- Anzeigen -


Fachkräftemangel in der IT-Security


Weiterbildung von IT-Sicherheitsexperten: "Sans Cyber Academy" macht Absolventen innerhalb von acht Wochen zu Cyber-Sicherheits- Experten
Die Nachfrage nach Fachkräften im Bereich der Cyber-Sicherheit steigt stetig und es kommen nicht genügend Absolventen nach, um diese Lücke kurzfristig zu schließen

(19.05.15) - Das Sans Institut, Schulungs- und Zertifizierungsorganisation rund um das Thema Informationssicherheit, startet die "Cyber Academy" zur Weiterbildung von IT-Sicherheitsexperten. In dem weltweit ersten Intensiv-Cyber-Boot-Camp werden die ausgewählten Teilnehmer in einem achtwöchigen Spezialtrainingsprogramm zu qualifizierten Cyber-Sicherheits-Experten ausgebildet. Die erste Sans Cyber Academy findet am 1. September 2015 im St. David’s Hotel Cardiff in Wales statt.

Industrien und Staaten suchen nach Wegen, den durch die Digitalisierung entstehenden Fachkräftemangel in einigen Schlüsselbranchen zu bekämpfen. Ein Weg dies zu erreichen, ist die Weiterbildung von Interessierten, die bereits über eine entsprechende Vorbildung verfügen. Innerhalb kürzester Zeit werden die angehenden Experten in der Cyber Academy mit fachlichen Qualifikationen ausgestattet, um den aktuellen Cyber-Bedrohungen in der Praxis gegenübertreten zu können. Das Cyber-Boot-Camp ist somit eine unmittelbare Reaktion des Sans Instituts, um dem in der IT-Sicherheit herrschenden Mangel an qualifizierten Spezialisten entgegenzuwirken.

"Die Nachfrage nach Fachkräften im Bereich der Cyber-Sicherheit steigt stetig und es kommen nicht genügend Absolventen nach, um diese Lücke kurzfristig zu schließen. Wir müssen daher schnellstmöglich neue Fachkräfte schaffen, anstatt den ohnehin schon begrenzten Pool weiter leer zu schöpfen", erklärt Manuel Schönthaler, Direktor Deutschland beim Sans Institut. "Es gibt bereits viele hervorragende, langfristige Initiativen, um einen zukünftigen Talentpool an Cyber-Sicherheits-Fachkräften aufzubauen. Aber bis jetzt gab es noch keine Möglichkeit, die Qualifikationslücke innerhalb von wenigen Wochen - anstelle von Jahren - zu schließen."

Die Reduzierung der normalerweise 24-monatigen Ausbildungszeit auf ein achtwöchiges Intensivtraining garantiert die Ausbildung qualifizierter Security-Experten innerhalb kürzester Zeit. Nach Absolvierung der Sans Cyber Academy sind die jungen Cyber-Sicherheits-Experten mit den benötigten praxisnahen Qualifikationen ausgestattet, die sie zum Direkteinstieg in das Feld der Cyber-Sicherheit sowie zur Übernahme von Aufgaben und Entscheidungen in ihrer Position befähigen.

Im Cyber-Boot-Camp des Sans Instituts bekommen die Teilnehmer das Know-how vermittelt, wie Cyber-Kriminelle arbeiten und wie sie aktiv auf deren Angriffe reagieren können, sollte es zu Sicherheitsvorfällen kommen. Beim korrekten bzw. lückenhaften Aufbau eines voll funktionsfähigen Unternehmensnetzwerks lernen sie außerdem, wie Hacker denken, agieren und sich Zugriff auf sensible Daten verschaffen. Praktische Übungen wie Angriffe auf Drohnen, um auch Fehler in nichtalltäglichen Systemen zu finden und sich mit einer speziell geschrieben Malware zu beschäftigen, stehen ebenfalls auf dem Programm.

