- Anzeigen -


Gegen Cyber-Angriffe im Rettungswesen


Medizinische Geräte vor unbefugter Auswertung schützen - Versorgungsdaten verschlüsseln
Security ‘Made in Germany’ sichert Beatmungsgeräte

- Anzeigen -





Das Schreckensszenario: Ein Spitzenfußballer erleidet einen schweren Verkehrsunfall. Der Klassenerhalt des Vereins ist gefährdet. Während der Unfall des Sportlers noch nicht öffentlich bekannt ist, werden zeitgleich die IT-Systeme des Krankenhauses angegriffen. Auf der Suche nach sensiblen Daten stoßen sie auch auf Name und Befund des Fußballers. Bislang weiß niemand, dass ein Ersatz für den Spieler benötigt wird und der Ligaplatz gefährdet ist; Kartenverkäufe und Sportwetten entwickeln sich noch normal.

Elektronische Geräte in der Notfallmedizin sind überaus leistungsfähig, aber oft nicht ausreichend gegen unbefugten digitalen Zugriff gesichert. Dies bedroht die Privatsphäre der Patienten. Auf dem Digital-Gipfel der Deutschen Bundesregierung stellten drei deutsche Firmen erstmals eine technische Lösung vor, mit der sich medizinische Geräte gegen unbefugte Auswertung sichern lassen.

Eine erste Notfallmaßnahme ist häufig am Unfallort notwendig. Als Maßnahme kann ein Beatmungsgerät erforderlich werden. Dieses Gerät bleibt oft vom Unfallort, über den Transport bis in die Intensivstation im Krankenhaus beim Patienten. Entlang der gesamten Versorgungskette werden Daten erzeugt und benötigt, damit alle nachfolgend Beteiligten schnellstmöglich die erforderlichen Informationen erhalten. Unbefugtes Auslesen der Daten kann verhindert werden durch die gegenseitige Identifikation von vernetzten medizinischen Geräten und Computern, der so genannten Maschine-zu-Maschine-Authentifizierung. Zudem lassen sich Versorgungsdaten verschlüsseln, bevor sie über mobile oder stationäre Netze versandt werden.

Auf dem Digital-Gipfel wird ein mobiles Beatmungsgerät der Fritz Stephan GmbH gezeigt, das mit deutscher Technologie der Firmen Wibu-Systems und Infineon Technologies AG gesichert wird. Der verwendete Hardware-Anker verfügt über eine Sicherheitszertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das Gerät zeigt nicht nur, wie sich kritische Versorgungsgeräte wirksam sichern lassen. Auch nachträglich lassen sich Medizintechnik-Geräte mit Hardware-basierter Sicherheit nachrüsten, um Identitäts- und Krankheitsdaten wirksam zu sichern.

Das Gerät wird seit kurzem am Markt angeboten und die verwendete Sicherheitstechnologie wurde in Deutschland entwickelt, qualifiziert und produziert. Damit ist ein wichtiger Meilenstein zur digitalen Souveränität in der medizinischen Versorgung erreicht. Der Gesundheitsbereich wurde bereits im Juli 2016 von der EU-Kommission als kritische Infrastruktur eingestuft und benötigt künftig besondere Sicherheitsmaßnahmen gegen Cyberangriffe. (Wibu-Systems: Infineon: ra)

