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Amazon-Malware zielt auf Crypto-Währungen


"Global Security Report" für das II. Quartal 2015: Insgesamt machte AppRiver 165 Millionen böswillige E-Mails unschädlich
Auch das zweite Quartal hat sich in punkto Spam-Aufkommen als besonders aktiv erwiesen

(18.09.15) - AppRiver, Anbieterin von E-Mail-Messaging und Web-Security-Lösungen, veröffentlichte ihren Global Security Report für das II. Quartal 2015. Der Bericht enthält eine detaillierte Zusammenfassung und Analyse der Malware- und Spam-Trends für die Monate April bis Juni.

Im zweiten Quartal 2015 landeten insgesamt 4,7 Milliarden Spam-Mails in der Quarantäne. Die Zahl entspricht 81 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs und sank im Vergleich zum ersten Quartal mit einer Zahl von 5,5 Milliarden Spam-Nachrichten. AppRiver stoppte insgesamt 165 Millionen E-Mails mit einem virenverseuchten Anhang. Über die Hälfte des gesamten Spam-Aufkommens (51 Prozent) hatte seinen Ursprung in Nord Amerika. Nord Amerika und Europa zusammen sind für 80 Prozent des gesamten Spam-Aufkommens im zweiten Quartal verantwortlich.

Fred Touchette, Senior Security Analyst bei AppRiver, sagte: "Auch das zweite Quartal hat sich in punkto Spam-Aufkommen als besonders aktiv erwiesen. Dabei kommt über die Hälfte des weltweit versendeten Spam aus Nord Amerika und das in drei aufeinanderfolgenden Quartalen. Es ist wichtiger denn je, seine Mitarbeiter dahingehend zu schulen, welche Auswirkungen bereits eine einzige Datenschutzverletzung haben kann. Hacker melden sich schließlich nicht an. Sie arbeiten im Verborgenen und haben eine ganze Reihe wirksamer Taktiken entwickelt um so lange wie möglich unentdeckt zu bleiben. Je länger das gelingt, desto größer und umfassender sind die Folgen des Angriffs."

Einige Highlights des Global Security Report für QII:
>> Hacker-Angriff auf das Office of Personnel Management:
Hier handelt es sich um die weitreichendste Datenschutzverletzung im zweiten Quartal 2015 und um einen Großangriff mit massiven Folgen. Die Hacker erbeuteten riesige Mengen vertraulicher Daten von US-Bürgern, darunter Vor-und Zunamen, Namen von Verwandten, die komplette Finanzhistorie, derzeitige und vorherige Wohnorte, Namen von Nachbarn, Freunden, Mitarbeitern und Mitbewohnern sowie Sozialversicherungsnummern.

>> Getarnte Amazon-Malware zielt auf Crypto-Währungen: Im Juni dieses Jahres entdeckte AppRiver eine Attacke bei der die Nachrichten legitime Kaufbestätigungen der Firma Amazon imitierten. Ziel war es, den Rechner des jeweiligen Opfers über ein in einem Word-Dokument verborgenes Makro zu infizieren. Ist das gelungen, versucht die Malware anschließend die recht lange Liste der FTP-Anmeldedaten und die Anwenderdaten von Dateispeicherprogrammen zu entwenden. Der Datenklau geht weiter mit den Passwörtern für Microsoft Outlook und die installierten Browser wie Firefox, IE, Opera und Chrome.

>> Die Dridex-Malware: Die unter dem Namen Dridex bekannt gewordene Malware-Familie hatte ein ziemlich geschäftiges zweites Quartal. Es handelt sich um einen Banking-Trojaner, der sich aus der Cridex-Familie entwickelt hat. Cridex ist überwiegend Online aktiv und lauert auf arglos surfende Nutzer, die versehentlich auf eine entsprechend gehostete Malware-Seite gelangen. Von dort aus wird die eigentliche Malware-Infektion gestartet. Der Dridex-Trojaner verbreitet sich demgegenüber aktiv über präparierte Anhänge in Spam-Mails.

