- Anzeigen -


Kalibrierungsprotokolle elektronisch siegeln


Cyber-Dokumentenfälschung: secrypt schützt Prüfberichte und E-Klausuren
it-sa 2017: Digitalen Signaturen und Zeitstempel

- Anzeigen -





Um Dokumentenfälschungen wirksam zu begegnen, versieht ein Anbieter von Messtechniklösungen seine Kalibrierungsprotokolle mit elektronischen Siegeln der secrypt GmbH gemäß der EU-Verordnung eIDAS. Aus dem gleichen Grund sichert die Goethe-Universität Frankfurt ihre elektronischen Klausuren mit digitalen Signaturen ab. Die secrypt-Signaturspezialisten informierten vom 10. bis 12. Oktober 2017 auf der it-sa auf dem Stand 9-413 bei Cherry, wie Unternehmen ihre Dokumente vor unbemerkten Manipulationen schützen.

Sämtliche Prüfpersonen des Messtechnikanbieters, einschließlich derer aus den internationalen Standorten Frankreich und Spanien, erstellen ihre Prüfberichte über ein zentrales firmeneigenes Verwaltungssystem. Dabei wird im Dokument vermerkt, wer die Prüfung durchgeführt hat, um später einen entsprechenden Nachweis erbringen zu können. Sobald die Prüfer die Berichte freigegeben haben, werden sie automatisiert an den in das Verwaltungssystem integrierten Signaturserver "digiSeal server" von secrypt weitergeleitet. Dieser signiert jeden PDF-Prüfbericht mit einem elektronischen Siegel. So ist sofort ersichtlich, welche Firma den Prüfbericht erstellt hat und das Dokument kann nun nicht mehr unbemerkt verändert werden.

E-Klausuren an der Goethe-Universität Frankfurt mit digitalen Signaturen und Zeitstempeln
Auch die Goethe-Universität Frankfurt, die drittgrößte Universität Deutschlands, legt großen Wert auf einen hohen Beweiswert ihrer digitalen Unterlagen. Aufgrund steigender Klausurzahlen führte die Universität digitale Prüfungen ein, um so den Korrekturaufwand zu minimieren. Elektronische Signaturen und Zeitstempel leisten hierbei nun einen Fälschungsschutz.

Sobald die Studenten ihre Prüfung am PC abgeschlossen haben, wird die E-Klausur in ein PDF-Dokument gewandelt. Anschließend versieht der Signaturserver digiSeal server das Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Diese stellt sicher, dass die Prüfung an der Goethe-Universität Frankfurt erbracht und nachträglich nicht mehr unbemerkt verändert worden ist. Zudem friert ein qualifizierter Zeitstempel des deutschen Vertrauensdiensteanbieters D-Trust, eine Tochter der Bundesdruckerei, den Zustand der Klausur zum Zeitpunkt des Abschlusses ein.

"Bisherige Befragungen zeigen, dass das neue Verfahren unter den Studierenden und Lehrenden sehr gut ankommt. Die Korrekturzeiten sind nun wesentlich kürzer: Für eine 90-minütige Klausur sparen unsere Lehrenden nun je nach Format etwa zehn bis 20 Minuten bei der Korrektur ein", bescheinigt Nils Beckmann, Projektleiter E-Prüfungen an der Goethe-Universität Frankfurt. Allein in 2017 können dank der digitalen Prüfungen etwa 750 Stunden für anderweitige Aufgaben genutzt werden. (secrypt: ra)

