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Melden von Zero-Day-Schwachstellen


Analystenhaus: Trend Micro ist weltweiter Spitzenreiter bei der Erforschung von Sicherheitslücken
"Trend Micro ZDI" ist das weltgrößte herstellerunabhängige Programm zur Erkennung von Schwachstellen


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Das Analystenhaus Frost & Sullivan hat Trend Micro als führende Expertin auf dem Gebiet der Sicherheits- und Bedrohungsforschung ausgewiesen. Bei der Untersuchung wurde die Aufdeckung von Zero-Day-Schwachstellen betrachtet, die oftmals besonders verheerende Wirkung haben können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt werden.

Angesichts der zunehmenden Bedrohung durch hochentwickelte Schadsoftware ist das Auffinden und Unschädlichmachen von Schwachstellen in gängigen Anwendungen so wichtig wie nie zuvor. Trend Micro wurde aufgrund ihrer herausragenden Forschung auf diesem Gebiet vor kurzem als weltweit führende Expertin für Bedrohungsforschung ausgewiesen.

Laut einer Analyse von Frost & Sullivan (1) hat die Trend Micro Zero Day Initiative (ZDI) für das Jahr 2016 mit Abstand die meisten verifizierten Schwachstellen gemeldet: 52,2 Prozent von insgesamt 1.262 Meldungen gingen auf das Konto der ZDI. Die Initiative ist seit 2007 wegweisend beim Erforschen und Auffinden folgenschwerer und kritischer Schwachstellen und konnte sich erneut als führend behaupten.

Während Hersteller oft noch damit beschäftigt sind, ihre anfällige Software zu patchen, profitieren die Anwender von Trend Micro bereits von der frühzeitigen Bedrohungserkennung. Im Jahr 2016 konnte Trend Micro ihre Kunden durchschnittlich schon 57 Tage schützen, bevor ein Hersteller-Update für die Schließung kritischer Sicherheitslücken veröffentlicht wurde.

Den Hackern auf den Fersen
Das Prämien-basierte Vorgehen der ZDI ist einer der Grundpfeiler der vielfältigen Forschungsarbeit von Trend Micro. Zu dieser gehören Bedrohungsforscher, Datenwissenschaftler und mehrere Forschungseinrichtungen. Diese Forschung wird durch ein umfassendes Informations-Netzwerk ergänzt, das aus White-Hat-Hackern, Honeypots, Webcrawlern und den Erkenntnissen von Kunden besteht. Mit Hilfe dieser Bedrohungsinformationen optimiert Trend Micro über ihr Cloud-basiertes globales Smart Protection Network fortlaufend seine XGen-Sicherheitslösungen.

Joachim Weber, Global Technical Council Leader bei Trend Micro, sagt dazu: "Im April 2017 veröffentlichten die "Shadow Brokers” eine Reihe von Werkzeugen, die Sicherheitslücken in verschiedenen Versionen von Microsoft-Produkten ausnutzen. Die ZDI wusste jedoch bereits im Jahr 2006 von zwei dieser Lücken. Dadurch waren unsere Anwender geschützt noch bevor die offiziellen Patches herausgegeben wurden."

Weber sagt weiterhin: "Das Thema Datensicherheit mag früher nur in den IT-Abteilungen behandelt worden sein, doch ist mittlerweile fester Bestandteil strategischer Diskussionen in den Vorstandsetagen. Unternehmen gefährden die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, die Daten ihrer Kunden und ihren eigenen Ruf, wenn sie auf eine generationsübergreifende Sicherheitslösung verzichten."

Die ZDI bietet externen Sicherheitsforschern finanzielle Anreize für das Melden von Zero-Day-Schwachstellen bei den betroffenen Software-Herstellern. Zusätzlich zur internen Schwachstellen-Forschung belohnt die ZDI also auch regelmäßig Schwachstellen-Informationen aus externen Quellen. Dazu kommen die öffentlichkeitswirksamen Wettbewerbe Pwn2Own und Mobile Pwn2Own: Diese Veranstaltungen liefern regelmäßig eine Vielzahl an Informationen über Schwachstellen, die in diesem Rahmen verantwortungsbewusst offengelegt werden können, anstatt auf dem Schwarzmarkt zu landen. Der diesjährige Mobile Pwn2Own Wettbewerb wird am 1. und 2. November in Tokio stattfinden.

