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Auf sichere Telefonie folgt die sichere E-Mail


"Secure E-Mail": Vodafone entwickelt die sichere Mail für Geschäftskunden
Konvergente Lösung für Firmenkunden verschlüsselt Ende zu Ende – "Secure E-Mail" läuft auf PC, Tablet und Smartphone – ganz ohne aufwändige Installation

(24.04.15) - Mit "Secure E-Mail" bringt Vodafone eine konvergente Sicherheitslösung für den E-Mail-Versand auf den Markt. Secure E-Mail läuft nicht nur auf PCs, sondern verschlüsselt den Mail-Verkehr zwischen allen denkbaren Endgeräten – vom Laptop über das Smartphone bis hin zum Tablet. Dabei sichert Secure E-Mail Nachrichten durchgängig über den ganzen Transportweg hinweg und damit vom Endgerät des Absenders bis zum Endgerät des Empfängers. Für besondere Sicherheit sorgt ein spezielles Passwort, das nur der Kunde kennt und ohne das die Sicherheitsschlüssel nicht entschlüsselt werden können. Secure E-Mail bringt die sichere Unternehmensmail für jedermann – vom Großkonzern bis zum Kleingewerbe. Sicheres Mailen wird damit nicht nur einfach, sondern auch bezahlbar.

"Mit Secure Call haben wir vor kurzem einen wirkungsvollen Schutz für sichere Telefonie auf den Markt gebracht. Jetzt folgt die sichere Ende-zu-Ende Verschlüsselung auch für den Mailverkehr unserer Firmenkunden", sagt Philip Lacor, Geschäftsführer Firmenkunden bei Vodafone Deutschland. Und weiter: "Secure E-Mail können unsere Kunden nicht nur auf ihrem PC, sondern über alle Handys und Tablets hinweg einsetzen. Und das zu einem Preis, den sich jeder Unternehmer in Deutschland auch leisten kann."

Über 500 Milliarden E-Mails versenden die Deutschen pro Jahr – und gerade in Unternehmen ist und bleibt die E-Mail das Mittel der Wahl, vor allem beim Austausch von sensiblen Firmendaten. Noch mailen die meisten über das Festnetz, doch der Trend zu mehr Mobilität ist auch bei E-Mails ungebrochen. Bis 2018 wird sich die Zahl der Menschen, die ihre Nachrichten mobil versenden, weltweit mehr als verdoppeln. Dennoch verschlüsseln derzeit nur 6 Prozent ihren privaten ebenso wie ihren wirtschaftlich sensiblen E-Mail-Verkehr – weil viele derzeitige Verschlüsselungsmethoden entweder zu umständlich oder zu teuer sind.

Sichere Verschlüsselung auf dem gesamten Transportweg
Secure E-Mail setzt auf eine durchgängige AES 256 Bit-Verschlüsselung – vom Endgerät des Absenders bis zum Endgerät des Empfängers und damit auch beim Provider. Diese so genannte Ende-zu-Ende Verschlüsselung sichert damit nicht nur den Transportweg, sondern auch gegen heimliche Hackerattacken bei den Providern. Denn die für eine Entschlüsselung nötigen Passwörter sind bei Secure E-Mail allein dem Nutzer bekannt – Vodafone speichert diese weder in seiner IT-Infrastruktur, noch hat das Unternehmen auf diese Zugriff. So bleiben die sensiblen Informationen der Nutzer selbst im Falle eines erfolgreichen Hackerangriffs geheim. Bei der Entwicklung von Secure E-Mail setzt Vodafone auf die Unterstützung von FTAPI, einem Unternehmen der QSC AG, das sich auf Software-Lösungen zur sicheren Übertragung und Speicherung von Daten spezialisiert hat. FTAPI bietet seinen Kunden bereits seit der Firmengründung eine konsequente Ende-zu-Ende Verschlüsselung und konnte so eine Expertise entwickeln, die das Unternehmen vom Rest der Anbieter abhebt.

Einfach: Auf allen Geräten ohne langwierige Installation und Konfiguration
Mit Secure E-Mail verschlüsselte Mails können Nutzer künftig auf allen gängigen Endgeräten empfangen: auf PCs, Laptops, Smartphones und Tablets. Auf Computern funktioniert die Lösung über ein einfaches Outlook-Plug-In ganz ohne aufwändige Installation und Konfiguration. Auf Smartphones und Tablets wird Vodafone die Lösung als sichere App anbieten, die komfortablen Zugriff auf das Mailverzeichnis ermöglicht. Sichere Verschlüsselung ist bei Secure E-Mail nicht auf Nutzer des Produkts limitiert. Secure E-Mail versendet sichere Nachrichten auch an Anwender, die die Lösung noch nicht nutzen – ebenfalls voll verschlüsselt.

Secure E-Mail: Weiterer Baustein in der neuen Vodafone Sicherheitswelt
Secure E-Mail wird die Vodafone Sicherheitswelt zur IFA 2015 um einen weiteren Baustein ergänzen. In dieser Welt setzt Vodafone immer stärker auf kompromisslose und sichere Lösungen, um seine Kunden gegen Angriffe noch wirksamer zu schützen: Seit Februar ist Vodafone mit Secure Call am Markt. Die Lösung verschlüsselt mobile Gespräche der Firmenkunden von einem Endgerät zum anderen und nutzt Verschlüsselungstechnik wie sie auch im sicheren Merkel-Phone verwendet wird. Genau wie Secure E-Mail macht Secure Call Kommunikation damit nicht nur sicher, sondern auch einfach – als App, die sich auf jedem gängigen Smartphone installieren lässt.

