- Anzeigen -


Sie sind hier: Home » Virenwarnung » Aktuelle Meldungen

Kredit- und Debitkarten-Transaktionen erfassen





Neue Point of Sale Malware entdeckt: "AbaddonPOS"
Besonders gefährdet sind Organisationen, deren PoS-Terminals auch als reguläre Computer verwendet werden

Forscher von Proofpoint haben eine neue Point of Sale Malware entdeckt, die durch eine Vawtrak-Infektion heruntergeladen wird. Sie ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Nutzerdaten verwendet werden, um Angriffsmöglichkeiten auszubauen. Die Cyberkriminellen vergrößern ihre Reichweite, indem sie vielfache Nutzerdaten in einer einzigen Aktion übertragen - in diesem Fall durch das Anzapfen potentieller PoS-Terminals.

Proofpoint hat diese Entdeckung in einem Blog-Beitrag veröffentlicht. Die wichtigsten Ergebnisse sind:

>> Die neue Malware wird mit dem bekannten Banking-Trojaner Vawtrak verbreitet, und zwar sowohl über E-Mail- als auch über Web-Anwendungen. Bestimmte Merkmale machen sie resistent gegen eine Analyse und sie kann gestohlene Kreditkartendaten kodieren. Proofpoint hat entdeckt, dass die Malware weltweit auf alle möglichen Branchen abzielt, nicht ausschließlich auf den Handelssektor.

>> Mittlerweile hat sich bei Cyber-Kriminellen die Praxis etabliert, mit einer einzigen Aktion vielfache Nutzerdaten zu erbeuten. Das Weihnachtsgeschäft veranlasst sie, die neue, leistungsstarke PoS-Malware zu nutzen, um Kredit- und Debitkarten-Transaktionen der Weihnachtseinkäufer zu erfassen.

>> Besonders gefährdet sind Organisationen, deren PoS-Terminals auch als reguläre Computer verwendet werden. Proofpoint rät diesen Unternehmen, die PoS-Terminals vom Netz zu trennen, in dem Mitarbeiter Internet-, E-Mail- und andere Anwendungen ausführen.
(Proofpoint: ra)

Proofpoint: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser IT SecCity-Newsletter
Ihr IT SecCity-Newsletter hier >>>>>>

- Anzeigen -


Meldungen: Aktuelle Meldungen

  • Neue Variante der Marcher-Malware

    Seit dem Launch der iOS-Version von "Super Mario Run" Mitte Dezember entwickelt sich die mobile Spiele-App zum nächsten Hit im iTunes-Store. Android-Nutzer müssen allerdings noch auf das Kultspiel warten. Hacker nutzen zwischenzeitlich die Popularität des Spiels verbunden mit der Tatsache, dass es noch keine offizielle Android-Version gibt, um Schadsoftware zu verbreiten. Das Threatlabz-Team des Internet-Security Anbieters Zscaler hat nun eine neue Version des Android Marcher Trojaners entdeckt, die sich als "Super Mario Run App" für Android-Nutzer ausgibt. Bei Marcher handelt es sich um Malware, die auf Banking und Finanz-Apps abzielt und Kreditkartendetails abzugreifen versucht. Anwender werden dazu verleitet, auf gefälschten Seiten ihre Bankinformationen einzugeben. Ist das Mobilgerät des Anwenders infiziert, lauert die Malware darauf, dass das Opfer die bereitgestellte App anklickt und präsentiert dann das Overlay der Finanzseite. Die Finanzdaten der Opfer werden an einen Command & Control (C&C)-Server weitergeleitet. Die Malware wird kontinuierlich weiterentwickelt und setzt dabei auf aktuelle Trends, um eine große Zielgruppe anzusprechen.

  • Abofalle im Kleingedruckten

    Eset verzeichnet einen Anstieg von betrügerischen WhatsApp-Nachrichten: Derzeit erhalten viele Nutzer Nachrichten, die kostenlose Flugtickets der Emirates Airline versprechen. Darin werden sie aufgefordert, eine Webseite zu besuchen, die den Anschein der offiziellen Emirates-Seite erweckt. Die Fluggesellschaft steht jedoch in keiner Verbindung zu der Seite.

  • Android-Trojaner auf Google Play

    Die Virenanalysten von Doctor Web haben einen neuen Trojaner auf Google Play entdeckt. Der von Doctor Web als Android.MulDrop.924 klassifizierte Trojaner lädt Apps ohne Benutzererlaubnis herunter und installiert diese. Ferner blendet er aufdringliche Werbung ein. Android.MulDrop.924 verbreitet sich über Google Play als Applikation unter dem Namen "Multiple Accounts: 2 Accounts" und wurde bereits von über 1.000.000 Android-Geräten heruntergeladen. Die App ermöglicht die Nutzung mehrerer Benutzerkonten für Spiele und Applikationen. Doctor Web hat Google bereits über Android.MulDrop.924 informiert. Die App wurde daraufhin aus dem Play Store entfernt.

  • American Express Phishing-Spam

    Vor kurzem hat das Analysten-Team von AppRiver erneut eine Social Engineering-Kampagne beobachten können, die sich gegen Kunden von American Express richtet. Die massenhaft verbreitete E-Mail versucht die Adressaten dazu zu bewegen, hoch sensible Daten wie Sozialversicherungsnummer, Kreditkartennummern und andere PII (Personal Identifier)-Daten zu übermitteln, mit denen sich eindeutig auf eine bestimmte Person rückschließen lässt.

  • Trojaner: Backdoor anstelle von Ransomware

    Ein alter Bekannter ist zurück: Eset hat unter dem Namen Win32/Kovter neue Aktivitäten von Nemucod registriert, dem bislang aktivsten Trojaner des Jahres 2016. Anders als im Frühjahr beschränken sich die Angreifer nun nicht mehr nur auf die Verbreitung von Ransomware. Die neue Malware-Variante verbreitet eine Backdoor-Malware, die unkontrolliert und ohne Wissen des Nutzers auf Werbeanzeigen im Internet klickt.