Die Experten der Sans Academy arbeiten eng mit Unternehmen und Universitäten zusammen, um die Kandidaten mit dem größten Potenzial zu identifizieren. Unternehmen, die neue Cyber-Fachkräfte in ihre Teams einbringen wollen, sind hingegen eingeladen, eigene Teilnehmer mit hohem Potential zu sponsern. Bei der Vergabe der Stipendien werden Bewerber von in der IT-Sicherheit bislang unterrepräsentierten Gruppen bevorzugt. (Sans Institut: ra)

Sans-Institut: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Sonstige Security-Lösungen

  • Drittanbieter-Tracking bremst Internetnutzung

    Wer Tracking-Schutz nutzt, kann die Zeiten für das Laden von Internetseiten verringern - in manchen Fällen sogar um bis zu 89 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von F-Secure. Die Ergebnisse machen deutlich, in welchem Umfang Drittanbieter-Cookies heute bei Websites aktiv sind. Ohne angemessene Gegenmaßnahmen kann diese "digitale Verschmutzung" das Web-Browsing zu einer Geduldsprobe machen und Kunden werden gezwungen, dass ohne ihre Zustimmung Daten genutzt werden.

  • Gaming-Applikationen & Cybercrime-Angriffe

    Die Sicherheitslösungen zum Schutz mobiler Gaming-Apps von Arxan Technologies, der Spezialistin für Integritätsschutz von Applikationen, unterstützen ab sofort alle gängigen mobilen Plattformen wie Android, iOS, Windows Phone etc. Die Gaming-Industrie zeigt ein großes Produktivitätspotenzial - insbesondere im mobilen Bereich, zieht aber auch Hacker und Cyberkriminalität an. Mittels Arxans patentierter Sicherheitstechnologie kann der sensible Binärcode einer mobilen Gaming-Applikation jedoch vor Angriffen und unautorisierter Manipulation geschützt werden. Mehrschichtige Schutzmaßnahmen sorgen dafür, dass Reverse Engineering und Tampering wirksam abgewehrt werden.

  • Mit Elliptischer-Kurven-Kryptographie

    Industrieanlagen, medizinische Geräte oder elektronische Bauteile können mit "Embedded Security"-Lösungen der Infineon Technologies AG effizient vor Nachahmung geschützt werden. Denn Produktpiraterie und Know-how-Diebstahl verursachen laut OECD einen wirtschaftlichen Schaden von rund 638 Milliarden US-Dollar jährlich. Die neue "Optiga Trust E"-Sicherheitslösung von Infineon ist einfach in die Produkte zu integrieren und schützt geistiges Eigentum davor, angegriffen, analysiert, kopiert oder manipuliert zu werden.

  • Komplett gesichertes Smartphone

    Das Smartphone mit vorinstallierter "Cryptosmart-Mobile Suite" arbeitet mit einem leistungsstarken Octa-Core-Prozessor mit 1.7GHz, der selbst anspruchsvolle Business-Applikationen zum Laufen bringt. Als Betriebssystem steht Android 5.0 zur Verfügung. Das integrierte 4G LTE-Modul ermöglicht blitzschnellen Zugang zu mobilen Daten und die GPS-Schnittstelle liefert präzise Auskunft für Navigations- und andere Geoortungs-Apps.

  • Toolbars sind nicht bösartig an sich

    Avast Software hat mit "Avast Browser Cleanup" in den vergangenen zwei Jahren mehr als 60 Millionen verschiedene Browser-Add-Ons identifiziert und mehr als 650 Millionen Add-Ons von Browsern weltweit entfernt. Bislang als Funktion in "Avast Free Antivirus" enthalten, ist Avast Browser Cleanup jetzt kostenlos als eigenständiges Produkt verfügbar. Avast hat die Technologie zum Patent angemeldet. Browser-Add-Ons, die häufig als Toolbar auftreten, installieren sich oft unerwünscht im Browser, verändern die Sucheinstellungen des Nutzers und lassen sich nur schwer wieder deinstallieren. Avast Browser Cleanup entfernt unerwünschte Toolbars von Google Chrome, Mozilla Firefox und Internet Explorer und lässt Nutzer ihre bevorzugte Suchmaschine wieder als Startseite einrichten.