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Verwalten von Sicherheits-Tools


Trustwave warnt vor Schwachstelle in Lenovo-PCs
Durch die aufgespürte Sicherheitslücke kann Schadcode auf den Rechner geschleust werden

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Trustwave warnt vor einer Schwachstelle im "Lenovo Solution Center". Das Sicherheits-Tool ist auf nahezu allen Lenovo-PCs, -Notebooks und -Tablets bereits vorinstalliert. Durch die von den Experten der Trustwave SpiderLabs aufgespürte Sicherheitslücke kann Schadcode auf den Rechner geschleust werden - im schlimmsten Fall könnten Angreifer die komplette Kontrolle über den Rechner übernehmen. Abhilfe schafft ein Update, das manuell aufgespielt werden muss.

Von der Sicherheitslücke könnten Millionen Nutzer weltweit betroffen sein. Denn die Software ist standardmäßig auf allen neuen Geräten von Lenovo vorinstalliert. Das Lenovo Solution Center hilft beim wie Antivirenprogrammen oder Firewalls und gibt einen Überblick über den Zustand des Systems sowie alle Netzwerkverbindungen.

Die von Trustwave aufgespürte Sicherheitslücke betrifft das Lenovo Solution Center 2.8. Die Sicherheitslücke ermöglicht unautorisierten Nutzern einen Zugriff auf das System, indem diese den Geräte-Manager als lokales System öffnen können. Dazu ist lediglich der Befehl "sc start LSCWinService StartBackend" und eine HTTP-Anfrage an localhost:5555 nötig.

Sobald das Geräte-Manager-Fenster gestartet ist, kann auf dem betreffenden System ein beliebiger Code und damit Malware jeder Art ausgeführt werden.

Trustwave hat Lenovo sofort über die Sicherheitslücke informiert. Lenovo hat diese bestätigt und ein Update (Version 3.0) veröffentlicht. Das Update wird allerdings nicht automatisch installiert. Erst nach dem Start des Lenovo Solution Center erscheint eine Aufforderung, die neue Aktualisierung zu installieren.

Das Lenovo Solution Center steht nicht zum ersten Mal in der Kritik. Bereits im Dezember 2015 ermöglichte eine Sicherheitslücke in der Zusatz-Software das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. (Trustwave: ra)

Trustwave: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Sicherheitslecks

  • Nutzer sollten ihre Whatsapp-Version überprüfen

    Eine Sicherheitslücke in Whatsapp kann derzeit nur die App zum Absturz bringen. Kriminelle könnten den kursierenden Exploit aber für bösartige Zwecke weiterentwickeln. Wir geben einen Überblick über die Situation. "Nutzer sollten ihre Whatsapp-Version überprüfen und wenn möglich die Updates über den Play Store einspielen." Das sagt Alexander Burris, Lead Mobile Researcher bei der G DATA Software AG aus Bochum. Aktuell kursiert eine Sicherheitslücke für den beliebten Mobile-Messenger Whatsapp. Der aktuelle Exploit bringt die Applikation kontrolliert zum Absturz. Kriminelle könnten die Schwachstelle für ihre Zwecke weiterentwickeln und als Einfallstor nutzen.

  • Offene und ungeschützte MQTT-Server

    Avast hat entdeckt, dass über 49.000 Message Queuing Telemetry Transport (MQTT) Server aufgrund eines falsch konfigurierten MQTT-Protokolls online öffentlich sichtbar sind. Darunter befinden sich 32.000 Server ohne Passwortschutz - davon 1.719 in Deutschland - wodurch die Gefahr eines Datenmissbrauchs steigt. MQTT-Protokolle werden genutzt, um Smart-Home-Geräte über Smart Hubs miteinander zu verbinden und zu steuern. Beim Implementieren des MQTT-Protokolls richten Nutzer einen Server ein. Dieser Server befindet sich bei Endverbrauchern üblicherweise auf einem PC oder einem Mini-Computer wie dem Raspberry Pi, mit dem sich Geräte verbinden und damit kommunizieren können.

  • Testlauf einer Spionagekampagne

    Die am 27. August 2018 auf GitHub und Twitter veröffentlichte Zero Day-Schwachstelle für Microsoft Windows-Bestriebssysteme wurde nach wenigen Tagen in einer ersten Malware-Kampagne ausgenutzt. Eset hat die Malware-Kampagne einer Gruppe namens PowerPool zugeordnet. Bis jetzt gingen den Cyberkriminellen nur eine kleine Anzahl von Opfern in die Falle, wie sich aus den untersuchten Telemetrie-Daten und den Uploads ergibt. Daher glauben wir an einen Testlauf einer Spionagekampagne. Unter den betroffenen Ländern befinden sich Chile, Deutschland, Indien, die Philippinen, Polen, Russland, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten und die Ukraine. Betroffen sind die Windows Betriebssysteme 7 bis 10 - im Speziellen die ALPC-Funktion (Advanced Local Procedure Call).

  • 1.8 Milliarden WhatsApp-Nutzer betroffen

    Das Research-Team von Check Point Software Technologies veröffentlicht Details zu FakesApps, einem Schwachpunkt in WhatsApp. Dabei gelang es Check Point, WhatsApp-Nachrichten von Usern zu manipulieren. Im Rahmen der Untersuchung wurden drei Angriffsmöglichkeiten gezeigt: >> Die Veränderung einer gesendeten Antwort, sodass dem Absender falsche Worte in den Mund gelegt werden. >> Abgabe einer gefälschten Antwort in einem Gruppenchat. Die zitierte Person muss dabei nicht einmal in der Gruppe Mitglied sein. >> Versendung einer persönlichen Nachricht in einem Gruppenchat, die für den Empfänger wie eine Gruppennachricht an alle Mitglieder aussieht - jedoch nur für ihn sichtbar ist. Wenn diese Person auf die gefälschte Nachricht antwortet, ist seine Antwort aber für alle Gruppenmitglieder sichtbar.

  • Lücke in den Zugangssystemen

    Forscher der finnischen Sicherheitsfirma F-Secure haben eine massive Lücke in den Zugangssystemen weltweit operierender Hotelketten entdeckt, das von Angreifern kompromittiert werden kann, um sich Zugang zu allen Räumen zu verschaffen. Die Schwachstelle wurde in der Software des Schließsystems Vision by VingCard gefunden, eine Lösung, die weltweit Millionen Zimmern in hochrangigen Hotels sichert. Hersteller Assa Abloy hat inzwischen Software-Updates mit Sicherheits-Bugfixes veröffentlicht, um das Problem zu beheben. Die Sicherheitsexperten nutzten bei ihrem Angriff gewöhnliche elektronische Schlüsselkarten des Hotels. Diese waren teilweise längst abgelaufen, ausgemustert oder dienten lediglich dem Zugang zu Garagen oder Abstellräumen. Anhand der Informationen auf dem Schlüssel konnten die Experten jedoch einen Hauptschlüssel mit Zugangsberechtigungen generieren, um so jeden Raum im Gebäude öffnen zu können. Der Angriff blieb völlig unbemerkt und lies auch keine Spuren zurück.