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Scada- und ICS-Sicherheit


Nach Windows XP-Hiobsbotschaft: "Abatis HDF" härtet Windows XP auch gegen neue Malware
Ansetzen, wo bewährte Security-Maßnahmen nicht mehr helfen

(29.10.14) - Erst kürzlich gab Abatis über ihr Partnersystemhaus secion den Launch der "Abatis HDF" (Hard Disk Firewall) in Deutschland bekannt; eine Meldung, die zur Lösung eines aktuellen Problems in der IT-Sicherheit beitragen könnte. Denn Mitte des Jahres stellte Microsoft den Support für ihr Betriebssystem Windows XP ein, was insbesondere für den industriellen Sektor einer Hiobsbotschaft gleichkam. Die IT-Sicherheit von Unternehmen, die gezwungen sind, nach wie vor alte Betriebssysteme einzusetzen, ist seitdem noch mehr gefährdet als vorher. Abatis HDF steht allerdings für ein völlig neues Schutzprinzip, das insbesondere IT-Systeme in der Industrie adressiert – allen voran Kontrollsysteme wie Scada und ICS.

Cyberattacken auf kritische Infrastrukturen werden immer ausgereifter, wodurch für Unternehmen auf der ganzen Welt die IT-Sicherheitslage zunehmend bedrohlicher wird. Betroffen sind insbesondere Fabriken und Stromerzeugungsanlagen – und somit industrielle Netzwerke. Das Problem: Die entsprechenden IT-Infrastrukturen basieren häufig auf Scada-Systemen (Supervisory Control and Data Acquisition) und industriellen Kontrollsystemen (ICS). Deren Vorteil erweist sich sicherheitstechnisch als Nachteil: Sie lassen sich über einen langen Zeitraum hinweg auch mit alten Betriebssystemen wie Windows NT4, Windows 2000 oder Windows XP (Embedded) kostensparend betreiben. Und hier liegt das Problem, denn vor allem die älteren Systeme sind anfällig für unbefugte Zugriffe bzw. Hacking-Attacken. Für Windows 8 hingegen ist die Auswahl an aktuellen Antivirus- und Firewall-Lösungen groß, abgesehen davon, dass Microsoft das System auch mit Sicherheits-Patches versorgt. Doch viele Unternehmen sehen von einem Wechsel des Betriebssystems aus verschiedenen Gründen ab. Sobald eine Schadsoftware jedoch in ein Scada-Netzwerk eingedrungen ist, kann sie Systeme zum Absturz bringen und so ganze Anlagen lahmlegen.

Die Sicherheits-Software Abatis HDF hilft dort, wo bewährte Sicherheitsmaßnahmen wie Antivirus, lokale Firewalls und regelmäßige Betriebssystem-Updates nicht mehr wirken oder nicht möglich sind. Die Intention dahinter: Es gilt, die Sicherheit für Performance-schwache Systeme wie Scada und Industrie-PCs immens zu erhöhen. Die Lösung wird einmal auf dem zu schützenden Windows installiert und ermöglicht, bislang ungesicherte oder schwach gesicherte (veraltete) Systeme effizient vor Schadsoftware und Hackerangriffen zu schützen.

Überblick: Abatis HDF eignet sich insbesondere für …
>> Steuerungsanlagen
>> Scada-Systeme
>> Messanlagen
>> Industrie-PCs, Industrie-Handhelds und PDA
>> Roboter und Produktionsanlagen
>> Smart Meter
>> Smart Grids
>> Embedded Systeme
>> Geldautomaten, Cash- und Non Cash-Systeme

secion-Umfrage bestätigt Problematik
Umfragen des IT-Sicherheitsspezialisten secion zufolge sprechen sich Unternehmen aus mehreren Gründen gegen eine Ablösung von XP aus. An erster Stelle, weil auf den Windows XP-Clients Anwendungen laufen, die unter den aktuellen Windows 7-/8-Versionen nicht betrieben werden können. Als zweithäufigster Grund wird ein Mangel an Budget, Zeit und internen Ressourcen genannt, welcher den Wechsel erschwert. Eine Lösung wie Abatis HDF macht einen Systemwechsel nicht erforderlich. Sie kontrolliert die Schreibzugriffe auf die Festplatte und macht Windows-Systeme immun gegen Angriffe wie die Ausnutzung von Zero Day Exploits, indem sie Manipulationen durch Schadcodes schon im Ansatz unterbindet. (secion: ra)

