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Schutz virtueller Netzwerke


Während sich viele Mitarbeiter oftmals über die langsame Performance ihrer virtuellen Desktops wundern müssen, lauert hinter den Kulissen eine ganz andere Gefahr für das virtuelle Netzwerk: das sogenannte "Instant-on Gap"
Ein virtuelles Netzwerk aufzusetzen und zu verwalten, erfordert spezielle Kenntnisse und eine Software, die sich deutlich von den Angeboten für physikalische Netze bestehend aus Endpoints und Servern unterscheidet

(02.06.14) - Kaspersky Lab hat mit "Kaspersky Security for Virtualization | Light Agent" eine neue Lösung für virtuelle Umgebungen vorgestellt. Die "Light-Agent"-Technologie verbindet die Vorteile aus zwei Welten: den besseren Schutz agentenbasierter Sicherheitslösungen und die bessere Performance von agentenlosen Lösungen. Schwächen virtueller Umgebungen beim Einsatz von IT-Sicherheit wie Performance-Einbußen, "Instant-on Gaps" (Schutzlücken beim Laden virtueller Maschinen) und Defizite beim Schutz vor Webgefahren können über einen Light-Agent-Ansatz kompensiert werden. Zudem bieten das einheitliche Management und ein flexibles Lizenzmodell einen einfachen Roll-out, effiziente Administration sowie hohe Skalierbarkeit innerhalb des Unternehmensproduktportfolios von Kaspersky Lab.

Kaspersky Security for Virtualization | Light Agent ist die erste Lösung von Kaspersky Lab für virtuelle Umgebungen von VMware, Citrix und Microsoft. Die neue Lösung ergänzt die bereits erprobte und führende agentenlose Schutztechnologie Kaspersky Security for Virtualization | Agentless für VMware-Anwender.

"Ein virtuelles Netzwerk aufzusetzen und zu verwalten, erfordert spezielle Kenntnisse und eine Software, die sich deutlich von den Angeboten für physikalische Netze bestehend aus Endpoints und Servern unterscheidet", erklärt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersy Lab. "Viele Unternehmen nutzen allerdings für ihre virtuellen Netze oftmals Sicherheitslösungen, die eigentlich für physikalische Maschinen ausgelegt sind und nehmen damit negative Auswirkungen in Kauf. So werden beim Einsatz von agentenbasierter IT-Security-Software wertvolle Rechnerressourcen verschwendet und damit der erhoffte Vorteil der Virtualisierung zu Nichte gemacht."

"Instant-on Gaps" als gefährliche Sicherheitslücke vermeiden
Während sich viele Mitarbeiter oftmals über die langsame Performance ihrer virtuellen Desktops wundern müssen, lauert hinter den Kulissen eine ganz andere Gefahr für das virtuelle Netzwerk: das sogenannte "Instant-on Gap". Darunter versteht man die Zeitdifferenz zwischen dem Aufsetzen der virtuellen Maschine (VM) und dem Download der aktuellen Sicherheitsupdates durch den Sicherheitsagent auf jeder VM. Bis zu diesem Zeitpunkt ist eine VM angreifbar. Die Dauer dieses Zeitraums bestimmen die Anzahl der Nutzer, deren Maschinen gleichzeitig Sicherheitsupdates herunterladen sowie der Umfang der Updates. So kann diese Sicherheitslücke Minuten oder auch Stunden andauern. Weiterhin ist in dieser Zeit der virtuelle Server stark belastet, was zu einer geringen Performance im Netz führt und die Vorteile der Virtualisierung weiter aushebelt.

Light Agent bietet Vorteile aus beiden Welten
Gegenüber dem traditionellen agentenbasierten IT-Sicherheitsansatz bietet Kaspersky Security for Virtualization | Light Agent klare Vorteile. Sämtliche Ressourcen-intensiven Sicherheitsprozesse werden hier von einer eigens dafür vorgesehenen virtuellen Appliance auf der Ebene des Hypervisors ausgeführt. Da der gesamte Datenverkehr im Netz durch diese immer aktuelle Appliance geführt wird, sind alle VMs vom ersten Augenblick an vollständig geschützt und die Anti-Malware-Datenbanken müssen nicht mehrfach als Kopien an jede VM im Netz geschickt werden. Ein weiterer Vorteil: Dank der intelligenten Vorgehensweise von Kaspersky Lab wird jede Datei nur einmal geprüft, was zusätzlich Systemressourcen freisetzt.

