- Anzeigen -


Cyberabwehr & Big Data


Verteidigung und Sicherheit: Sinequa und Systran kooperieren bei der Analyse und mehrsprachigen Verarbeitung von Big Data
Die Akteure im Bereich Verteidigung und Sicherheit sehen sich heute nicht nur mit traditionellen Bedrohungen konfrontiert, sondern auch mit neuen Bedrohungen wie Cyberangriffen, Piraterie, Drogenhandel oder Naturkatastrophen aufgrund des Klimawandels

(08.05.15) - Sinequa und Systran kooperieren künftig auf dem Gebiet des militärischen Nachrichtenwesens, der Cyberabwehr und der elektronischen Ermittlungen. Ziel ist die Schaffung einer Referenzlösung auf dem Gebiet der Erkennung und Verarbeitung kritischer Informationen aus beliebigen Quellen in mehreren Sprachen, um 360-Grad-Sichten zu bestimmten Thematiken zu erstellen.

Durch die Kombination der Lösungen von Sinequa und Systran können die Analysefunktionen von Sinequa erweitert werden, so dass sich aus der Analyse von Textinhalten in vielen Sprachen Schlüsselkonzepte ergeben. Der Mehrwert dieser Partnerschaft besteht in der Fähigkeit von Systran, sicher abgeschirmt und in Realzeit in mehr als 45 Sprachen zu übersetzen, und der Fähigkeit der Sinequa-Big Data-Plattform, relevante Informationen in Echtzeit analysieren, extrahieren und kategorisieren zu können. Die Integration der beiden Lösungen ermöglicht so, strukturierte und unstrukturierte Daten aus sehr unterschiedlichen internen und externen Quellen (Websites, Audio-Transkripte, Social Media usw.) schnell zu verarbeiten und den Ermittlern einen klaren und umfassenden Überblick über ein Thema zu verschaffen.

Die Akteure im Bereich Verteidigung und Sicherheit sehen sich heute nicht nur mit traditionellen Bedrohungen (zivilen und militärischen Konflikten oder terroristischen Aktivitäten) konfrontiert, sondern auch mit neuen Bedrohungen wie Cyberangriffen, Piraterie, Drogenhandel oder Naturkatastrophen aufgrund des Klimawandels. Beide Bedrohungsarten können durch massive Analyse von im Internet frei zugänglichen Informationen (Open Source Intelligence oder OSINT) in Foren, Blogs und Websites aufgespürt werden. Um ihre Mission, nämlich den Schutz des Territoriums, zu erfüllen, benötigen die Dienste leistungsstarke Analyse-Tools zur Unterstützung ihrer Entscheidungen und Aktionen.

Die internationale Dimension dieser Bedrohungen, die Vielfalt der zu verarbeitenden Sprachen und Dialekte und die geringe Zahl von Experten auf dem Gebiet der Sprachen des Nahen und Mittleren Ostens erschweren die Sammlung und Analyse erheblich. Die Genauigkeit der Systran-Übersetzungen und die Relevanz der durch die Analyse von Sinequa gelieferten Informationen unterstützen Analysten maßgeblich bei der Bewältigung dieser Herausforderungen.

"Informationssysteme, die in Echtzeit Inhalte in verschiedenen Sprachen verarbeiten und analysieren können, sind im militärischen Nachrichtenwesen, in der Cyberabwehr oder den elektronischen Ermittlungen unverzichtbar geworden", stellt Gilles Montier, Vertriebsleiter bei Systran, fest. "Die Übersetzungsqualität von Systran verbessert, verbunden mit der Leistungsfähigkeit der Such- und Analyseplattform von Sinequa, unbestreitbar die Fähigkeit der Antizipation und der Entscheidungsfindung." (Sinequa: ra)

Sinequa: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Unternehmen

  • Online-Bedrohungen verändern sich ständig

    cirosec, Spezialistin im IT-Sicherheitsbereich, veranstaltet im Juni 2017 wieder seine TrendTage rund um innovative Themen im IT-Sicherheitsbereich. Schwerpunkte sind dieses Mal aktuelle Sicherheitsstrategien und -techniken, Security Monitoring sowie Schutz vor gezielten Angriffen und DDoS-Attacken. Stationen der TrendTage sind Köln (26. Juni 2017), Frankfurt (27. Juni 2017), Stuttgart (28. Juni 2017) und München (29. Juni 2017). Die Teilnahme ist kostenlos. Nach einer kurzen Begrüßung stellt cirosec-Geschäftsführer Stefan Strobel aktuelle Trends und Innovationen in der IT-Sicherheit vor.

