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Geschäft um die Spyware herum aufgebaut


Neue Einblicke in FinFisher-Überwachungskampagne
Eset-Forschern gelingt erste Analyse der Spyware seit 2010

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Eset ist eine detaillierte Analyse der berüchtigten Spyware FinFisher gelungen. Es ist die erste derartige Untersuchung von FinFisher seit 2010. Seitdem haben die Entwickler der Spyware enorme Anstrengungen unternommen, um solche Analysen zu verhindern und die Funktionsweise von FinFisher zu kaschieren. Die Eset-Forscher mussten daher zunächst diverse Sicherheits- und Verschleierungsbarrieren durchbrechen.

Ihre Methodik und den aktuellen Stand der Ergebnisse hat Eset im Whitepaper "Eset’s Guide to Deobfuscating and Devirtualizing FinFisher” veröffentlicht.

"Das Unternehmen hinter FinFisher hat ein Geschäft im Wert von mehreren Millionen Dollar um die Spyware herum aufgebaut. Daher überrascht es nicht, dass die Entwickler große Anstrengungen unternehmen, um die Software so gut es geht zu verschleiern und vor Analysen zu schützen – mehr als es Cyberkriminelle normalerweise tun", erklärt Thomas Uhlemann, Security Specialist bei Eset. In Zukunft wird eine Untersuchung der Spyware vermutlich noch schwieriger werden: "Den Entwicklern stehen zahlreiche Ressourcen zur Verfügung. Diese werden sie nutzen, um FinFisher mit noch besseren Abwehrmechanismen auszustatten", so Uhlemann.

Bereits im September 2017 berichtete Eset, dass FinFisher an Behörden und Regierungen auf der ganzen Welt verkauft wurde und mutmaßlich zahlreiche Internet Service Provider an der Verbreitung der Spyware beteiligt waren. (Eset: ra)

eingetragen: 13.02.18
Newsletterlauf: 09.04.18

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Meldungen: Hintergrund

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  • Miner für Kryptowährungen

    Sicherheitsforscher haben erstmals einen Miner für Kryptowährungen entdeckt, der eine "Kill List"-Funktion enthält. Sie stoppt laufende Prozesse anderer Coinminer und versucht so die Rechenleistung zur Transaktionsverarbeitung eines infizierten Computers komplett für sich in Beschlag zu nehmen. Also quasi rivalisierende Miner auszuschalten. Xavier Mertens, Sicherheitsforscher beim ICS Sans, hält diesen Coinminer an sich aber für nichts Ungewöhnliches, sondern für eine der vielen neuen Malware-Varianten, die sich auf das Mining von Kryptowährungen spezialisiert haben und insbesondere seit Beginn dieses Jahres auftauchen. Seit Anfang 2018 hat sich die Cyberkrimininalität ganz offensichtlich von Ransomware verstärkt auf die Verteilung von Coinminern verlagert.

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