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Unfertige Spyware Rurktar aufgetaucht


Rurktar – eine neue Spyware-Baustelle: Was hat es mit ihr auf sich und welche Ziele verfolgt sie?
G Data-Forscher haben eine neue Spyware untersucht, die sich noch im Entwicklungsstadium befindet

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In den G Data Security Labs ist eine Spyware aufgetaucht, die ihren Ursprung scheinbar in Russland hat. Das lässt sich durch die internen Fehlermeldungen der Software zurückverfolgen. Ob hinter der Programmierung der Schadsoftware ganze Entwicklerteams oder eine einzelne Person stecken, ist indes noch unklar.

Einige Funktionen der Spyware sind noch nicht implementiert aber es ist klar, dass Spionage betrieben werden soll. Bisher kann Rurktar Netzwerkinfrastrukturen auskundschaften, bestimmte Rechner auf deren Erreichbarkeit prüfen und Screenshots erstellen. Auch einzelne Dateien lassen sich gezielt von dem infizieren Computer herunterladen. (G Data Software: ra)

eingetragen: 29.07.17
Home & Newsletterlauf: 22.08.17


G Data Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Hintergrund

  • Sofacy ist eine sehr aktive Cyberspionagegruppe

    Die Experten von Kaspersky Lab beobachten in jüngster Zeit eine Verlagerung des Operationsgebiets von Sofacy. Der russischsprachige Bedrohungsakteur, der auch unter den Namen APT28 oder Fancy Bear bekannt ist, nimmt neben Zielen im Kontext der NATO jetzt weitere Ziele in Fernost ins Visier - mit starkem Interesse an diplomatischen, militärischen und Verteidigungs-Einrichtungen. Die Kaspersky-Experten beobachten dabei gelegentliche Übereinstimmungen mit den Zielen anderer Bedrohungsakteure, etwa mit der russischsprachigen Turla- und der chinesischsprachigen Danti-Gruppe. Besonders auffällig waren allerdings Sofacy-Backdoor-Programme, die sich auf einem Server befanden, der bereits vom englischsprachigen Bedrohungsakteur Lamberts kompromittiert war. Der Server gehörte zu einem chinesischen Mischkonzern für Rüstung und Luftfahrt.

  • Cryptomining-Kampagne mit Jenkins Server

    Check Point Software Technologies entdeckte riesige Mining-Aktivitäten mit dem XMRig-Miner. Die Verantwortlichen kommen wahrscheinlich aus China und erstellen Einheiten der Kryptowährung Monero. Zudem gibt es Anzeichen davon, dass die Hintermänner in einer großangelegten Aktion versuchen, die Rechenleistung von Jenkins CI-Servern für ihre Zwecke zu missbrauchen. Es wird angenommen, dass bisher Monero im Wert von drei Millionen US-Dollar kreiert wurden. Durch eine bekannte Schwachstelle (CVE-2017-1000353) in der Jenkins Java Deserialization-Implementierung kann sich diese Summe aber noch deutlich erhöhen. Dabei reichen zwei aufeinanderfolgende Anfragen an das CLI-Interface aus, um die Server zu kapern und den Schadcode einzuschleusen.

  • Neue Methoden, um Computer zu infizieren

    Symantec hat eine Untersuchung über die zunehmenden Aktivitäten einer Hackergruppe im Iran veröffentlicht. Die als Chafer bezeichnete Gruppe führt im Nahen Osten und darüber hinaus ambitionierte Angriffe durch. Sie setzt dabei zahlreiche neue Hacking-Tools ein. Chafer ist seit mindestens Juli 2014 aktiv und wurde erstmals von Symantec im Dezember 2015 entdeckt. Damals ging es den Angreifern hauptsächlich darum, Daten zu sammeln und ihre Angriffsziele zu überwachen.

  • Angriffstechnik: "Memcached Reflection"

    Das Security Intelligence Response Team (SIRT) von Akamai berichtet in einem Blogpost über eine neue Distributed-Denial-of-Service- (DDoS-)Angriffswelle, die auf der neuartigen Angriffstechnik "Memcached Reflection" beruht. Sie greift Memcached Server an und missbraucht diese für Attacken auf ausgewählte Ziele. Memcached Server puffern dynamische Web-Applikationen im Hauptspeicher des Servers, um den Zugriff zu beschleunigen und so das Datenbank-Backend zu entlasten. Angriffe in einer Größe wie sie durch "Memcached Reflection" verursacht werden, können nicht ohne weiteres von Rechenzentrumslösungen abgewehrt werden, sondern erfordern die Unterstützung von Upstream ISPs und/oder Cloud-basierten DDoS-Security-Services.

  • Angriffe im Terabit-Bereich

    Netscout Arbor, ein Sicherheitsspezialist für DDoS-Abwehr-Lösungen, bestätigt einen DDoS-Angriff mit 1,7 Terabit pro Sekunde (Tbps) auf ein in den USA ansässiges Unternehmen. Letzte Woche hatte das Unternehmen Akamai den ersten Terabit-Angriff mit 1,3 Terabit pro Sekunde gemessen. Beide DDoS-Angriffe haben die gleichen Techniken verwendet. Hierzu wurden falsch konfigurierte memcached Server in Internet-Data-Center (IDC)-Netzwerken als Reflektoren/Verstärker missbraucht.