  • Mindeststandard nach §8 BSI-Gesetz

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen neuen Mindeststandard nach §8 BSI-Gesetz (BSIG) zum Thema Sichere Web-Browser veröffentlicht. Der Mindeststandard beschreibt Sicherheitsanforderungen an Web-Browser, die auf Arbeitsplatzrechnern der Bundesverwaltung eingesetzt werden. Diese Anforderungen sind zum Erreichen eines Mindestmaßes an Informationssicherheit einzuhalten. Als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde nimmt das BSI mit diesem Mindeststandard seine gesetzliche Aufgabe nach §8 Abs. 1 BSIG wahr, die Informationssicherheit der Informationstechnik des Bundes präventiv weiter zu stärken.

  • Cybersecurity und Anlagenschutz

    Die telent GmbH, ein Unternehmen der euromicron Gruppe, hat ihren Service im Bereich Cybersecurity und Anlagenschutz weiter ausgebaut. Die zunehmende Zahl unkontrollierter Drohnen im Luftraum stellt vor allem für Betreiber kritischer Infrastrukturen eine Bedrohung dar. Die unbemannten Fluggeräte können für Spionage- und Terroranschläge missbraucht werden. telent bietet daher in Zusammenarbeit mit Dedrone, dem Marktführer für Anti-Drohnen-Technologie, ab sofort Lösungen zur Drohnenabwehr an. Nach aktuellen Schätzungen der Deutschen Flugsicherung fliegen gut 400.000 Drohnen im deutschen Luftraum. Die unbemannten Flugzeuge sind bei Privatpersonen immer beliebter, und die Verkaufszahlen steigen rapide. Nicht gewerblich genutzte Drohnen bis 5 kg Gewicht kann praktisch jedermann erwerben und steuern. Mit der steigenden Zahl der Flugobjekte nimmt auch das Risiko von Unfällen und Missbrauch zu. Besonders gefährdet sind kritische Infrastrukturen wie Flughäfen, Fabrikgelände, Stadien, Rechenzentren oder Kraftwerke. Sie vor Spionage oder Sabotage durch Drohnen oder vor deren Absturz zu schützen, ist Teil des Sicherheitskonzepts von telent in Zusammenarbeit mit Dedrone.

  • Sicherheitskontrollen im Transaktionsbereich

    Immer mehr Geldhäuser sehen sich gezwungen, in ihre Systeme für den Geldtransfer zusätzliche Sicherheitskontrollen einzubauen. Denn die Kosten, die sie ihren Bankkunden aufgrund von gefälschten und illegalen Transaktionen erstatten müssen, sind immens. Beispiele für solche Vorfälle liefern die Desktop-Malware-Familien SpyEye und Zeus, die sensible Informationen, darunter auch Bankdaten, von den infizierten PCs abgreifen. Diese Desktop-basierten Bedrohungen sind zumindest mitverantwortlich dafür, dass einige Banken mittlerweile den Einsatz so genannter mTANs (mobile transaction authentication numbers) implementiert haben. Damit erfordert jede Online-Transaktion einen speziellen Token, der an das mobile Endgerät des Users geschickt wird. Die beiden genannten Malware-Familien haben sich bereits entsprechend angepasst: Sie ergänzen ihr traditionell Desktop-basiertes Malware-Arsenal um mobile Komponenten - in diesem Fall Spitmo und Zitmo - um weiter profitabel zu bleiben.

  • Wo engagiert sich die IT-Sicherheitsindustrie

    Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) hat seine Mitglieder nach Präferenzen bei IT-Sicherheitsmessen befragt bzw. das Teilnahmeverhalten betrachtet. it-sa Nürnberg und RSA San Francisco werden am häufigsten genannt. Die im TeleTrusT - Bundesverband IT-Sicherheit e.V. organisierte IT-Sicherheitsindustrie ist auf Messen und Konferenzen vielfältig engagiert. Die branchenrelevanten Messen haben sich über die vergangenen Jahre entsprechend den verschiedenen IT-Sicherheitsprodukten, Geschäftsfeldern und Zielmärkten diversifiziert. Die KMU-geprägte Branche fokussiert auf einige Leitevents, aber auch auf zahlreiche regionale, nationale und internationale Spezialveranstaltungen. Größten Zuspruch insbesondere der deutschen 'IT Security' finden aktuell die it-sa in Nürnberg und die RSA in San Francisco, letztere als derzeit weltgrößte IT-Sicherheitsexpo. TeleTrusT gestaltet dort den Deutschen Pavillon.