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Schutz vor Verschlüsselungs-Trojaner


Kostenlose "Bitdefender Anti-CryptoWall" schützt vor Erpresser-Software
Auch Android-Nutzer sind immer wieder massiven Ransomware-Attacken ausgesetzt

(02.02.15) - Die Bedrohung von Unternehmen und privaten Nutzern durch Ransomware hat in 2014 einen neuen Höhepunkt erreicht. Daher hat Bitdefender mit "Anti-CryptoWall" eine Software veröffentlicht, die Infrastrukturen und Endgeräte in Kombination mit einem Antiviren-Programm vor Angriffen solcher Verschlüsselungs-Trojaner schützt. Sie ist auch wirksam gegen einen Befall mit der ersten und zweiten Generation von CryptoWall, einem Klon von Cryptolocker, der bislang bekanntesten und schädlichsten Variante dieser Schadsoftware. Das Programm kann kostenlos bei Bitdefender für alle unterstützten Windows-PCs heruntergeladen werden.

Cyberkriminalität ist ein Millionengeschäft. Seit einigen Jahren ist Ransomware besonders populär. Diese Programme werden als Trojaner in Computer eingeschleust und verschlüsseln die dort gespeicherten Daten. Der Nutzer hat damit keine Chance mehr, auf sie zuzugreifen. Bei Zahlung eines Lösegelds (englisch "ransom"), oftmals mittels Bitcoins, erhält der geschädigte Nutzer eventuell den Schlüssel, um seine Daten wieder zugänglich zu machen. Im ungünstigsten Fall wird trotz der Lösegeldzahlung der Schlüssel nicht zur Verfügung gestellt oder der Trojaner zerstört die Daten sogar unwiederbringlich. Besonders für Unternehmen kann dies existenzbedrohend sein. Die Urheber einer der bekanntesten Ransomware-Varianten, Cryptolocker, haben nach Expertenschätzung in 2014 weltweit Lösegelder in Höhe von drei Millionen US-Dollar von Betroffenen erpresst. Dieser zweifelhafte Erfolg löste eine Welle von noch ausgefeilteren Cryptolocker-Kopien wie CryptoWall, Citroni und TorLocker aus. Auch Android-Nutzer sind immer wieder massiven Ransomware-Attacken ausgesetzt.

Kostenloser Schutz vor Ransomware
Die besondere Gefahr der heutigen Generation von Ransomware liegt darin, dass Nutzer nichts davon mitbekommen, dass der Virus auf ihren Rechner oder das mobile Gerät eingeschleust wird, da dies mittels Exploit-Kits über den Web-Browser beziehungsweise dessen Plug-ins geschieht. In Kombination mit Server-Polymorphismus und Bereitstellungsinfrastrukturen von Unternehmen stellt Ransomware eine große Herausforderung für Anbieter von IT-Sicherheitslösungen dar. Mit Bitdefender Anti-CryptoWall hat das rumänische Sicherheitsunternehmen nun eine Lösung bereitgestellt, die Angriffe von bekannten Verschlüsselungs-Trojanern abwehrt, inklusive der ersten beiden Generationen von CryptoWall. Bei Entdeckung neuer Versionen von CryptoWall wird Bitdefender die Software entsprechend aktualisieren.

Datentresore erhöhen Sicherheit
Für einen umfassenden Schutz vor Bedrohungen durch Schadsoftware ist eine aktuelle Antiviren-Software unverzichtbar. Erhöhte Sicherheit bietet auch die Verschlüsselung von Daten durch den Nutzer selbst. Bitdefender bietet in seiner Lösung Total Security die Möglichkeit, auf dem Rechner verschlüsselte und passwortgeschützte logische Laufwerke (Datentresore) zu erstellen, um Daten dort sicher abzuspeichern. Um für einen eventuell dennoch möglichen Befall mit Ransomware vorzusorgen, sollten User regelmäßig Backups durchführen, um Kopien ihrer wichtigen Daten an einem sicheren, nicht mit dem Internet verbundenen Ort vorzuhalten. (Bitdefender: ra)

Bitdefender: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Antivirus / Anti-Malware

