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Anomalieerkennung für industrielle Steuernetze


Analyst Gartner listet Rhebo als deutschen Hersteller für Cybersicherheit und Monitoring in der Steuerungstechnik
Marktforscher Gartner Inc. bestätigt die Funktion der Anomalieerkennung als relevanten Aspekt der Steuernetzabsicherung - Neuinstallation von "Rhebo Industrial Protector" unterstützt deutschen Energieversorger bei der Erkennung von Anomalien im Steuernetz und verbindet intelligent die Enterprise- und Fertigungsumgebungen

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Die renommierte Anbieterin für Marktforschung zu Entwicklungen in der IT, Gartner, hat am 17. August ihren "Market Guide for Operational Technology Security 2017" veröffentlicht. In diesem analysiert Gartner die relevanten und wegweisenden Entwicklungen im Bereich der Cybersicherheit und des Netzwerkmanagements industrieller Umgebungen (Operational Technology, OT). Im Vergleich zu 2016 hat Gartner die Liste der relevanten Hersteller in diesem Bereich stark gekürzt. Nur 30 internationale Hersteller werden als relevant genannt.

Einziger Anbieter aus Deutschland
Die Kernkategorien der OT-Sicherheit bestehen laut den Analysten aus der Anomalie- und Schwachstellenerkennung sowie aus der Identifikation und Priorisierung von sicherheitsrelevanten Hauptkomponenten in Industrie 4.0-Umgebungen.

Letzteres ist Basis für die Erstellung von Risikolandkarten, wie sie auch der IT-Sicherheitsexperte Dr. Sandro Gaycken seit langem fordert. Aufgrund des noch immer fehlenden Fachpersonals für den Bereich OT verweist Gartner zusätzlich auf die Integrationsfähigkeit von Lösungen. Sicherheitssysteme müssten eine Brücke zwischen der Enterprise-IT und der Fertigungsumgebung schlagen, um Störungen zu vermeiden und die Vorteile von Big Data effektiv zu nutzen.

In ihrer Liste repräsentativer Anbieter stellen Gartner insgesamt 30 Unternehmen vor, die relevante Dienstleistungen und Produkte im Bereich OT-Sicherheit anbieten. 80 Prozent der gelisteten Unternehmen stammen aus den USA oder Israel. Rhebo wird als einziges deutsches Unternehmen genannt, das eine Anomalieerkennung für industrielle Steuernetze anbietet. Es gehört international zu den gerade einmal sechs genannten Unternehmen, die auch eine Analyse des Datenverkehrs auf Basis von Deep Packet Inspection erlauben. Deep Packet Inspection ist die Basis für eine detaillierte forensische Analyse von Vorfällen sowie der konkreten Zuordnung von Gefährdungen in Echtzeit.

Anomalieerkennung von Rhebo sichert deutschen Energieversorger
Die Notwendigkeit einer intelligenten Echtzeit-Anomalieerkennung wird auch in der deutschen Industrie erkannt. Seit Anfang des Jahres unterstützt Rhebo Industrial Protector einen großen sächsischen Netzbetreiber beim Monitoring und bei der Meldung von Netzwerkvorfällen. Rhebos Lösung für die Gewährleistung der Anlagenverfügbarkeit und Cybersicherheit erleichtert dem Energieversorger nicht nur die Integration der Sicherheitssysteme des Fernwirknetzes in die Enterprise-IT. Weiterhin unterstützt die Technologie mit Hilfe seiner Risk-Scoring-Funktion eine Priorisierung von Vorfällen sicherheitsrelevanter Hauptkomponenten und erlaubt somit eine risikobezogene Zuordnung der Anomaliemeldungen.

"Gartner bestätigt in seinem Marktüberblick, wie wichtig in Zeiten von Advanced Persistent Threads wie Industroyer und WannaCry eine Anomalieerkennung ist. Unternehmen müssen in ihren Netzwerken Transparenz gewährleisten, eine detaillierte Risikolandkarte ihrer Assets erstellen und jegliche verdächtigen Vorfälle sicher gemeldet bekommen", erklärt Klaus Mochalski, CEO von Rhebo. "Dazu wird auch eine saubere Integration über die Grenzen der bisher getrennten Netzwerke IT und OT erforderlich. Nur so können Unternehmen eine ganzheitliche Cybersicherheitsstrategie realisieren." (Rhebo: ra)

eingetragen: 04.10.17
Home & Newsletterlauf: 27.10.17


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