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Netzwerk- und Informationssicherheit


Wachsende Auslandsbeteiligung: it-sa 2017 mit drei internationalen Gemeinschaftsständen
Frankreich, Israel und Tschechische Republik zeigen in Nürnberg Flagge - Wachsende Auslandsbeteiligung: it-sa 2017 mit drei internationalen Gemeinschaftsständen

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Drei Nationen präsentieren sich auf der diesjährigen it-sa vom 10. bis 12. Oktober im Messezentrum Nürnberg in besonderem Licht: französische, israelische und tschechische Anbieter demonstrieren die Kompetenz der jeweiligen IT-Sicherheitsindustrie auf eigenen Gemeinschaftsständen in den Hallen 9 und 10.

Das Internet kennt keine Grenzen und die immer engmaschigere Vernetzung von Geräten eröffnet Cyberkriminellen neue Angriffsflächen. Auf der it-sa informieren sich IT-Sicherheitsexperten deshalb, wie sie Unternehmen und Institutionen besser vor digitaler Spionage und Sabotage schützen können. Dafür stehen Fachbesuchern der IT-Sicherheitsmesse drei Ländergemeinschaftsstände offen. "In diesem Jahr präsentieren sich gleich drei Nationen mit eigenen Länderpavillons – Frankreich, Israel und die Tschechische Republik. Das unterstreicht die Rolle der it-sa als Dialogplattform für Experten, die sich über Grenzen hinweg gemeinsam für mehr IT-Sicherheit engagieren", so Frank Venjakob, Executive Director it-sa, NürnbergMesse.

Frankreich – zum zweiten Mal dabei
Frankreich beteiligt sich nach 2016 zum zweiten Mal mit einem Gemeinschaftsstand an der it-sa. Messebesucher finden hier Angebote aus den Bereichen Privileged Acceess Management und E-Mail-Verschlüsselung sowie VPN Clients, Tools für Software Security und Netzwerksicherheit. Ihre Teilnahme am französischen Gemeinschaftsstand in Halle 10 haben die Firmen Gatewatcher, Idnomic, TheGreenBow, Quarkslab und Wallix bereits bestätigt. Mit weiteren sei zu rechnen, so die mit der Organisation betraute Agentur für Wirtschaftsförderung Business France.

Israel – Gemeinschaftsstand der Start-up-Nation wächst
Israel ist bekannt für eine innovationsfördernde Start-up-Kultur und Wiege namhafter Akteure auf dem IT-Sicherheitsmarkt. Auf einem vom Israel Export Institute organisierten Stand zeigen Start-ups und aufstrebende Firmen in Halle 9 ihr gebündeltes Know-how. Der gemeinsame Auftritt bereichert die it-sa ebenfalls zum zweiten Mal nach 2016 – und verzeichnet schon heute eine größere Beteiligung. Aktuell sind die folgenden Unternehmen angemeldet: Bufferzone Security, Coronet, Cronus Cyber Technologies, Cyber SecBI, cyber sixgill, CybeReady Learning Solutions, Cytegic, empow cyber security, GuardiCore, Illusive Networks, Inpedio, Reblaze Technologies, Safe-T Data, Sasa – Software Cooperative Agricultural Society, Scadafence, Secdo, Securely.

Tschechische Republik – Informationssicherheit im Blick
Die Tschechische Republik zeigt in Halle 10 Flagge: Czech Trade, die Handelsförderungsagentur des Ministeriums für Industrie und Handel, organisiert den dritten internationalen Gemeinschaftsstand der it-sa 2017. Bisher sind als Aussteller der Gemeinschaftsfläche die Firmen Datasys, GreyCortex, Novicom und ThreatMark sowie das Network Security Monitoring Cluster gemeldet, ein Zusammenschluss tschechischer Organisationen und Unternehmen im Bereich der Netzwerk- und Informationssicherheit. (NürnbergMesse: ra)

