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Neuartige Absicherung virtueller Umgebungen


Die Hypervisor-basierte "Memory Introspection" von Bitdefender versetzt Rechenzentrumsbetreiber in die Lage, Daten auch in virtualisierten Endpunkten zu schützen
Neue Technologie sichert virtuelle Umgebungen auf Infrastrukturebene

(10.06.15) - Bitdefender hat eine neue Hypervisor-basierte Technologie zur Memory Introspection vorgestellt. Anbieter von Virtualisierungslösungen und Administratoren in Rechenzentren erhalten auf diese Weise einen vollständigen Einblick in virtualisierte Endpunkte ohne Beeinträchtigungen bei Leistung oder Verwaltung. Denn die neue Technologie ermöglicht erstmals, die Inspektion auf der Hypervisor-Ebene durchzuführen. Die Technologie wird für Kunden voraussichtlich Ende 2015 verfügbar sein.

Herkömmliche Sicherheitslösungen greifen in virtuellen Maschinen ausschließlich auf der Ebene von Gast-Betriebssystemen, da sie nicht in der Hypervisor-Ebene ausgeführt werden können. Advanced Persistent Threats (APTs) führen die Befehle auf der gleichen Ebene aus, sodass Angreifer und Verteidiger sich auf Augenhöhe gegenüberstehen. Die neue Memory Introspection-Technologie von Bitdefender nutzt dagegen die höhere Privilegstufe minus 0 auf Hypervisor-Ebene, um Angriffe abzuwehren und Schadsoftware zu blockieren. Zudem geht die Lösung nicht davon aus, dass die zu schützende Infrastruktur "sauber" ist. So nutzen Wiederherstellungstechniken eine einzigartige Methode zur Einführung von Bitdefender Clean-up Tools in einen aktiven virtuellen Endpunkt.

Die Hypervisor-basierte Memory Introspection von Bitdefender versetzt Rechenzentrumsbetreiber in die Lage, Daten auch in virtualisierten Endpunkten zu schützen. Windows- und Linux-Endpunkte werden so unterhalb der Gast-Ebene abgesichert, wodurch das Paradoxon der Privilegstufen von Sicherheitssoftware und Schadcode aufgehoben wird. Bitdefender wird die Technologie auf der Konferenz USENIX Annual Technical Conference vom 8. bis 10. Juli 2015 in Santa Clara präsentieren.

"Wenn Verteidiger und Angreifer beide auf der Kernel-Ebene ansetzen, ist die Situation vergleichbar mit einem Duell", so Mihai Dontu, Chief Linux Officer bei Bitdefender. "Virtualisierung hat die IT verändert, weil dadurch eine abstrahierende Ebene unterhalb des Betriebssystems entstanden ist. Durch unsere neue Technologie lässt sich nun auch diese Ebene absichern. Obwohl der Ansatz selbst naheliegend ist, stellt seine Umsetzung doch eine Revolution dar, da er bislang als nicht machbar galt." (Bitdefender: ra)

Bitdefender: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Virtualisierung

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    DataCore Software macht ein Bündel an Weiterentwicklungen für ihre "SANsymphony-V10 und DataCore Virtual SAN Software in einem kostenlosen Produkt-Service-Pack (PSP) verfügbar. PSP2 bietet Unterstützung für den OpenStack-Block Storage-Service Cinder, wodurch DataCore umfassende Speicherdienste für private, hybride und öffentliche OpenStack Clouds bereitstellen kann. Darüber hinaus integriert das Produkt-Update Dienste für ein durchgängiges Management der IO-Performance, eine optimierte Flash-Nutzung, integrierte Backups, eine effizientere Ressourcenauslastung, virtuelle Desktops sowie die automatisierte Integration von hyper-konvergenten und Software-definierten Speicherarchitekturen. PSP 2 ist ab sofort verfügbar.

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    Nexenta kündigte die Verfügbarkeit des "NexentaConnect for VMware Virtual SAN" an. Das Produkt vereinfacht und optimiert die Bereitstellung und die Verwaltung von Dateidiensten auf "VMware Virtual SAN" und macht damit hyperkonvergente Lösungen ohne externe Speicher-Arrays möglich.

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    Fortinet meldet die Verfügbarkeit ihrer "FortiSandbox-VM"-Lösung. In 2014 erreichte die FortiSandbox eine Risikoerkennungsrate von 99 Prozent in NSS Labs Tests, diese ist nun auch als virtuelle Appliance erhältlich. Kunden können somit Advanced Threat Protection (ATP)-Sandboxes innerhalb ihrer Infrastruktur, in dynamischen Rechenzentren und in geografisch verteilten Standorten einfach implementieren.

  • "Call Home"-Service für die Hardware

    Fujitsu, Herstellerin von Informations- und Kommunikations-Technologie, und DataCore, Anbieterin von Software-definierten Storage-Architekturen, bringen in Ergänzung zu den bereits etablierten 16Gb/s-Varianten drei neue Modelle des Gemeinschaftsprodukts "Fujitsu DataCore SVA" (Storage Virtualization Appliance) mit 8Gb/s-Konnektivität und "Call Home"-Service auf den Markt.