So funktioniert die verschlüsselte Übertragung
Um eine lückenlose Ende-zu-Ende Verschlüsselung zu gewährleisten, verwendet Secure E-Mail ein hybrides Verfahren, das sich am Markt bewährt hat. Dabei kommt eine Kombination von RSA-2048 oder höher und AES-256 zum Einsatz. Diese komplexen Prozesse laufen für den Nutzer unkompliziert ab: Die Dateien werden – für den Anwender unsichtbar – auf dem eigenen Endgerät verschlüsselt und erst beim Empfänger wieder entschlüsselt. (Vodafone: ra)

Vodafone: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: E-Mail-Security

  • Abwehr von bislang unbekannter Malware

    Retarus baut E-Mail-Security-Portfolio weiter aus. Der globale Informationslogistiker bietet neben den Services der Essential Protection und seiner innovativen Postdelivery Protection ab Januar 2018 auch mehrere Mechanismen zur Advanced Threat Protection: "CxO Fraud Detection", "Deferred Delivery Scan", "Sandboxing" und "Time-of-Click Protection". Mit dem neuen Funktionsumfang schützen sich Unternehmen vor hoch entwickelten Bedrohungen sowie Social-Engineering- und Phishing-Angriffen, die traditionelle Sicherheitsmechanismen aushebeln. Bereits im Februar 2017 hatte Retarus mit "Patient Zero Detection" eine Technologie zur Postdelivery Protection vorgestellt.

  • Ordnungsrahmen für mehr Compliance

    Befine Solutions hat ihre Lösung "Cryptshare" für den Austausch von E-Mails und großen Dateien um eine Funktion erweitert, mit der Unternehmen gesetzliche Vorgaben im Hinblick auf ihre elektronische Kommunikation erfüllen sowie eigene Richtlinien einfach und flexibel umsetzen können. Die "Cryptshare"-E-Mail Schutz-Klassifizierung ermöglicht es, Daten vor dem Versand mit Microsoft Outlook nach dem Grad ihrer Schutzbedürftigkeit einzustufen, um jede ausgehende Nachricht mit einem adäquaten Sicherheitsgrad versenden zu können. Das Klassifizieren von Daten ist ein wichtiger Compliance-Standard, den die EU-DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) fordert.

  • Richtlinienbasierte E-Mail-Verschlüsselung

    Proofpoint gab die Veröffentlichung der neuesten Version von "Proofpoint Essentials" zum Schutz kleinerer und mittlerer Unternehmen bekannt. Die aktuelle Version bietet eine richtlinienbasierte E-Mail-Verschlüsselung, Schutz vor Bedrohungen in den Social-Media-Konten von Unternehmen sowie eine Abwehr gegen anhangbasierte fortschrittliche Bedrohungen. Laut Proofpoint-Statistik wird ein Unternehmen mit 150 Mitarbeitern durchschnittlich einmal im Monat gezielt angegriffen. Die Criminal Investigative Division des FBI wies kürzlich darauf hin, dass Cyber-Kriminelle öffentlich verfügbare Informationen und Schwachstellen in E-Mail-Systemen nutzen, um kleine Unternehmen dazu zu bringen, große Summen auf betrügerisch genutzte Konten zu überweisen. Zwischen Oktober 2013 und Juni 2015 haben Unternehmen auf der ganzen Welt mehr als 1 Milliarde US-Dollar durch diese Betrugssysteme verloren - und das ist nur eine Variante der vielen erfolgreichen Cyber-Angriffe, die E-Mails als Einstiegspunkt nutzen.

  • Neue Lösung blockiert E-Mail-Angriffe

    FireEye gab eine Erweiterung der "FireEye Email Threat Prevention Platform" (EX) und der "FireEye Advanced Threat Intelligence" (ATI) bekannt. Mit dieser Neuerung bietet die EX-Serie Nutzern eine eigenständige Lösung für den Schutz gegen Spear-Phishing mit eingebetteten schädlichen URLs, die diese unmittelbar blockiert und eindämmt. Zusätzlich bietet der ATI-Service Sicherheits-Teams wichtige Kontextdaten zu Angriffen auf E-Mail-Basis, beispielsweise zur Schwere des Angriffs, Bedrohungsurhebern, Angriffsfortschritt und Patch-Informationen.

  • Passwortbasierte Verschlüsselungslogik

    Weit verbreitet scheint die Annahme, ein sicherer E-Mail-Austausch sei nur mit viel Aufwand zu erreichen und vor allem für die spontane sichere Kommunikation mit Dritten stehe keine Lösung zur Verfügung. Dieser Eindruck entsteht leicht, weil seit dem NSA-Skandal vielfach exklusiv von OpenPGP die Rede ist und entsprechende Tutorials das Thema auch im Internet dominieren. Der Einsatz von OpenPGP verlangt jedoch, dass sich die Kommunikationsteilnehmer zuvor auf dieses Verschlüsselungsformat verständigt haben, entsprechende Software beim Sender und Empfänger installiert ist, Schlüssel erstellt, verteilt und gegengezeichnet werden. OpenPGP ist seit Jahren frei verfügbar, kann sich jedoch wegen des hohen Aufwandes und schlechter Skalierbarkeit in der Fläche nicht durchsetzen.