  • Lösung stoppt Ransomware-Angriffe in Echtzeit

    Acronis veröffentlichte "Acronis Ransomware Protection", eine kostenfreie, eigenständige Version der KI-basierten (Künstliche Intelligenz) "Acronis Active Protection"-Technologie. Die Lösung stoppt laut Herstellerangaben Ransomware-Angriffe in Echtzeit und soll Nutzern ermöglichen, bereits verschlüsselte Daten wiederherzustellen, ohne Lösegeld bezahlen zu müssen. Jüngste Ransomware-Attacken haben die Sicherheitslücken von Endgeräten verdeutlicht und aufgezeigt, dass neue Ransomware-Typen herkömmliche Antivirenprogramme häufig problemlos umgehen und somit Nutzerdaten verschlüsseln können. "Acronis Ransomware Protection" bietet hier eine weitere Sicherheitsebene und kann gemeinsam mit bereits vorinstallierten Data Protection-Lösungen verwendet werden, wie zum Beispiel Antiviren- und Backup Software.

  • Sophos "Intercept X" mit Deep Learning

    Sophos stellt ihre jüngste Version von "Intercept X" vor und treibt damit die Integration moderner Abwehr und Präventionstechnologien für Malware weiter voran. Neben einer neuen Active-Hacker-Abwehr, einem fortschrittlichen Anwendungs-Lockdown und noch mal erweitertem Ransomware-Schutz basiert die Malware-Erkennung dieser neuesten Version der Next-Gen-Endpoint Security auf den neuronalen Netzen des Advanced Deep Learning.

  • Verbesserung dank Anti-Ransomware-Technologie

    Angriffe durch Ransomware haben in diesem Jahr deutlich zugenommen - das haben die Erpressertrojaner Petna und WannaCry eindrucksvoll bewiesen. Großunternehmen wie Maersk oder Beiersdorf verzeichneten dreistellige Millionenschäden. Die neue G Data Business-Version 14.1 lässt dank voll integrierter Anti-Ransomware-Technologie den Erpresserschädlingen keine Chance mehr und schützt zuverlässig auch vor noch unbekannten Exemplaren. Die neuen Business Security-Lösungen sind ab sofort erhältlich.

  • Bedrohungserkennungs- und Reaktionsplattform

    Cybonet, Anbieterin von IT-Sicherheitslösungen mit Hauptsitz in Israel, stellte in Deutschland "Cybowall" vor, ihre neue Bedrohungserkennungs- und Reaktionsplattform für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU). Cybowall versorgt Unternehmen mit einem einzelnen Sicherheits-Tool, das über Funktionen verfügt, die nicht nur aktive Bedrohungen identifizieren und auf sie reagieren, sondern auch potenzielle Schwachstellen innerhalb des Netzwerks erkennen. "Kleinere Unternehmen haben Schwierigkeiten, mit den neu auftretenden Bedrohungen, die die Netze weltweit überschwemmen, mitzuhalten und es wird immer deutlicher, wie schlecht viele Organisationen nach wie vor vorbereitet sind", sagt Cybonets CEO David Feldman. "In vielfacher Hinsicht stellen kleinere Unternehmen für Cyber-Kriminelle heute sogar ein reizvolleres Ziel als große Unternehmensnetzwerke dar. Sie sind zahlreicher vertreten und sich Bedrohungen oftmals weniger bewusst, haben wenig oder gar kein technisches Personal mit einem Sicherheitshintergrund und garantiert ein kleineres Budget für Investitionen in Sicherheitstechnologien."

  • Privatsphäre der Anwender geschützt

    Die neue kostenfreie Lösung "Kaspersky Free "ist in einer deutschen Version verfügbar. Die Einführung von Kaspersky Free ist für Kaspersky Lab der Höhepunkt ihres 20-jährigen Firmenjubiläums und schützt Windows-Anwender laut Firmenangaben verlässlich vor Cyberbedrohungen. Die Lösung erkennt und blockiert verdächtige und schädliche Dateien oder Programme. Zudem werden Nutzer vor potenziell gefährlichen Webseiten oder Phishing gewarnt; somit bleiben das Geld und die Privatsphäre der Anwender geschützt. Kaspersky Free ist besonders performant und beeinträchtigt die Leistung des PCs nicht. Die Kaspersky-Lösung verzichtet laut eigenen Angaben auf ein Tracking der Nutzeraktivitäten und andere Verletzungen der Privatsphäre für kommerzielle Zwecke. Bis auf Eigenwerbung für das gesamte Kaspersky-Portfolio ist Kaspersky Free werbefrei. Eine Teilnahme am Kaspersky Security Network ist optional.