"Als globaler Spitzenreiter in der Schwachstellen-Forschung nimmt die 'Trend Micro Zero Day Initiative' eine wichtige Rolle ein", sagt Jason Reed, Senior Industry Analyst bei Frost & Sullivan. "Das Programm schafft starke Anreize für den verantwortungsbewussten Umgang mit entdeckten Schwachstellen. Die ZDI ermöglicht es Herstellern, ihre Produkte zu patchen und schützt gleichzeitig die Kunden von Trend Micro innerhalb des Zeitraums, in dem diese Patches entwickelt werden. Das Aufkaufen und Patchen so vieler Schwachstellen in den unterschiedlichsten Plattformen macht die vernetzte Welt für Unternehmen und Endverbraucher eindeutig sicherer."

Fußnoten
(1) "Analysis of the Global Public Vulnerability Research Market, 2016.” Frost & Sullivan. July 2017.
(Trend Micro: ra)

eingetragen: 16.10.17
Home & Newsletterlauf: 15.11.17


Trend Micro: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Unternehmen

  • Schürfen von IoT-Geräten

    Avast hat auf dem Mobile World Congress 2018 ein Experiment durchgeführt, um auf die Gefahren von Schwachstellen bei IoT- und mobilen Geräten aufmerksam zu machen. Dabei hat Avast die Kryptowährung Monero mit einem infizierten Smart-TV geschürft. Um live zu sehen, wie ihr eigenes Gerät mit Cryptomining-Malware infiziert werden kann, können Kongressbesucher an dem Experiment teilnehmen und mit ihrem Smartphone Monero schürfen. Monero ist bei Cyberkriminellen sehr beliebt, da nur die wenigsten digitalen Währungen so anonym sind wie diese. Im vergangenen Jahr haben Cyberkriminelle verstärkt Smartphones und IoT-Geräte zweckentfremdet, um Kryptowährungen ohne Wissen der Besitzer zu schürfen.

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    Airlock, das Security-Produkt des Schweizer Softwareentwicklers Ergon Informatik AG, gibt ihren neuen Technologie-Partner Futurae, einem Anbieter einer starken Multi-Faktor-Authentifizierungs-Suite, bekannt. Die Airlock Suite ist eine zentrale Security-Plattform, welche flexibel und vielfältig erweiterbar ist. Damit Kunden für jeden Anwendungsfall die beste Lösung erhält, arbeitet Airlock mit verschiedenen führenden Technologie-Partnern zusammen. Zusätzlich zu Passwort, Matrixkarte oder MTAN-Authentisierung unterstützt Airlock diverse Lösungen von Technologiepartnern. Im Bereich Authentisierung hat Airlock ab sofort einen weiteren Partner: das Schweizer Technologieunternehmen Futurae.

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    Tenable Network Security und ServiceNow gaben eine strategische Security-Allianz zwischen der "Tenable Cyber-Exposure"-Plattform und "ServiceNow Security Operations" bekannt. Sie vereinfacht und beschleunigt es für Unternehmen und staatliche Einrichtungen, Cyberrisiken zu verstehen, zu managen und zu reduzieren. Die digitale Transformation führt zu einer stark wachsenden Zahl von Technologien und Computing-Plattformen in Unternehmen. Dadurch entstehen übermäßig viele "blinde Flecken" in Netzwerken - diese zu verstehen, überschreitet oft die die Fähigkeiten von Unternehmen.

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    Die weltweite Attacke mit dem Verschlüsselungstrojaner WannaCry zeigte 2017 überdeutlich: IT-Infrastrukturen sind global viel zu wenig geschützt. Cyberangriffe werden, selbst wenn sie sich gegen bekannte Schwachstellen richten, immer noch nicht ausreichend erkannt und abgewehrt. Sie können sich damit international weit verbreiten. In einem Acht-Punkte-Programm forderte daher Dirk Backofen, Leiter Telekom Security, Unternehmen auf, ihre Cybersicherheit massiv auszubauen. "Ohne vernünftigen Cybersecurity-Schutz verschenken wir wichtigen Boden und ungeahnte ökonomische Werte an die Angreifer", sagte Backofen auf dem 3. Telekom Fachkongress Magenta Security in Bonn. "Wir benötigen eine Immunisierung der gesamten Gesellschaft. Eine Art Cyberschutz-Impfung für alle Unternehmen. Denn Sicherheit funktioniert nur, wenn alle mitmachen und immun gegen Cyber-Attacken sind."