secion: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Firewalls

  • WAF-Durchsatz von 20 Gbps

    Fortinet präsentiert zwei neue Web Application-Firewalls (WAFs), die vor Identitätsdiebstahl, Finanzbetrug und DDos-Attacken schützen. Die FortiWeb 4000E und 3000E-Appliances bieten einen spezialisierten, mehrschichtigen Schutz vor Bedrohungen. Das auf Bedrohungsanalysen spezialisierte FortiGuard Lab-Team hat zudem seine Sicherheits-Services erweitert. Dadurch werden Cyberbedrohungen frühzeitig erkannt und in Echtzeit abgewehrt. Die neuen WAFs sind auch in FortiSandbox integriert und erkennen Schwachstellen mit Lösungen von Acunetix, einer Anbieterin für automatisierte Web Application Security Software. Damit wird das Fortinet-Portfolio um diese Sicherheits-Appliances ergänzt, die Kundendaten an jedem Netzwerkzugang schützen.

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    Imperva hat die Verfügbarkeit von "Imperva SecureSphere 11.5" bekanntgegeben. Die Plattform, welche eine Firewall für Web-Anwendungen sowie ein Activity Monitoring für Datenbanken beinhaltet, ist dafür ausgelegt, Angriffe auf Benutzer-Accounts von Web-Anwendungen zu identifizieren und zuverlässig zu blockieren. Darüber hinaus erweitert sie den SecureSphere Datenschutz auf Amazon-Webdienste und gewährleistet Datenschutz für Big Data Engines der nächsten Generation.

  • Single-Pass-Engine in einer UTM-Lösung

    Die gateprotect GmbH, deutsche Herstellerin von IT-Sicherheitslösungen innerhalb der Rohde & Schwarz-Firmengruppe, bietet ihren mittelständischen Kunden jetzt noch performanteren Schutz vor Cyberangriffen und Datendiebstahl. Die in Deutschland entwickelte Firewall-Version V15 wurde erstmals mit Next-Generation-Firewall-Features ausgestattet, wie sie sonst nur für Konzerne und Betreiber kritischer Infrastrukturen mit hochkomplexen IT-Netzwerken zur Verfügung stehen.

  • Interne Firewalls schützen wertvolle Daten

    Mit ihrem erweiterten ATP (Advanced Threat Protection)-Framework bietet Fortinet ihren Kunden nun einen vollständigen Schutz von Endgeräten bis zum Rechenzentrum. Das Unternehmen stellt eine neue Version von "FortiClient" vor, die jedes Endgerät unabhängig von Standort oder Typ jederzeit und überall schützt. Darüber hinaus präsentiert Fortinet zwei neue Firewalls der "FortiGate-3000"-Serie, die sich besonders gut für Top-of-the-Rack-Anwendungen eignen. Sie helfen dabei, den internen Verkehr zu schützen und verhindern die Verbreitung von Bedrohungen im Unternehmensnetzwerk.

  • Komplexere Netzwerke effizient sichern

    Juniper Networks brachte neue Hardware-Komponenten für das "Juniper Networks SRX5800 Service Gateway" auf den Markt. Sie steigern die Leistungsfähigkeit der Service Gateways, die den Datenverkehr sichern, indem sie den verfügbaren IMIX (Internet-Mix)-Firewall-Datendurchsatz auf bis zu zwei Terabit pro Sekunde (2 Tbit/s) erhöhen. Service Provider und Großunternehmen, die dem stetig steigenden und unvorhersehbaren Bedarf an Bandbreite gerecht werden müssen, können dadurch potentielle Engpässe bei der Netzwerksicherheit minimieren.