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Ausschließlich gegen Linux/BusyBox


Radware entdeckt PDoS-Attacke gegen IoT-Geräte
Ähnlich wie zuvor Mirai führt BrickerBot eine Brut-Force-Attacke gegen offene Telnet-Ports auf diesen Geräten aus

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Radware hat ein neues Permanent Denial-of-Service (PDoS)-Botnetz entdeckt, dessen Angriffe darauf zielen, die Hardware der Opfer dauerhaft unbrauchbar zu machen. Ein PDoS-Angriff, auch als "Phlashing" bekannt, kann ein System so schwer beschädigen, dass Ersatz oder Neuinstallation von Hardware erforderlich werden. Der neue, als BrickerBot bezeichnete, Bot attackiert ausschließlich Linux/BusyBox-basierende IoT-Geräte.

Ähnlich wie zuvor Mirai führt er eine Brut-Force-Attacke gegen offene Telnet-Ports auf diesen Geräten aus. Bei Erfolg kompromittiert er den Speicher des befallenen Geräts, unterbricht die Internetverbindung und löscht schließlich sämtliche Dateien auf Flash- und Kartenspeichern. Da BrickerBot nicht versucht, Dateien nachzuladen, ist auch nicht bekannt, mit welchen Zugangsdaten der Bot versucht, die Geräte zu kapern; der erste Versuch erfolgt jedoch immer mit der Username/Password-Kombination 'root'/'vizxv', die als Default bei bestimmten
Kameras und digitalen Videorekordern verwendet wird.

Während der Radware-Honeypot beim ersten, kurzlebigen Angriff (BrickerBot.1) 1.895 Versuche aus allen Kontinenten registrierte, begann fast zeitgleich ein zweites Botnet mit seinen Attacken; diesmal mit geringerer Intensität, dafür anhaltend und mit über TOR verschleierten Absenderadressen. Dieses BrickerBot.2 genannte Netz nutzt nicht BusyBox, sondern verwendet 'dd' und 'cat' zum Überschreiben des Speichers, je nachdem, welche der beiden Möglichkeiten es vorfindet. So kann es eine deutlich größere Palette von Zielgeräten attackieren. (Radware: ra)

eingetragen: 18.04.17
Home & Newsletterlauf: 02.05.17


Radware: Kontakt & Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Hintergrund

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    Netscout Arbor, Sicherheitsspezialist für DDoS-Abwehr-Lösungen, warnt vor dem Malware-Downloader Kardon Loader. Dieser ermöglicht den Download und die Installation anderer Malware wie etwa Banktrojaner, Ransomware oder Trojaner zum Daten- und Identitätsdiebstahl. Downloader sind ein wesentlicher Teil des Malware-Ökosystems. Sie werden oft von spezialisierten Hackern entwickelt und unabhängig vom jeweiligen Trojaner vertrieben. Kardon Loader wird seit Ende April vom Nutzer "Yattaze" ab 50 US-Dollar in Untergrund- und Hacker-Foren als kostenpflichtiges Open-Beta-Produkt beworben. Kardon Loader soll zudem Bot-Store-Funktionalitäten bieten. So können Käufer eigene Bot-Shops aufsetzen. Es ist davon auszugehen, dass die Malware ein Rebranding des ZeroCool-Botnets ist, das vom gleichen Akteur entwickelt wurde.

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    Eset warnt vor der mobilen Malware "HeroRat". Sie nutzt das Protokoll des beliebten Messengers Telegram, um Kontrolle über Android-Smartphones zu erlangen und sie fernzusteuern. Der gefährliche Schädling ist Teil einer ganzen Familie von Android RATs (Remote Administration Tools), die Eset-Sicherheitsforscher bereits im August 2017 entdeckt hatten. Im März dieses Jahres wurde der Quellcode kostenlos in verschiedenen Telegram-Hacking-Kanälen verfügbar gemacht. Daraus entwickelten sich dann parallel Hunderte Varianten der Malware, die sich nun in freier Wildbahn im Umlauf befinden.

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    Die Experten von Kaspersky Lab haben herausgefunden, dass die hinter dem Bedrohungsakteur 'Olympic Destroyer' stehende Hacker-Gruppe noch aktiv ist. Olympic Destroyer wurde im Zusammenhang einer Attacke auf die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang bekannt. Scheinbar visieren die Angreifer nun Organisationen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden, der Ukraine und Russland an, die mit dem Schutz vor chemischen und biologischen Bedrohungen zu tun haben.

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