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Fernsteuerung für Android-Geräte


"Pokémon Go": Android App-Version mit integrierter Hintertür aufgetaucht
Mit diesen Tipps sind Fans auf der Jagd nach Taubsi und Co. sicher unterwegs

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Die kleinen Taschenmonster Pokémon sind zurück: Als Virtual Reality-Spiel für das Smartphone feiern die aus Japan stammenden Tierchen ein Comeback. Angreifer machen sich die Popularität des brandneuen Spiels zunutze und ködern ungeduldige User mit manipulierten Apps in die Falle: Mindestens eine schadhafte App wurde schon entdeckt. Die Begeisterung hat auch Kriminelle auf dem Plan gerufen: In einem Filesharing-Netzwerk tauchte eine Variante der Installationsdatei auf, die eine Fernsteuerung für Android-Geräte enthält.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das eigentliche Spiel mit DroidJack neu verpackt und dabei mit Malware angereichert. DroidJack ist ein Programm, das Android-Entwickler ganz legitim zum Packen von Apps benutzen – wie so häufig, wurde das Tool hier aber für bösartige Zwecke missbraucht.

G Data Tipps für ein sicheres Spiele-Vergnügen: Mit diesen sieben Tipps sind Pokémon-Fans auf der Jagd nach Taubsi und Co. sicher unterwegs

>> Installieren Sie Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen. Die beschriebene App wurde abseits des offiziellen Google Play Stores verbreitet. Somit kann sie nur dann installiert werden, wenn vorher explizit die Installation von Apps aus Drittanbieterquellen erlaubt wird.

>> Schützen Sie Ihr Gerät mit Sicherheits-Software. Das Mobilgerät muss, ebenso wie der PC zuhause, mit einer guten und umfassenden Sicherheitslösung ausgestattet werden, um digitale Gefahren abzuwehren.

>> Prüfen Sie, welche Berechtigungen eine App bei der Installation anfordert. Illegitime Apps versuchen oft, sich zusätzliche Berechtigungen zu verschaffen. Die Berechtigung, kostenpflichtige Dienste zu nutzen oder Audio-Aufnahmen zu starten, sollte in jedem Fall kritisch hinterfragt werden. Aktuelle Android-Versionen fragen beim ersten Start der App nochmals die Berechtigungen beim Benutzer an.

>> Seien Sie auch offline auf der Hut, wenn Sie Pokémon jagen. Die reale Welt ist ein gefährlicher Ort für Trainer der digitalen Pokémons. Vor allem dann, wenn Sie auf der Suche nach einem seltenen Pokémon mitten auf der Straße stehen bleiben. Lassen Sie sich durch das Spiel nicht allzu sehr von Ihrer Umwelt ablenken.

>> Erst denken, dann jagen. Spiele sind nicht perfekt und so können sich auch in diesem Spiel kleine Fehler einschleichen. Wenn Ihnen ein Taschenmonster an einem Klippenabhang angezeigt wird, verzichten Sie doch bitte lieber auf das Einsammeln und entgehen so der Gefahr von Verletzungen. Außerdem sollten Sie es vermeiden, in "dunklen Ecken" nach den digitalen Spielkameraden zu jagen – es ist nicht auszuschließen, dass dort reale Diebe warten, die es auf Ihr Smartphone abgesehen haben.

>> Denken Sie an Ihre Privatsphäre. Dadurch, dass das Spiel die GPS-Koordinaten des Smartphones oder Tablets zwingend braucht, geben Sie diese Daten permanent an die Entwickler weiter. Außerdem können im Netz gepostete Screenshots mit Kartenausschnitten anderen verraten, wo Sie sich gerade befinden.