eingetragen: 01.08.17
Home & Newsletterlauf: 01.09.17


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Meldungen: Unternehmen

  • Immer ausgefeiltere Angriffsmethoden

    Forcepoint, Anbieterin von Cyber-Security-Lösungen, hat eine neue Abteilung für Kritische Infrastrukturen gegründet. Die Critical Infrastructure Business Unit (BU) bietet IT-Sicherheits-Lösungen, die auf die Sicherheitsherausforderungen von Unternehmen und Organisationen mit wichtiger Bedeutung für das Gemeinwesen wie Energie, Wasser, Ernährung, Gesundheit, Informationstechnik und Transport zugeschnitten sind. Forcepoint greift hierzu auf sein ganzheitliches, bewährtes Sicherheitsportfolio zurück, um Insider-Threats zu erkennen, die Datensicherheit zu verbessern sowie einen erweiterten Schutz gegen Cyber-Angriffe auf kritische Infrastrukturen bereitzustellen. Der Cyber-Security-Experte verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Schutz sensibler Ziele, von unter anderem Regierungsnetzwerken und deren Anbindung an das Internet. Einen starken Fokus will Forcepoint dabei zunächst auf Unternehmen legen, die industrielle Kontrollsysteme (ICS) einsetzen. Verantworten wird die neue BU David Hatchell, ehemals Intel/McAfee, als Vice President of Critical Infrastructure.

  • Hotspot für Cybersicherheit in Europa

    Als jüngstes Mitglied wurde die G Data Software AG in den Kreis der eurobits Mitgliedsunternehmen aufgenommen und verstärkt damit das europäische Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit in Bochum. Mit einem breiten Angebot an Sicherheitslösungen schützt G Data seit über 30 Jahren Unternehmen, kritische Infrastrukturen (Kritis) sowie Millionen Privatkunden überall auf der Welt vor Schaddateien. Für eurobits bedeutet die Mitgliedschaft des "Erfinders des AntiVirus" einen Zuwachs an langjähriger Erfahrung und Know-how auf dem Gebiet der IT-Sicherheit und stärkt somit auch den Standort Bochum als "Hauptstadt der IT-Sicherheit".

  • Fachkongress Public-IT-Security in Berlin

    TÜViT war in diesem Jahr erstmals Konferenzpartner des Fachkongresses "Public-IT-Security" (PITS). Der Prüfdienstleister für IT-Sicherheit stellte dort den versammelten IT-Verantwortlichen des öffentlichen Sektors seine Security- und Datenschutz-Dienstleistungen vor. Für den öffentlichen Sektor präsentierte TÜViT in Berlin zusammen mit der neu gegründeten Gesellschaft TÜV NORD IT Secure Communications IT-Sicherheitsberatung für den Betrieb und die Planung von Telekommunikations- und IT-Netzen (ITK). Behörden und öffentlichen Organisationen steht TÜViT damit über das bisherige Prüf- und Zertifizierungsportfolio der TÜV Informationstechnik hinaus auch beraterisch zur Seite, wenn sie ihre IT-Infrastrukturen planen und modernisieren. Dazu gehören insbesondere die Weiterentwicklung von Sicherheitstechnologien sowie IT-Security-Beratung bei der digitalen Transformation. Darüber hinaus berät TÜViT zu "Security by Design". Bei diesem Prinzip fließen Sicherheitsaspekte schon in frühen Phasen der IT-Entwicklung ins grundlegende Design von Netzwerken und Anwendungen mit ein.

  • Absicherung des Internet der Dinge

    Trend Micro unterstützt mit ihrer Zero Day Initiative (ZDI) ab sofort Hersteller von (Industrial) IoT-Geräten bei der Aufdeckung und Beseitigung von Sicherheitslücken noch vor der Markteinführung der Produkte. Dies stellt einen weiteren Beitrag zur besseren Absicherung des Internet der Dinge dar. Die Zero-Day-Initiative des japanischen IT-Sicherheitsanbieters wird ihre Expertise im Bereich der Schwachstellenforschung zukünftig auch zur Beseitigung von Sicherheitslücken im Rahmen der Entwicklung intelligenter Produkte einsetzen. Trend Micro lädt zusätzlich Gerätehersteller dazu ein, ihre Geräte einzureichen. Sie erhalten dann Hilfe bei der Bewertung möglicher Schwachstellen, bevor sie die Geräte auf den Markt bringen. Untersucht werden diese von den weltweit führenden Forschungsteams des Unternehmens.

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    Wirtschaft fördert ungeahnte Möglichkeiten, aber noch größere Risiken, da Verbraucher zunehmend in einer anonymen Webumgebung interagieren. Datenpannen bringen täglich riesige Mengen an Kundeninformationen auf den Schwarzmarkt - genauer gesagt 3331 Datensätze pro Minute. Ein gefundenes Fressen für Cyberkriminelle, denn die können die gestohlenen Identitäten für ihre schädlichen Machenschaften nutzen. Wie können Unternehmen gegen den Identitätsbetrug vorgehen? Andreas Baumhof, CTO bei ThreatMetrix, kommentiert das Problem folgendermaßen.