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Adware im Google Play Store


Avast Software findet FIFA-App-Imitate unter den App-Angeboten Im Google-Play-Store
App-Imitate werden häufig zum Streuen von Werbung oder Sammeln personenbezogener Daten erstellt

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Avast Software hat aktuelle FIFA-Apps auf Adware und Viren untersucht. Im Google-Play-Store wurden vier identisch benannte Fußball-Apps gefunden und genauer betrachtet. Die Apps stellten sich als Imitate der offiziellen FIFA-App heraus. App-Imitate werden häufig zum Streuen von Werbung oder Sammeln personenbezogener Daten erstellt. Die in den Apps gesammelten Daten können dann von Cyber-Kriminellen im Darknet verkauft werden. Im Darknet sind europäische Kreditkarten bereits zu einem Preis von 8 US-Dollar und PayPal-Accounts ab 2 US-Dollar erhältlich.

"Wir haben uns diese vier Apps genauer angesehen und festgestellt, dass diese zwar mit unterschiedlichen Entwickler-Namen im Store bereitgestellt wurden, aber nur von einem Entwickler zu stammen scheinen. Alle vier Apps haben dieselben "Dex"-Dateien und Strukturen. Jeder Entwickler hat nur eine App im Store und es gibt keinerlei Links zu Entwickler-Websites", erläutert Jan Piskacek, Mobile Threat Analyst bei Avast.

Großveranstaltungen wie die Fußball-EM werden von Cyber-Kriminellen oft als Plattform genutzt, da die Nutzer hier häufig unvorsichtig werden. Deshalb gilt: Anwender sollten nur die offiziellen Apps und Websites des Veranstalters nutzen und auch nur solche E-Mails öffnen. Im März warnte die UEFA die Fans vor gefälschten Tickets und dubiosen Pauschalreisen, die online verkauft werden. Tickets sollten nicht bei nicht autorisierten Verkäufern gekauft werden.

Das Problem ist aber, dass die Phishing-E-Mails und gefälschten Websites häufig so gut gemacht sind, dass sie fast genauso wie die echten Seiten aussehen, oder von offiziellen Organisationen stammen könnten. So ist es sehr schwierig, die Fälschung zu erkennen. Für Apps gilt das gleiche Prinzip: lieber die offiziellen Angebote nutzen. (Avast Software: ra)

Avast Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Aktuelle Meldungen

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    Eset warnt aktuell vor einer neuen Bedrohung für Android-Geräte. Der von Eset-Forschern entdeckte Android-Schädling verbreitet sich vorrangig als vermeintlicher "Adobe Flash Player" über infizierte Webseiten. DoubleLocker gilt nach Analyse der Experten als technisch ausgereift und kombiniert cyberkriminelle Taktiken auf neue Weise: Nach erfolgter Infektion verschlüsselt die Ransomware sämtliche Daten im Gerätespeicher und sperrt den Nutzer zusätzlich durch Veränderung der PIN aus. Um das Gerät von der DoubleLocker-Ransomware zu befreien, ist ein Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen notwendig. "DoubleLocker nutzt Android-Bedienungshilfen, was ein beliebter Trick unter Cyberkriminellen ist. Die Nutzlast dieser Ransomware kann die PIN des Geräts ändern, sodass das Opfer nicht mehr darauf zugreifen kann und die Daten verschlüsselt werden. Diese Kombination von Tools wurde im Android-Ökosystem noch nicht beobachtet", so LukᚠŠtefanko, Malware Researcher bei Eset und Entdecker von DoubleLocker.

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