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Schluss mit Phishing-Fallen bei Google Chrome


Die Chrome-Erweiterung "Passwort-Warnung” schützt User vor gefährlichem Phishing
Das neue Hilfs-Tool schreitet ein, bevor es zu spät ist und sensible Daten an Betrüger übermittelt werden

(20.05.15) - Phishing ist eine der größten Betrugsfallen für Verbraucher im Web. Seriös wirkende, aber betrügerische E-Mails fordern den Nutzer auf, sensible Daten wie Passwort oder Bankdaten einzugeben. Oft sind vermeintliche Absenderadressen die eigene Bank, die Versicherung oder der E-Mail-Provider. Bei geschickt gemachten Phishing-Angriffen lassen sich bis zu 45 Prozent der Nutzer zur Eingabe ihrer Daten verleiten. Beim E-Mail-Dienst Gmail machen Phishing-Mails immerhin zwei Prozent aller Nachrichten aus. Daher will Google den Schutz und die Sicherheit seines Angebots erhöhen und stellt "Passwort-Warnung” vor.

Die kostenfreie Open-Source-Erweiterung für den Browser Google Chrome funktioniert sowohl im privaten als auch im Business-Bereich (Google Apps for Work). Nach der Installation von "Passwort-Warnung” wird das Gmail-Passwort verschlüsselt gespeichert, so dass jederzeit ein Eingreifen in Echtzeit möglich ist. Bei einer irrtümlichen Passworteingabe auf einer Phishing-Seite erscheint ein Warnhinweis und die Empfehlung, sein Passwort zu ändern.

Auch Geschäftskunden können das neue Sicherheits-Tool von Google nutzen. Google-for-Work-Administratoren legen innerhalb der Firmen-Domain für alle Nutzer die Erweiterung an. Bei Angriffen und Problemen erhält in diesem Fall der Administrator die Warnhinweise.

Auch andere Google-Services, wie die Safe Browsing-Technologie oder der Sicherheitscheck schützen Nutzer bereits vor den Gefahren im Netz. Das rote "Stoppschild" des Safe-Browsing-Dienstes identifiziert zum Beispiel Malware, Phishing sowie manipulierte und unerwünschte Software zuverlässig. Mit "Passwort-Warnung" wurde nun ein weiteres Tool entwickelt, das zur kontinuierlichen Verbesserung des sicheren Surfens im Internet beiträgt. (Google: ra)

Google: Kontakt und Steckbrief

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