Besserer Schutz vor Web-Gefahren
Der Light-Agent-Ansatz ist also deutlich leistungsstärker als klassische agentenbasierte Sicherheitslösungen. Seine Vorteile gegenüber agentenlosen Ansätzen liegen im Bereich Sicherheit. Agentenlose Sicherheitslösungen sind deshalb so leistungsstark, weil sämtliche sicherheitsrelevanten Prozesse außerhalb der VM von einer bestimmten virtuellen Appliance durchgeführt werden. Das erlaubt der Software jedoch nicht mehr, Aufgaben des erweiterten Sicherheitsmanagements oder des Netzwerkschutzes an den virtuellen Endpoints zu übernehmen. So liefert ein agentenloses Sicherheitssystem immer nur Schutz bei Datei-basierten Aktivitäten, nicht jedoch vor Internetgefahren wie klassische Malware (zum Beispiel Würmer) oder andere komplexere Bedrohungen, die sich in den Systemprozessen der VMs einnisten und so über das ganze Netzwerk verbreiten können. Hier entfaltet der Light-Agent-Ansatz seine volle Wirkung und schafft eine ideale Balance zwischen Performance und Schutzfunktion.

Einheitliches Management und flexibles Lizenzmodell
Die Sicherheitslösungen von Kaspersky Lab für virtuelle Umgebungen zeichnen sich durch die Kombination aus Sicherheitstechnologie, einfachem Management und Plattform-Kompatibilität aus. So kann sowohl die Version mit als auch die ohne Agent von Kaspersky Security for Vitualization über eine gemeinsame Verwaltungskonsole des Kaspersky Security Centers bedient werden – wie auch alle Module der IT-Sicherheitsplattform für Unternehmen, Kaspersky Endpoint Security for Business. (Kaspersky Lab: ra)

Kaspersky Lab: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Virtualisierung

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    DataCore Software macht ein Bündel an Weiterentwicklungen für ihre "SANsymphony-V10 und DataCore Virtual SAN Software in einem kostenlosen Produkt-Service-Pack (PSP) verfügbar. PSP2 bietet Unterstützung für den OpenStack-Block Storage-Service Cinder, wodurch DataCore umfassende Speicherdienste für private, hybride und öffentliche OpenStack Clouds bereitstellen kann. Darüber hinaus integriert das Produkt-Update Dienste für ein durchgängiges Management der IO-Performance, eine optimierte Flash-Nutzung, integrierte Backups, eine effizientere Ressourcenauslastung, virtuelle Desktops sowie die automatisierte Integration von hyper-konvergenten und Software-definierten Speicherarchitekturen. PSP 2 ist ab sofort verfügbar.

  • Neuartige Absicherung virtueller Umgebungen

    Bitdefender hat eine neue Hypervisor-basierte Technologie zur Memory Introspection vorgestellt. Anbieter von Virtualisierungslösungen und Administratoren in Rechenzentren erhalten auf diese Weise einen vollständigen Einblick in virtualisierte Endpunkte ohne Beeinträchtigungen bei Leistung oder Verwaltung. Denn die neue Technologie ermöglicht erstmals, die Inspektion auf der Hypervisor-Ebene durchzuführen. Die Technologie wird für Kunden voraussichtlich Ende 2015 verfügbar sein.

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    Nexenta kündigte die Verfügbarkeit des "NexentaConnect for VMware Virtual SAN" an. Das Produkt vereinfacht und optimiert die Bereitstellung und die Verwaltung von Dateidiensten auf "VMware Virtual SAN" und macht damit hyperkonvergente Lösungen ohne externe Speicher-Arrays möglich.

  • Skalierbare Sandbox-Technologien einsetzen

    Fortinet meldet die Verfügbarkeit ihrer "FortiSandbox-VM"-Lösung. In 2014 erreichte die FortiSandbox eine Risikoerkennungsrate von 99 Prozent in NSS Labs Tests, diese ist nun auch als virtuelle Appliance erhältlich. Kunden können somit Advanced Threat Protection (ATP)-Sandboxes innerhalb ihrer Infrastruktur, in dynamischen Rechenzentren und in geografisch verteilten Standorten einfach implementieren.

  • "Call Home"-Service für die Hardware

    Fujitsu, Herstellerin von Informations- und Kommunikations-Technologie, und DataCore, Anbieterin von Software-definierten Storage-Architekturen, bringen in Ergänzung zu den bereits etablierten 16Gb/s-Varianten drei neue Modelle des Gemeinschaftsprodukts "Fujitsu DataCore SVA" (Storage Virtualization Appliance) mit 8Gb/s-Konnektivität und "Call Home"-Service auf den Markt.