eingetragen: 23.06.17
Home & Newsletterlauf: 17.07.17


Infineon: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Unternehmen

  • Sicherheitsanalyse und SIEM

    Digital Shadows, Anbieterin von Lösungen für das Management von digitalen Risiken, stellt das neue "Digital Risk Management Technology Ecosystem" vor, das fast einem Dutzend Technologieunternehmen umfasst. Weitere Unternehmen werden sich in den kommenden Monaten anschließen. Ziel ist es, eine bessere Abstimmung zwischen den Bereichen Sicherheitsanalyse und Security Information and Event Management (SIEM), Produktorchestrierung und -automatisierung, Risk & Compliance, Intelligence und Network Enforcement sicherzustellen und so Kunden bestmöglich vor digitalen Risiken zu schützen. Alle Partner des Ecosystems bringen ihre individuellen, branchenerprobten Lösungen ein und ergänzen damit die Threat Intelligence und das digitale Risikomanagement von Digital Shadows. Mit dem Digital Risk Management Technology Ecosystem stellt Digital Shadows Kunden ein hochintegriertes Portfolio an Produkten und Services von Drittanbietern zur Verfügung. Das ermöglicht ein verbessertes Threat-Management sowie Problembehebungsfunktionen zum Schutz von Unternehmen und Marke und steigert gleichzeitig den ROI bestehender Sicherheitslösungen.

  • Säuberungs-Tool arbeitet unauffällig

    Der europäische IT-Security-Hersteller Eset und Google machen das Surferlebnis mit Google Chrome noch sicherer. Zu diesem Zweck hat Google die Technologie von Eset in "Chrome Cleanup" integriert. Dieses Tool läuft ausschließlich auf Windows und ist ab sofort in der neuesten Version von Google Chrome enthalten.

  • Ausführung von Zero-Day Exploits verhindern

    DriveLock SE, Endpoint-Protection-Spezialistin für Industrie 4.0 mit Hauptsitz in München, Deutschland, und Niederlassungen in San Francisco, Sydney und Singapur, hat eine Kapitalerhöhung von 6 Millionen US-Dollar erfolgreich abgeschlossen. Die Investitionsrunde wurde von dem Mehrheitsinvestor Nordwind Capital, mit Beteiligung der bestehenden sowie neuen Aktionären, zu einer Pre-Money-Bewertung von 60 Millionen US-Dollar durchgeführt. DriveLock bietet eine umfassende und moderne Cybersecurity-Softwarelösung der nächsten Generation. Dank der Architektur und ihrer Funktionalität ermöglicht DriveLock Unternehmen, Regierungen und Organisationen sich effektiv und effizient auf Cyberattacken in der Industrie-4.0-Umgebung sowie anderen IT-Infrastrukturen vorzubereiten und entsprechend zu reagieren. Mit mehr als drei Millionen geschützten Endgeräten und über dreitausend Kunden ist DriveLock einer der erfahrensten Sicherheitssoftware-Hersteller für die Industrie 4.0 und damit hervorragend positioniert, das enorme Marktpotenzial der Branche auszunutzen.

  • 24-Stunden-Service in punkto Sicherheit

    BT hat ein neues Security Operations Center (SOC) in Eschborn bei Frankfurt eröffnet, um den Schutz vor den stetig zunehmenden Cyber-Bedrohungen weiter zu verstärken. Mit dem neuen SOC kann BT ihre eigenen Ressourcen sowie die Netzwerk- und IT-Infrastruktur ihrer Kunden rund um die Uhr überwachen. Die Cyber-Security-Spezialisten von BT sind dabei mithilfe moderner Lösungen in der Lage, entstehende Cyber-Bedrohungen besser zu erkennen und auf diese zu reagieren, noch bevor Schaden entsteht. Dazu werden im SOC die BT-eigenen Erkenntnisse über die Bedrohungslage (Threat Intelligence) mit Informationen von Partnern und öffentlichen Einrichtungen kombiniert, um Gefahren in Echtzeit zu entdecken und zu analysieren. Auf dieser Basis sprechen die BT-Experten Empfehlungen für ihre Kunden aus oder greifen unmittelbar ein, um die Bedrohungen abzuwehren und die Netzwerke zu schützen.

  • Angriffsziel für Cyberattacken

    Die zunehmende Vernetzung von Transportsystemen bietet zahlreiche Anwendungsfelder für Politik und Wirtschaft. Technologien wie autonomes Fahren oder intelligente Straßen können die Effizienz des Straßenverkehrs steigern, Zeit und Geld sparen, die Umwelt schonen und die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer machen.