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Für Sicherheit und Privatsphäre


Messenger-App "surespot" im Test: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, ein offener Quellcode, keine Datenspeicherung auf Servern
In den Funktionen zeigt die Messenger-App aus Colorado gegenüber anderen sicheren Messenger-Diensten wie "ChatSecure" und "Threema" jeweils Vor- und Nachteile

(09.07.14) - Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, ein offener Quellcode, keine Datenspeicherung auf Servern, und intuitiv bedienbar: Im großen Messenger-Test der Verschlüsselungsexperten der PSW Group hat "surespot" insgesamt überzeugt: "Wir sind zufrieden: Privatsphäre und Sicherheit sind Themen, mit denen sich die Entwickler von surespot auseinandergesetzt haben. Herausgekommen ist ein leicht zu bedienender und sicher wirkender Messenger. Privatnutzer, die bereit sind den ein oder anderen Abstrich im Komfort zu machen, werden mit der App sehr gut zurechtkommen", so die Einschätzung von Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

Verfügbar für Endgeräte mit den Betriebssystemen iOS und Android funktioniert die App auf Tablets, Smartphones und reinen WLAN-Geräten. Allerdings ziehen Windows Phone-Anwender sowie Nutzer von BlackBerry OS, bei dem durch Spenden und In-App-Verkäufe von Audionachrichten finanzierten Messenger-Dienst, den Kürzeren. Das Sicherheitskonzept aber überzeugt: Der Messenger setzt auf eine AES256-GCM-Verschlüsselung, die auf dem Diffie-Hellmann-Schlüsseltausch mit 521 Bit basiert. "Die Chatteilnehmer vereinbaren über das Public-Key-Verfahren einen symmetrischen Schlüssel, mit dem die Nachrichten ver- und entschlüsselt werden. Den öffentlichen Schlüssel verteilt der, vom Anbieter 2fours betriebene, Server. Leider ist es jedoch nicht möglich, den Schlüssel via QR-Code zu prüfen", erklärt Christian Heutger. Sehr positiv aufgefallen ist, dass sowohl die Möglichkeiten bestehen, Kontakte zu blockieren als auch ohne Klarnamen mehrere Identitäten anzunehmen.

In den Funktionen zeigt die Messenger-App aus Colorado/ USA gegenüber anderen sicheren Messenger-Diensten wie ChatSecure und Threema jeweils Vor- und Nachteile: So sind Voice Messages möglich, Gruppenchats derzeit leider noch nicht. Unterhaltungen können auf verschiedenen Geräten geführt werden, wenn auch etwas umständlich: Wer seine Konversationen am Tablet beginnt und am Smartphone fortführen möchte, muss erst alles sichern, um es dann auf einem anderen Gerät zu importieren.

Das Hinzufügen von Kontakten ist mit surespot dagegen unkompliziert und funktioniert ganz einfach als Einladung per E-Mail, über soziale Netzwerke, QR-Code-Scan oder Eingabe des Benutzernamens. "Dass nicht einfach auf das Telefonbuch zum Adressabgleich zurückgegriffen wird und es obendrein möglich ist Kontakte zu blockieren, empfinden wir als weiteres großes Sicherheitsplus", fügt Heutger erfreut hinzu. Ein Special gibt es übrigens beim Bildversand: Empfangene Bilder sind erst mal gesperrt. Um sie in die Galerie des Empfängers zu speichern, können Bilder durch einen langen Klick auf das gesendete Bild entsperrt werden. (PSW Group: ra)

PSW Group: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Tests

  • Unbedingt auf die Gerätesicherheit achten

    Bankgeschäfte vom Smartphone oder Tablet immer und von überall aus zu tätigen ist reizvoll. Doch wie halten es die Applikationen mit Sicherheit und Komfort? Die Sicherheitsexperten der PSW Group haben drei Apps genauer unter die Lupe genommen: Die multibankfähigen Apps finanzblick und Banking4 sowie die mobile App der Consorsbank. "Unser Fokus lag auf dem Sicherheitsaspekt, aber natürlich flossen auch Funktionsvielfalt und Bedienkomfort in unsere Bewertung ein. Finanzblick konnte uns dabei am meisten überzeugen. Etwas enttäuscht sind wir von Consorsbank, denn die App greift auf relativ viele Berechtigungen zu, die nicht immer Sinn ergeben, und auch über Umfang und Ort der Datenspeicherung schweigt sich die Bank aus", fasst Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group, zusammen.

