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Systematische Rekrutierung von Bots


Aufbau eines neuen IoT-Botnets mit extremer Durchschlagskraft
Hintergründe zu Malware-as-a-Service "DiamondFox"

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Seit September 2017 bemerkt das Threat Research Team von Check Point Software Technologies eine Zunahme an Infektionen von IoT-Geräten. Ähnlich wie bei Mirai 2016 sind vor allem smarte Kameras von verschiedenen Herstellern betroffen. Durch die rasante Infektionsrate geht Check Point davon aus, dass schon über eine Million Organisationen zu Opfern des neuen Bot-Netzes wurden.

Check Point Software Technologies warnt vor einem neuen Botnet, dass das Ausmaß von Mirai im letzten Jahr deutlich übertreffen könnte. Das Threat-Research-Team registriert einen deutlichen Anstieg von Infektionen bei IP-Kameras seit September diesen Jahres. Dabei wird immer der gleiche Schadcode eingesetzt, außerdem werden die verseuchten Endpunkte von einem Punkt aus durch einen Angreifer kontrolliert.

Eine Analyse der infizieren Geräte und des Vorgehens zeigt die systematische Rekrutierung von Bots. Check Point konnte Angriffsversuche in über 60 Prozent der Unternehmensnetzwerke der eigenen Threat Cloud feststellen. Aktuell geht das Threat-Research-Team von bereits über einer Million betroffener Organisationen aus.

Auf Basis der technologischen Analyse hat Check Point einen Report erstellt. Mirai sorgte 2016 für Schlagzeilen, weil es für Angriffe auf fast eine Millionen Telekom-Router eingesetzt wurde. Im Bericht listet Check Point auch einige der betroffenen Kameras auf.

Laut der Untersuchung ist der Aufbau des Botnets in wenigen Tagen vollzogen. Die Kampagne hat einige Gemeinsamkeiten mit Mirai, ist aber an sich eine komplett neue Bedrohung. Es ist noch nicht sicher, wer hinter dem Botnet steckt und welche Absichten die Kriminellen verfolgen. (Check Point Software Technologies: ra)

eingetragen: 05.11.17
Home & Newsletterlauf: 29.11.17


Check Point Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Hintergrund

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    Die Cyberspionage-Infrastruktur "PZChao" hat seit spätestens Juli 2017 Behörden, Bildungseinrichten und Technologie- und Telekommunikationsunternehmen angegriffen. Jetzt legt Bitdefender erstmals eine detaillierte Analyse zu PZChao vor: Der Malware-Werkzeugkasten, der vor allem auf Ziele in Asien und den USA ausgerichtet ist, verfügt über eine umfassende Infrastruktur zur Auslieferung von Komponenten und eine Fernzugriffskomponente, die eine feindliche Übernahme des kompromittierten Endgeräts erlaubt - bis hin zur Live-Verwendung von Mikrofon und Kamera. Überraschenderweise ebenfalls enthalten: ein Cryptominer, um Bitcoins zu schürfen - dies wurde in derart gezielten Attacken bisher nicht beobachtet.

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    Die "LockPOS" genannte Point-of-Sale-Malware wurde erstmals 2017 beobachtet. Es handelt sich um einen Infostealer, der Daten von Zahlungskarten wie Kreditkarten aus dem Speicher der betroffenen Point-of-Sale-Systeme abzieht. Sicherheitsanalyst Henok Asfaw, Senior Threat Researcher beim Spezialisten für KI-basierende Malware-Abwehr bei Cylance, hat sich die jüngste Variante von LockPOS in seinem aktuellen Blog genauer angesehen. LockPOS hat - wie dokumentiert - die Injection-Technik so verändert, dass sie die Malware nun direkt im Kernel, also dem Betriebssystemkern, platziert. Das macht es bedeutend schwieriger die Schadsoftware aufzudecken und dient in erster Linie dazu traditionell arbeitende Antivirenlösungen zu umgehen.