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Automatisierung von Zutrittskontrollsystemen


Zutrittskontrollsysteme verursachen keine zusätzlichen Gefahren bei Bränden
An Fluchttüren die Option, über einen "Push to Exit Button" den Ausgang zu öffnen

(27.02.14) - Die zunehmende Automatisierung von Zutrittskontrollsystemen in Gebäuden wie Hotels oder Büros verursacht bei vielen Menschen die Urangst, im Brandfall gefangen zu sein. Was passiert, wenn ein Feuer die Elektronik beschädigt? Bleibt der Besucher oder Mitarbeiter dann gefangen und ist den Flammen hilflos ausgeliefert? "Diese Ängste sind unbegründet. Wir konzipieren Zutrittskontrollsysteme so, dass das Verlassen des Raumes immer gewährleistet bleibt", berichtet Tammo Berner, Leiter Vertrieb und Marketing bei der Miditec Datensysteme GmbH.

Im Gegensatz zu den Befürchtungen vieler Menschen verursachen automatische Zutrittskontrollsysteme bei Brandfällen keine zusätzlichen Gefahren. Genau wie klassische Schlüsselsysteme müssen sie sämtliche Brandschutzvorschriften erfüllen.

"Unsere Offline-Komponenten sind an Rauch- und Brandschutztüren getestet und besitzen eine besondere Resistenz gegen extreme Hitzeeinflüsse. Bei Bränden bleibt bei der niedrigsten Feuerschutzvariante die Funktionstüchtigkeit noch dreißig Minuten garantiert. Die höchste Stufe liegt bei hundertzwanzig Minuten. Auch hierfür haben wir Produkte", erklärt Berner.

Beim Online-System von Miditec bleiben zum Beispiel Türöffner, die mit Arbeitsstrom agieren, verschlossen, solange Strom anliegt. Fällt durch Feuerschäden der (Not-)Strom aus, öffnet sich die Tür und der Weg ist frei. Außerdem besteht an Fluchttüren die Option, über einen "Push to Exit Button" den Ausgang zu öffnen.

Rettungsorganisation
Das Online-System lässt sich im Brandfall auch organisatorisch nutzen. So besteht die Möglichkeit, Türen in Fluchtrichtung freizugeben beziehungsweise Zugänge zu gefährdeten Bereichen zu versperren.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass mithilfe eines Online-Systems Rettungseinsätze besser koordinierbar sind. Betreten Personen mit ihrer Zugangskarte einen Raum, wird dies vermerkt. Die Rettungskräfte erfahren so, in welchen Bereichen des Gebäudes sich Personen befinden, und agieren präziser und schneller.

Auch steigen oft noch Personen nach Ausbruch des Feuers in den Fahrstuhl ein, um das Gebäude möglichst schnell zu verlassen. Jedoch ohne das Wissen, in welchem Bereich des Gebäudes Brandherde potenzielle Gefahrenquellen für den Aufzug bilden. "Mit einem Online-System von Miditec lassen sich die Fahrstühle sperren, sobald der Feueralarm ausgelöst wird. Dass es brennt, bekommt das Zutrittskontrollsystem entweder durch eine Kontaktverschaltung zu einer Brandmeldezentrale oder durch ein übergeordnetes Management mit, dessen Verbindung über eine OPC-Schnittstelle läuft", erklärt Berner. Im Gebäude befindliche Personen werden so an der Nutzung der vermeintlich schnelleren Fluchtmöglichkeit gehindert.

Keine zusätzliche Gefahr
Im Brandfall verursachen Zutrittskontrollsysteme keine zusätzlichen Gefahren, da der Weg in Fluchtrichtung sowohl bei Offline- als auch Online-Systemen immer frei steht. "Vielmehr übernehmen Online-Systeme im Zusammenspiel mit der Brandmeldetechnik eine wichtige organisatorische Funktion. Außerdem liefern sie wichtige Informationen über noch im Gebäude befindliche Personen", ergänzt Berner. Die weitverbreitete Angst, dass zum Beispiel eine beschädigte Elektrik das Zutrittskontrollsystem außer Kraft setzt und infolgedessen Personen an der Flucht hindert, bleibt darum unbegründet. (Miditec Datensysteme: ra)

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