>> LastPass Passwortmanager angegriffen: Am 15. Juni informierte LastPass seine Nutzer über eine schwerwiegende Datenschutzverletzung aufgrund eines Hackerangriffs. Das besonders erschreckende an diesem Angriff: das Unternehmen LastPass hilf seinen Kunden Passwörter für Webseiten leichter zu verwalten. Trotz der Warnung war der Beutezug insoweit erfolgreich, als dass die Angreifer E-Mail-Adressen von Nutzern entwenden konnten ebenso wie Passworthinweise und Hash-Dateien zur Authentifizierung. Das Unternehmen versicherte aber, dass der Zugang zum eigentlichen Speicherort der Passwörter nicht geknackt werden konnte. Trotzdem empfahl LastPass seinen Nutzern das Master-Passwort zu aktualisieren und zukünftig 2-Faktor-Authentifizierung zu verwenden.
(AppRiver: ra)

AppRiver: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Statistiken

  • Ransomware bleibt ein Problem

    SophosLabs analysiert in einem Whitepaper die diesjährige Schadsoftware und beschreibt die voraussichtlichen Gefahren für 2018. Ransomware ist gefährlicher denn je und hat zunehmend Linux, Mac und Android-Systeme im Blick. Ransomware hat Unternehmen und Privatanwender in diesem Jahr auffällig zugesetzt. SophosLabs kommt nach seiner Analyse von Daten aus April bis Oktober 2017 zur Prognose, dass auch das nächste Jahr von Ransomware und RaaS (mit DIY-Bausätzen) geprägt sein wird. Neben Windows müssen sich zukünftig auch Linux, Mac und Android User wappnen.

  • Mafia war 2017 digital unterwegs

    Malwarebytes, Anbieterin von Lösungen zur Vermeidung und Behebung von Malware-Bedrohungen, präsentiert seinen Report über das neue Zeitalter des organisierten Cyberverbrechens. Die Angriffe im Jahr 2017 stiegen nicht nur in ihrer Häufigkeit an, sondern waren auch ausgereifter und erzeugten mehr Schaden. Der Report "The New Mafia: Gangs and Vigilantes - A Guide to Cybercrime for CEOs" entmystifiziert Cybersicherheit und zeigt, welche Parallelen sich zwischen heutigen Cyberkriminellen und den Mafia-Gangs aus den 30er Jahren auftun. Diese neue Generation an Cyberkriminellen ähnelt traditionellen Mafia-Organisationen: Die professionelle Koordinierung sowie Einschüchterungen der Opfer sind nur zwei der sich überschneidenden Punkte. Die Daten von Malwarebytes bestätigen, dass diese Gangs, die sich zurzeit professionalisieren, Unternehmen großen Schaden zufügen können.

  • 57,6 Millionen neue Malware-Samples

    Der neue McAfee Labs Threat Report für Dezember 2017 untersucht den Anstieg und die Trends bei neuer Malware, Ransomware und anderen Bedrohungen im dritten Quartal 2017. Mit 57,6 Millionen neuen Malware-Samples - vier neuen Samples pro Sekunde - verzeichnet der Bericht einen neuen Rekordwert. Darunter finden sich Entwicklungen wie neue dateilose Malware mit bösartigen Makros, eine neue Version der Locky-Ransomware namens "Lukitus" sowie neue Varianten der Banking-Trojaner Trickbot und Emotet. Der Report verzeichnet auch eine hohe Anzahl von Angriffen auf die Sicherheitslücken in der Microsoft-Technologie - obwohl der Plattformanbieter bereits im ersten Quartal 2017 entsprechende Patches veröffentlichte.

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    Im Jahr 2017 wurden täglich weltweit durchschnittlich 360.000 schädliche Dateien von den Technologien von Kaspersky Lab verarbeitet - das bedeutet einen Zuwachs um 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nachdem die Anzahl gefährlicher Dateien im Jahr 2015 noch leicht rückläufig war, steigt das Aufkommen von Schadprogrammen im zweiten Jahr in Folge kontinuierlich an. Dieser Trend geht unter anderem aus der Jahresstatistik von Kaspersky Lab für 2017 hervor. Die Anzahl der täglich entdeckten schädlichen Dateien zeigt, wie aktiv Cyberkriminelle bei der Entwicklung und der Verbreitung von Malware sind. Die Kennzahl wurde von Kaspersky Lab erstmalig im Jahr 2011 berechnet - mit damals 70.000 schädlichen Dateien pro Tag und einem Zuwachs bis heute um das Fünffache.

  • Wiederholte Botnet-Infektionen

    Fortinet veröffentlichte die Ergebnisse ihres neuesten "Global Threat Landscape Report". Wie der Bericht zur aktuellen Bedrohungslage zeigt, werden viele Unternehmen wiederholt Opfer von Botnet-Angriffen. Auch der Anstieg bei automatisierter Malware belegt, dass immer mehr Cyber-Kriminelle gängige Exploits mit automatisierten Angriffsmethoden zu schnellen, breit angelegten Attacken kombinieren.