eingetragen: 15.10.17
Home & Newsletterlauf: 06.11.17


Secrypt: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Unternehmen

  • Sichere 5G-Umgebung

    Trend Micro gibt eine Zusammenarbeit mit NTT Docomo, einer japanischen Mobilfunkanbieterin, bekannt. Die Unternehmen entwickeln gemeinsam eine Sicherheitslösung, die die Anforderungen des 5G-Zeitalters erfüllt. Die neue Netzwerksicherheitslösung, die speziell für die Absicherung von virtualisierten Netzwerkfunktionen und der Cloud entwickelt wurde, befindet sich aktuell in der technischen Prüfung. Die Lösung basiert auf der kürzlich vorgestellten "Trend Micro Virtual Network Function Suite" (VNFS) auf NTT Docomos "Docomo 5G Open Cloud". Die Docomo 5G Open Cloud ist eine 5G-Testumgebung, die NTT Docomo ihren Partnern zur Entwicklung neuer Lösungen für die 5G-Ära zur Verfügung stellt. Bei Trend Micro VNFS handelt es sich um eine Netzwerksicherheitslösung, die Schutzfunktionen in virtualisierten Umgebungen wie Network Function Virtualization und der Cloud bereitstellt und die notwendigen Sicherheitsfunktionen für jedes einzelne IoT-Gerät dynamisch anwenden kann.

  • Mehr Privatsphäre im Netz - dank VPN-Zugang

    BullGuard gab eine Partnerschaft mit dem VPN-Dienst NordVPN bekannt. Die beiden Unternehmen wollen ihr technisches Know-how bündeln und gemeinsam Technologien entwickeln, die Endverbrauchern umfassende Lösungen im Bereich Cybersecurity bieten. "BullGuard VPN", das erste Produkt der Partnerschaft, wird Anfang 2019 auf den Markt kommen. "Cybersecurity hat sich bisher darauf konzentriert, Verbraucher und ihre Geräte vor Online-Bedrohungen zu schützen. Inzwischen stellen Cyberkriminelle aber auch eine Bedrohung für die Privatsphäre der Verbraucher dar. Um Anwender heutzutage angemessen zu schützen, müssen Sicherheit und Datenschutz gleichermaßen berücksichtigt werden", erklärt Paul Lipman, CEO von BullGuard. "Die Partnerschaft mit NordVPN ermöglicht es uns, eine erstklassige VPN-Netzwerkinfrastruktur bereitzustellen, mit der unsere Kunden ihre Online-Privatsphäre nahtlos schützen können - egal, ob auf dem Desktop oder dem Smartphone, egal an welchem Ort."

  • Komplexe Angriffe stoppen

    Bitdefender hat die Übernahme des niederländischen Unternehmen RedSocks Security BV bekanntgegeben. RedSocks ist Spezialistin für Sicherheitsanalysen auf der Basis von User-Verhalten und Netzwerkvorkommnissen. Die Akquisition findet im Rahmen von Bitdefenders Strategie für Fusionen und Firmenzukäufe statt. Es stellt eine strategische Investition in das Bitdefender-Portfolio dar, das somit um die Bereiche Netzwerksicherheit und Analytik erweitert wird. Mit dem Zukauf macht Bitdefender einen weiteren Schritt auf ihrem Wachstumskurs und erweitert den Markt, den das Unternehmen mit seinen Lösungen adressieren kann.

  • Cloud- und Datacenter-Umgebungen

    GuardiCore, Anbieterin für Rechenzentrums- und Cloud-Sicherheit, hat es auf die Cool-Vendor-Liste 2018 geschafft, die das US-Marktforschungsinstitut Gartner jährlich erstellt. Mit der "Cool Vendor List" hebt Gartner außergewöhnliche Anbieter hervor, die aufgrund ihres hohen Marktpotentials beobachtet werden sollten. Zu den bisherigen Cool Vendors zählten beispielsweise der Cloud-Dienst Dropbox, die Social-Media-Plattform für Fotos und Videos Instagram und der Online-Marktplatz für private Reiseunterkünfte Airbnb.

  • Regulierung im Bereich Cyber Security

    "Zum Schutz vor internationalen Cyberattacken brauchen wir ein gemeinsames Bekenntnis der Staatengemeinschaft, um Angriffe zu ächten und gegebenenfalls mit Sanktionen zu belegen" forderte Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes auf der Veranstaltung "In Abwehr vereint? - Cyberstrategien von Staat und Wirtschaft" in Berlin."Die Bedrohungen durch Cyberkriminalität nehmen tagtäglich zu", betonte Krautscheid, "besonders sensibel sind die kritischen Infrastrukturen, zu denen auch die Banken gehören. Wir sind uns hier einer besonderen Verantwortung bewusst: Nicht nur für unsere Kunden, sondern aufgrund der zentralen Funktion von Banken für jede Volkswirtschaft."