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Web-basierte Erweiterung von WhatsApp





WhatsApp "MaliciousCard" Sicherheitslücke erlaubt es Angreifern, Millionen von Nutzern anzugreifen
Massive Schwachstelle missbraucht die WhatsApp Web-Funktion, um beliebige Codes auf den Endgeräten der Opfer durch die Angreifer auszuführen

Check Point Software Technologies hat WhatsApp über eine Schwachstelle im neuen Web-Client alamiert. Der Client erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit; User sollten die App aktualisieren und sicherstellen, dass sie den entsprechenden Patch installiert haben und geschützt sind. WhatsApp Web ist eine Web-basierte Erweiterung von WhatsApp. Die Anwendung spiegelt alle gesendeten und empfangenen Nachrichten, und synchronisiert das Mobilgerät mit einem Desktop-Computer, so dass Benutzer alle Nachrichten auf beiden Geräten sehen können.

Im September 2015 verkündete WhatsApp eine monatliche Nutzerzahl 900 Millionen aktiven Usern. Es wird geschätzt, dass mindestens 200M User die WhatsApp Web-Schnittstelle verwenden.

Check Point Sicherheitsforscher KasifDekel entdeckte die massive Schwachstelle, die die WhatsApp Web-Funktion missbraucht, um beliebige Codes auf den Endgeräten der Opfer durch die Angreifer auszuführen. Die neue Art des Betrugs ist besonders ausgefeilt, und erlaubt es Nutzern über scheinbar unscheinbare vCards Schadcode zu versenden. Einmal geöffnet ist der angebliche Kontakt eine ausführbare Datei, die weitere Komprimittierung des Computers durch die Verteilung von Bots, Ransomware, und andere Malware ermöglicht.

Um ein einzelnes Ziel anzugreifen, braucht der Angreifer die Telefonnummer des Accounts.

Dieser einfache Trick eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten für Cyberkriminelle und Betrüger. Ein Beispiel ist das "WhatsApp Phishing". Eine weitläufige Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit könnte Millionen von Nutzern betreffen, insbesondere in Ermangelung, die bösartige Natur desAngriffs zu realisieren.

"Zum Glück reagierte WhatsApp schnell und verantwortungsvoll, um eine erste Abschwächung gegen die Ausbeutung der Web-Clients zu verringern, bis eine Aktualisierung der WhatsApp-Client verfügbar ist", sagte Oded Vanunu, Security Research Group Manager bei Check Point. Wir sind WhatsApp dankbar für solche richtigen Reaktionen und wünsche mehr Anbieter würden Sicherheitsfragen in dieser professionellen Art und Weise zu handhaben. Software-Anbieter und Service Provider sollten sicherstellen, dass sie in Übereinstimmung mit bewährten Sicherheitsmethoden handeln und sich gegenseitig abstimmen.

Check Point ist weiterhin auf der Suche nach Schwachstellen in Software- und Internet-Plattformen. Ziel ist die Offenlegung von entdeckten Problemen, um den Schutz der Verbraucher und Kunden vor den Bedrohungen von Morgen zu gewährleisten. (Check Point Software Technologies: ra)

Check Point Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Sicherheitslecks

  • 1.8 Milliarden WhatsApp-Nutzer betroffen

    Das Research-Team von Check Point Software Technologies veröffentlicht Details zu FakesApps, einem Schwachpunkt in WhatsApp. Dabei gelang es Check Point, WhatsApp-Nachrichten von Usern zu manipulieren. Im Rahmen der Untersuchung wurden drei Angriffsmöglichkeiten gezeigt: >> Die Veränderung einer gesendeten Antwort, sodass dem Absender falsche Worte in den Mund gelegt werden. >> Abgabe einer gefälschten Antwort in einem Gruppenchat. Die zitierte Person muss dabei nicht einmal in der Gruppe Mitglied sein. >> Versendung einer persönlichen Nachricht in einem Gruppenchat, die für den Empfänger wie eine Gruppennachricht an alle Mitglieder aussieht - jedoch nur für ihn sichtbar ist. Wenn diese Person auf die gefälschte Nachricht antwortet, ist seine Antwort aber für alle Gruppenmitglieder sichtbar.

  • Lücke in den Zugangssystemen

    Forscher der finnischen Sicherheitsfirma F-Secure haben eine massive Lücke in den Zugangssystemen weltweit operierender Hotelketten entdeckt, das von Angreifern kompromittiert werden kann, um sich Zugang zu allen Räumen zu verschaffen. Die Schwachstelle wurde in der Software des Schließsystems Vision by VingCard gefunden, eine Lösung, die weltweit Millionen Zimmern in hochrangigen Hotels sichert. Hersteller Assa Abloy hat inzwischen Software-Updates mit Sicherheits-Bugfixes veröffentlicht, um das Problem zu beheben. Die Sicherheitsexperten nutzten bei ihrem Angriff gewöhnliche elektronische Schlüsselkarten des Hotels. Diese waren teilweise längst abgelaufen, ausgemustert oder dienten lediglich dem Zugang zu Garagen oder Abstellräumen. Anhand der Informationen auf dem Schlüssel konnten die Experten jedoch einen Hauptschlüssel mit Zugangsberechtigungen generieren, um so jeden Raum im Gebäude öffnen zu können. Der Angriff blieb völlig unbemerkt und lies auch keine Spuren zurück.

  • Risikobasiertes Management der Schwachstellen

    Spectre und Meltdown dominieren auf Grund ihres massiven Ausmaßes seit Wochen die Schlagzeilen. Doch die Prozessor-Schwachstellen sind nicht unbedingt die einzige Gefahr für Unternehmen. Secunia Research von Flexera veröffentlichte bereits mehr als 35 Vulnerability Advisories zu Spectre/Meltdown. Davon wurden die meisten als "mäßig kritisch" bewertet, mit Kritikalitätswerten von 1 bis 3 bei max. 5 Punkten. Die mögliche Schlussfolgerung: Trotz aller Sicherheitsrisiken durch Spectre und Meltdown, stellen weitere kritische, nicht gepatchte Schwachstellen im Umfeld eine weit gefährlichere und unmittelbare Bedrohung dar.

  • Sicherheitslücken: Sabotage einer Tankstelle

    Die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab haben im Rahmen einer Untersuchung eine Reihe unbekannter Schwachstellen in einer Steuereinheit gefunden, die von Tankstellen weltweit eingesetzt wird. Die Sicherheitslücken betreffen ein Embedded-System, von dem derzeit über tausend Einheiten installiert und online sind. Über die Schwachstellen wären Hacker in der Lage, via Fernzugriff die Kontrolle über betroffene Systeme zu erlangen. Kaspersky Lab hat den Hersteller umgehend nach Entdeckung der Schwachstellen über die Gefahr informiert.

  • Was sind Meltdown und Spectre?

    Nach den ersten Berichten über die bekannt gewordenen Schwachstellen in Mikroprozessoren, arbeiten die betroffenen Chiphersteller mit Hochdruck an einer industrieweiten Lösung. Mit täglich neuen Details und Meldungen von Seiten der Sicherheitsexperten und Unternehmen bleibt die Lage unübersichtlich. Digital Shadows hat die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt. Die Meltdown und Spectre getauften Sicherheitslücken ermöglichen es Angreifern, auf Systemspeicherinformationen im Kernel, dem privilegiertesten Bereich moderner Betriebssysteme, zuzugreifen. Der Kernel verwaltet Prozesse wie das Starten und Beenden von Anwenderprogrammen, Sicherheitseinstellungen, Speicherverwaltung und die Steuerung von Hardware wie Speicher- und Netzlaufwerken.