktor bemerkbar, den ein Vertragsabschluss mit Stift und Papier benötigt. Durch die Abstimmung zwischen mehreren Vertragspartnern - betriebsintern und/oder extern - zieht sich der Prozess oft in die Länge bis endlich Unterschriften und Dokumente unter Dach und Fach sind. Doch in Zeiten der Digitalisierung muss das nicht mehr sein. DocuSign hat das Analyse-Unternehmen Forrester beauftragt zu untersuchen, wie sich die Umstellung auf digitale Prozesse auf Unternehmen und ihre Wirtschaftlichkeit auswirkt.