- Anzeigen -


Schlüssel ausfindig gemacht


TeslaCrypt: Kostenfreies Tool rettet verschlüsselte Dateien
Exklusives Hilfe-Tool erlaubt Freischalten kompromittierter Dateien auf Windows-Systemen

- Anzeigen -





Eset hat eine Software gegen heimtückischen Verschlüsselungstrojaner TeslaCrypt entwickelt. Ein kostenfreies und exklusiv bei Eset erhältliches Entschlüsselungs-Tool steht Betroffenen ab sofort auf der Eset-Website zur Verfügung und erlaubt das Freischalten von privaten Dateien nach einer TeslaCrypt-Infektion.

IT-Spezialisten von Eset ist es gelungen, den Chiffrierungscode der heimtückischen TeslaCrypt-Malware in Erfahrung zu bringen. Im Rahmen einer anonymen Kontaktaufnahme mit den TeslaCrypt-Autoren, stellten die Cyber-Kriminellen den Eset Forschern überraschenderweise den Master Decryption Key zur Verfügung. Das neue Wissen übersetzten die Entwickler am gestrigen Tag innerhalb weniger Stunden umgehend in ein kompaktes Tool, das Betroffenen ab sofort zum Download bereitsteht. Eine Anleitung findet sich in der Eset Knowledge Base.

Mit Hilfe des "Eset TeslaCrypt Decryptor"-Tools ist es fortan möglich, von der Schadsoftware kompromittierte Dateien wieder freizuschalten – ganz ohne Lösegeldzahlung oder Datenverlust. Dabei ist es unerheblich, um welche TeslaCrypt-Version es sich handelt: das Tool ist dazu in der Lage, alle Varianten der Erpressungs-Malware freizuschalten, ist einfach zu handhaben und unterscheidet sich dadurch deutlich von TeslaCrypt-Hilfe-Tools, die in der Vergangenheit veröffentlicht wurden.

Das Eset-Tool entschlüsselt Dateien mit der Endung .xxx, .ttt, .micro, .mp3 sowie solche, deren Datei-Erweiterung im Rahmen der TeslaCrypt-Aktivitäten unangetastet blieb.

Vorsorge ist besser als Nachsorge
Bei TeslaCrypt handelt es sich um einen heimtückischen Verschlüsselungs-Trojaner, so genannte "Ransomware". Sobald die Schadsoftware auf einem Rechner ausgeführt wird, erfolgt im Hintergrund die Verschlüsselung von privaten Dateien. Im Anschluss erpresst TeslaCrypt die Zahlung eines Lösegelds zur Freischaltung der Daten.

Kostenloses Tool von Eset hilft Betroffenen
Das 870 KB große Tool "TeslaCrypt Decryptor" steht allen Betroffenen auf der Eset Website unter folgender URL kostenfrei zum Download zur Verfügung:
http://download.eset.com/special/EsetTeslaCryptDecryptor.exe

eingetragen: 21.06.16
Home & Newsletterlauf: 13.07.16


Eset: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Antivirus / Anti-Malware

  • Einstellungen für Endpoint-Schutz

    Avast stellt ihre aktualisierte Version von "Avast Business Managed Workplace" vor. Damit ist ein vereinfachtes Patchen möglich und der Patch-Status sowie die Verwaltungsaufgaben lassen sich besser darstellen. Managed Service Provider (MSP) können nun schnell identifizieren, wann ein individuelles Gerät zuletzt bezüglich neuer Patch-Installationen geprüft wurde. Zudem lässt sich ein regelmäßiger Zyklus für Update-Überprüfungen für alle mit dem Netzwerk verbundenen Geräte aufsetzen und überflüssige Patches können herausgefiltert werden.

  • Sicherheitsplattform für aktive Workloads

    Die "GravityZone Cloud Workload Protection Platform" von Bitdefender ist ab sofort als ‚Nutanix- Ready' zertifiziert und damit direkt in den nativen Hypervisor AHV von Nutanix integrierbar. Dies vereinfacht das Sicherheitsmanagement für Workloads in der Nutanix Enterprise Cloud, denn GravityZone kommuniziert direkt mit AHV, um aktuelle Bestands- und Cluster-Hierarchien sowie Echtzeitdaten zu VM-Instanzierung, -Terminierung und -Bewegung zu erhalten. GravityZone verwendet diese Daten, um automatisch Sicherheitstools auf den virtuellen Maschinen und Sicherheits-Server bereitzustellen, granulare Sicherheitsrichtlinien zuzuweisen, Sicherheitslizenzen von stillgelegten VMs wiederherzustellen oder Berichte über die Infrastruktur zu erstellen.

  • Gefährliche MacOS-Schwachstelle

    Nach den aktuellen Schlagzeilen rund um eine unzureichende Integration von Apples Code-Signing-Schnittstelle in bekannter Sicherheits-Software haben die Security-Experten von SentinelOne nun ein Open-Source-Tool veröffentlicht, mit dem sich Unternehmen vor dieser gefährlichen MacOS-Schwachstelle schützen können. Bereits am 12. Juni haben die Sicherheitsexperten von Okta auf eine riskante Sicherheitslücke, genauer gesagt eine mangelhafte Integration von Apples Code-Signing-Schnittstelle in beliebten Sicherheits-Anwendungen für MacOS, aufmerksam gemacht. Diese ermöglicht es Cyberangreifern, Schadprogramme mit einer vermeintlich gültigen Apple-Signatur zu tarnen und auf diese Weise problemlos bestehende Schutzmaßnahmen zu umgehen.

  • Bitdefender: EPP und EDR aus einem Guss

    Bitdefender verspricht Entlastung für die Sicherheitsverantwortlichen im Rechenzentrum: Mit "GravityZone Ultra" bringt das Unternehmen eine Lösung auf den Markt, die eine mehrschichtige NextGen Endpoint Protection Platform (EPP) und ein benutzerfreundliches Endpoint Detection and Response (EDR) miteinander verbindet. GravityZone Ultra richtet sich an Unternehmen ab eintausend Anwendern, deren IT-Abteilungen mit dem Aufwand eines umfassenden Security Stacks und dem Prüfen einer Vielzahl von Alarmmeldungen überfordert wären. Die neuartige Lösung bietet eine einheitliche, übersichtliche Konsole für den Schutz von Endgeräten, die Untersuchung verdächtiger Vorgänge und die automatisierte Eliminierung von gefundenen Problemen.

  • Das Herzstück der IT als Angriffsziel

    Server-Security: Sophos stellt "Sophos Intercept X for Server" vor. Auf Basis von Deep-Learning-Technologie bietet die Security-Lösung Schutz vor den sich kontinuierlich weiterentwickelnden Bedrohungen und Attacken. Die neuronalen Netzwerke werden mit Hunderten von Millionen an Samples geschult, um nach verdächtigen Attributen von bösartigem Code zu suchen und um neuartige Malware-Angriffe zu verhindern. Untersuchungen der SophosLabs zeigen, dass 75 Prozent der in einem Unternehmen gefundenen Malware bisher unbekannt ist. Besonders schützenswert und gleichzeitig besonders beliebtes Angriffsziel Cyberkrimineller ist das, was quasi das Herz der Unternehmens-IT ausmacht: Server.