>> Vermeiden Sie Kostenfallen. In vielen Spielen kann man sich für bare Münze digitale Spielgegenstände kaufen, die einem dann im Spielverlauf Vorteile bringen. Solche Käufe können schnell unübersichtliche Ausmaße annehmen. Wir empfehlen das Abschalten sogenannter In-Game-Käufe bzw. die genaue Kontrolle der Käufe und Abrechnungen.
(G Data: ra)

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Meldungen: Aktuelle Meldungen

  • Antivirenprogramme schützen

    Eset verzeichnet eine starke Verbreitung eines altbekannten Schädlings: Der Trojaner HTML/FakeAlert wurde erstmals im Dezember 2009 entdeckt. Dann war es lange Zeit ruhig um die Schadsoftware, bis 2015 die Fälle erneut anstiegen. Seitdem ist die Erkennungsquote weltweit enorm gestiegen. Derzeit zählt HTML/FakeAlert zu den fünf größten Bedrohungen rund um den Globus und weist in Deutschland die höchsten Erkennungsraten im Vergleich zu anderer Malware auf. Der Trojaner HTML/FakeAlert kann durch anderen Schadcode auf den Computer eines Opfers gelangen, wie etwa über Webseiten, E-Mail-Anhänge oder Downloads von Filesharing-Seiten.

  • Fake-Google-Doc-Einladung

    Laut Malwarebytes verbreitet sich aktuell eine neue Phishing-Kampagne rasant, die Google Doc-Einladungen, wie man sie zum Bearbeiten von Dokumenten über Google erhält, imitiert. Potentielle Opfer erhalten dabei eine E-Mail die angeblich von dem Anbieter Mailnator stammt (Mailnator hat jegliche Verbindungen dazu bereits verneint).

  • Maskiert als Flash Player-Update

    Eset haben eine neue gefährliche Android-App entdeckt, die in der Lage ist, zusätzliche Malware herunterzuladen und auszuführen. Der Trojaner wird von Eset als Android/TrojanDownloader.Agent.JI erkannt und über kompromittierte Webseiten als Flash Player-Update maskiert verbreitet. Nach der Installation startet die Malware einen gefälschten "Saving Battery"-Service im Android-System und erfordert vom Nutzer kritische Berechtigungen in den Bedienungsfunktionen von Android. Dem Angreifer wird so erlaubt, aktive Apps und Fensterinhalte abzurufen und "Explore by Touch" einzuschalten. Damit kann er die Aktionen des Nutzers imitieren und auf dem Display des Geräts anzeigen, was er möchte.

  • Neuer Linux-Trojaner entdeckt

    Die Virenanalysten von Doctor Web entdeckten im Januar einen neuen Linux-Trojaner, der bereits Tausende Geräte infiziert hat. Erst im Dezember berichtete Doctor Web über den rapiden Anstieg von Linux-Malware. Der neue Linux-Trojaner heißt Linux.Proxy.10 und startet den Proxyserver SOCKS5 auf dem infizierten Gerät. SOCKS5 basiert dabei auf einem offenen Quellcode des Satanic Socks Servers und gewährleistet so die Anonymität der Cyber-Kriminellen. Via Secure Shell verbreiten diese Linux.Proxy.10 und speichern dabei die Liste von Geräten sowie Benutzername und Passwort auf ihrem Server ab.

  • Neue Variante der Marcher-Malware

    Seit dem Launch der iOS-Version von "Super Mario Run" Mitte Dezember entwickelt sich die mobile Spiele-App zum nächsten Hit im iTunes-Store. Android-Nutzer müssen allerdings noch auf das Kultspiel warten. Hacker nutzen zwischenzeitlich die Popularität des Spiels verbunden mit der Tatsache, dass es noch keine offizielle Android-Version gibt, um Schadsoftware zu verbreiten. Das Threatlabz-Team des Internet-Security Anbieters Zscaler hat nun eine neue Version des Android Marcher Trojaners entdeckt, die sich als "Super Mario Run App" für Android-Nutzer ausgibt. Bei Marcher handelt es sich um Malware, die auf Banking und Finanz-Apps abzielt und Kreditkartendetails abzugreifen versucht. Anwender werden dazu verleitet, auf gefälschten Seiten ihre Bankinformationen einzugeben. Ist das Mobilgerät des Anwenders infiziert, lauert die Malware darauf, dass das Opfer die bereitgestellte App anklickt und präsentiert dann das Overlay der Finanzseite. Die Finanzdaten der Opfer werden an einen Command & Control (C&C)-Server weitergeleitet. Die Malware wird kontinuierlich weiterentwickelt und setzt dabei auf aktuelle Trends, um eine große Zielgruppe anzusprechen.