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BitLocker-Management & Verschlüsselung


"WinMagic SecureDoc 6.4" vereinfacht die Verwaltung von "Microsoft BitLocker" durch Pre-Boot-Netzwerkauthentifizierung
"BitLocker" bietet zwar eine starke Verschlüsselung, die Authentifizierung erfolgt dabei aber nicht wie von Unternehmen heutzutage gefordert Benutzer-, sondern Geräte-basiert

(07.04.14) - WinMagic hat Version 6.4 von "SecureDoc" angekündigt. Das neue Release der Datensicherheitslösung ist mit einem zentralen BitLocker-Management ausgestattet, außerdem wurde die Unterstützung von TCG/OPAL-Festplatten für Server erweitert. WinMagic baut ihre Verschlüsselungs- und Managementlösung SecureDoc weiter aus und präsentiert die neue Version 6.4. Zu den wichtigsten Innovationen zählt dabei eine zentrale Verwaltung für native BitLocker-Umgebungen sowie eine erweiterte netzwerkfähige Pre-Boot-Authentifizierung inklusive Unterstützung von UEFI SecureBoot.

BitLocker bietet zwar eine starke Verschlüsselung, die Authentifizierung erfolgt dabei aber nicht wie von Unternehmen heutzutage gefordert Benutzer-, sondern Geräte-basiert. SecureDoc 6.4 schafft hier auf zwei Wegen Abhilfe:

>> Administratoren können vorhandene Netzwerk-Anmeldedaten und eine Mehr-Faktor-Authentifizierung mit Smart-Cards oder Tokens nutzen. Damit lässt sich der Systemzugang beschränken und ein hohes Maß an Sicherheit für Geräte gewährleisten. Eine Mehr-Faktor-Authentifizierung ist vor allem für Behörden und Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen wichtig.

>> Darüber hinaus steht BitLocker-Anwendern nun auch die PBConnex-Funktionalität von SecureDoc zur Verfügung. Damit können sich die User vor dem Systemstart über das lokale Netzwerk authentifizieren (Pre-Boot-Authentifizierung). Dies erhöht die Sicherheit, da die Verschlüsselungs-Codes während des Login-Prozesses nie offengelegt werden. Weitere erfreuliche Effekte: IT-Verantwortliche können Benutzerpasswörter zurücksetzen und Active-Directory-Rollen übertragen, ohne dafür die Geräte anzufassen, und die Benutzer müssen keine komplizierten Passwort-Sicherheitsabfrage-Prozeduren durchlaufen. Durch diese Vereinfachung des IT-Managements und der Benutzerfunktionalität lassen sich erhebliche Kosten sparen.

Unternehmen setzen heute verstärkt auf hybride Sicherheitsumgebungen mit einer Kombination aus Hard- und Software-Verschlüsselung. Die Unterstützung von BitLocker durch den SecureDoc Enterprise Server ermöglicht IT-Administratoren die zentrale Verwaltung auf einen Blick: Dies gilt für mobile Geräte wie Notebooks genauso wie für das Management von selbstverschlüsselnden Platten (SEDs) oder stationären Geräten wie Desktop-PCs.

Neben dem BitLocker-Management hat WinMagic für die neue Version die Funktionen für TCG/OPAL-Festplatten weiter ausgebaut. SecureDoc OSA (Operating System Agnostic) unterstützt diese Speichermedien jetzt ebenfalls mit der Pre-Boot-Authentifizierung. Damit können IT-Administratoren Abteilungsserver per Fernzugriff verwalten – eine Möglichkeit, die bis dato nur von WinMagic angeboten wird.

"Die Festplattenverschlüsselung war schon immer die beste Lösung zum Schutz gespeicherter Daten. Aber sie kann Anwender und Unternehmen in ihren Abläufen einschränken und Prozesse verkomplizieren", sagt Thi Nguyen-Huu, Gründer und CEO von WinMagic. "Indem unsere Plattform nun auch BitLocker und Abteilungsserver unterstützt, macht sie einen großen Schritt in Richtung nahtlose Datensicherheit." (WinMagic: ra)

WinMagic: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Kryptographie

  • Lösungsansatz für den Umgang mit Ransomware

    Eine Welle von Angriffen auf Computer von Unternehmen und Privatpersonen durch sogenannte Verschlüsselungstrojaner wie etwa "Locky" oder "TeslaCrypt" hält derzeit die gesamte Sicherheitsbranche in Atem. Bei ihren Abwehrmaßnahmen sind einzelne Unternehmen und Behörden in Deutschland bereits so weit gegangen, dass sie sich aus Sicherheitsgründen kommunikationstechnisch selbst stark einschränken. Um die Wahrscheinlichkeit eines Angriffes zu minimieren, unterbinden zum Beispiel Stadtverwaltungen den Austausch von Dateien zwischen Bürgern und städtischen Einrichtungen via E-Mail. Ein solcher Fall ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, die bekannt gab, keine E-Mails mit Dateianhang mehr zu akzeptieren, um ihre Daten keinem Risiko auszusetzen. Wer dennoch eine E-Mail samt Dateianhang an die städtische E-Mail-Adresse sendet, bekommt eine entsprechende Meldung zurück, dass diese unzustellbar sei.

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    Gemalto stellt ihr aktualisiertes "SafeNet Luna EFT" (Electronic Funds Transfer) Payment HSM (Hardware Security Module) vor. Die Version unterstützt die neuen Standards der größten Kreditkartenhersteller und schützt kontaktlose Zahlungsvorgänge mit dem Smartphone. Das SafeNet Luna EFT-Gerät erfüllt alle Cloud-Tokenization-Anforderungen, um Zahlungsabwicklungen zu sichern und Kreditkarteninformationen zu digitalisieren. Mit der zunehmenden Beliebtheit von Mobile Payments haben Banken, Mobilfunkanbieter und Kartenhersteller neue Software-basierte Standards entwickelt. Dazu gehören Technologien wie Host Card Emulation (HCE).