  • Bitdefenders AV-Lösung im Test

    Die PSW Group testete die Lösung von "Bitdefender: Total Security Multi-Device 2017". "Insgesamt zeigt sich Bitdefender recht ähnlich wie seine beiden vergleichbaren Wettbewerber Eset und Kaspersky. Zwar erweist sich Bitdefender als teuerste Lösung, gleicht dies jedoch mit einem Feature-Plus wieder aus. Bitdefender punktet mit guten Laufzeiten der Usability und beim Support. Lobenswert ist der konsequente Einsatz von ASLR und DEP, das gültige Signieren aller Programmdateien und die Software-Verteilung via sicherem HTTPS. Einzig die Deinstallation von Bitdefenders Total Security Multi-Device 2017 ist etwas aufwendiger. Hierfür muss der User erst das Bitdefender Uninstall Tool auf seinen Rechner laden. Im Übrigen lässt auch Bitdefender leider keinen Rundum-Schutz für wirklich alle Geräte zu: iOS wird ausgeschlossen und lediglich die Plattformen Windows, macOS und Android geschützt", fasst Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group, zusammen. Bitdefender unterscheidet nicht nach Zahl der User, sondern nach Zahl der Geräte. Die Auswahl ist denkbar gering: Anwender haben die Wahl, die Suite für fünf oder zehn Geräte zu ordern. "Das ist schade für jene, die lediglich drei Geräte schützen wollen. Eine Zwischenlösung für zwei oder drei Geräte wäre wünschenswert", meint Heutger. Mit der Wahl der Laufzeiten von einem, zwei oder drei Jahren punktet Bitdefender dann aber wieder. "Zusätzlich können User entscheiden, ob sie selbst die Software installieren möchten oder ob Bitdefender das übernehmen soll. Das ist eine Option, die uns bei Bitdefender erstmals begegnet und absolut positiv ist", lobt Christian Heutger.

  • Familie vor Online-Bedrohungen schützen

    "Hacker würden mit oder ohne Security-Lösungen Wege ins System finden" bemerkte Brian Dye, seines Zeichens Executive Vice President bei McAfee, schon vor einigen Jahren. Nun setzte Cybersecurity-Experte John McAfee mit seiner Aussage, jeder Router, der in den USA zum Einsatz kommt, sei kompromittiert, noch einen oben drauf. Seiner Meinung nach gelänge es Hackern, WLAN-Verbindungen der Geräte zu verwenden, um ihre Besitzer auszuspionieren. Diese Bemerkung veranlasste die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group dazu, sich das Sicherheitspaket "Total Protection 2017" des Herstellers genauer anzusehen. Ob McAfees AV-Suite es schafft, die ganze Familie vor Online-Bedrohungen zu schützen und jedes Gerät gegen Angriffe abzusichern?

  • Guter Selbstschutz der AV-Lösung

    Wenn es um Virenschutz geht, ist Kaspersky Lab einer der Marktführer in Europa. Mit ihrer Antiviren-Suite "Kaspersky Total Security 2017" verspricht der Entwickler die Privatsphäre, alle persönlichen Daten sowie Finanzen der ganzen Familie auf jeder Plattform zu schützen. Nun haben sich die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group die Antiviren-Lösung in einem Test genauer angesehen - und kommen zu gemischten Ergebnissen. "Kaspersky wartet mit guten und umfangreichen Features auf, dennoch gibt es eine wesentliche Einschränkung: Nicht jedes Feature existiert für alle Systeme; vielfach greifen Schutzfunktionen lediglich auf Mac und PC. Damit erweist sich die Lösung leider nicht als echte Multiplattform-Suite, wie es der Hersteller verspricht. Auf 64-Bit-Systemen gibt es sogar noch einige weitere Funktionseinschränkungen, auf die Kaspersky aber immerhin auf seinen Produktseiten hinweist", sagt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

  • Lob auch für die Botnet-Erkennung

    "Antivirus ist keinesfalls tot, jedoch müssen die Hersteller von AV-Suiten umdenken", ist Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group, überzeugt. Er bezieht sich damit auf die Meinung von Brian Dye, Executive Vice President bei McAfee, dass kommerzielle Antiviren-Lösungen tot seien. Um seine Überzeugung zu untermauern, hat Christian Heutger gemeinsam mit seinem Team einige Virenscanner, darunter das Multi-Device Security Pack vom Hersteller Eset einem Test unterzogen. Immerhin verspricht der Entwickler idealen Rundum-Schutz für alle Geräte.