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Spam und Malware im Gepäck


"Global Security Report" für das erste Halbjahr 2014: Schädliche Websites am zweithäufigsten unter allen Kategorien geblockt
"Pump and Dump"-Spamkampagnen folgen dem Muster des Scorsese-Films "The Wolf of Wall Street" und CryptoLocker Copycats sind präsent wie nie

(20.08.14) – AppRiver veröffentlichte ihren "Global Security Report" für die erste Hälfte des Jahres 2014. Der Bericht enthält eine detaillierte Analyse der aktuellen E-Mail- und webbasierten Sicherheitsbedrohungen sowie eine Einordnung und Bewertung der von Januar bis Juni 2014 beobachteten Malware-Trends. In der ersten Hälfte 2014 hat AppRiver mehr als 19 Milliarden Nachrichten gescannt, nahezu 18,9 Milliarden davon waren Spam-Nachrichten und 636 Millionen Nachrichten hatten Malware im Gepäck. Die Hauptversender kamen ein Mal mehr aus Europa, das den ersten Platz 1 belegte, gefolgt von den USA, deren prozentualer Anteil am Gesamtvolumen allerdings ebenfalls gestiegen ist.

Die AppRiver-Analysten Fred Touchette, Troy Gill und Jon French erläutern die wichtigsten Ergebnisse des Reports auch hier in einigen kurzen Videos.

▪ >> Sicherheitsvorfälle/Ereignisse - Zu den wichtigsten Ereignissen und Sicherheitsvorfällen in punkto E-Mail- und Websicherheit in den letzten sechs Monaten gehörten CryptoLocker Copy Cat-Kampagnen wie CryptoWall und CryptoDefense sowie massive Spamwellen, insbesondere "Pump and Dump"- Spam, bei denen billige Aktien mit einem niedrigen Ausgangspreis beworben werden, was zu einem Anstieg des Aktienpreises und einem entsprechenden Gewinn für die Spammer führt. "AppRiver hatte bereits Ende des letzten Jahres prognostiziert, dass wir es 2014 mit einer steigenden Zahl von solchen Malware-basierten Copy Cat-Kampagnen zu tun bekommen würden. Sie basieren auf aktuellen CryptoLocker-Varianten", erläutert Fred Touchette. "Unsere Prognosen haben sich praktisch sofort bestätigt, denn CryptoWall und CryptoDefense machten sich den Erfolg von CryptoLocker sehr zügig und erfolgreich zunutze."

▪ >> Metriken - Neben den allgemeinen Daten zu E-Mail-Spam und Viren, enthält der Report einige grundsätzliche Daten zu webbasierten Bedrohungen, die innerhalb des zweiten Quartals 2014 von den AppRiver-Webfiltern aufgedeckt worden sind. In Summe waren es mehr als 5.1 Millionen neue Websites allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Troy Gill dazu: "Es ist ziemlich auffällig, dass die zweitwichtigste Kategorie, die wir gelistet haben, bösartige Websites sind oder Websites, die Schadcode verbreiten. In Zahlen waren das nahezu 40 Millionen geblockter Websites von Januar bis Juni 2014, 13.6 Prozent von ihnen waren bösartige Seiten."

▪ >> "The Cyber-World" - Dieser Teil des Reports beschäftigt sich mit den großen Sicherheitsvorfällen und Datenschutzlecks. Dazu gehörte beispielsweise der Sicherheitsvorfall bei eBay, bei dem verschlüsselte Kundendaten entwendet wurden. Cyberkriminelle machten sich die Situation sofort zunutze und starteten entsprechende Spam-Kampagnen, die sich gezielt an verunsicherte ebay-Nutzer richteten. Auch eine neue Zeus-Variante, GameOver Zeus, richtete "dank" neuer Funktionalitäten erheblichen Schaden an. Gesteuert wurde die Kampagne von einer einzelnen Gruppe, die von Russland und der Ukraine aus operierte.
(AppRiver: ra)

AppRiver: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Statistiken

  • Mehr Geräte mit aktueller Android-Version

    Alle 11 Sekunden entdecken die Analysten eine neue Android Schad-App. Das sind über 333 pro Stunde und somit rund 8.000 pro Tag. Im ersten Halbjahr 2017 zählten die G Data Sicherheitsexperten somit 1,5 Millionen Android-Schaddateien. Die Bedrohungslage bleibt hoch, derzeit scheinen Cyberkriminelle ihre Malware-Kampagnen etabliert zu haben und setzen auf andere Methoden wie Datendiebstahl.

  • Groß angelegte Malvertizing-Kampagne

    Check Point Software Technologies veröffentlicht Zahlen und Ergebnisse ihres monatlichen "Threat Impact Index" für Juni: Das Ergebnis: 28 Prozent der Unternehmen weltweit waren von der RoughTed Malvertizing-Kampagne betroffen. Die groß angelegte Malvertizing-Kampagne RoughTed diente dazu, Links zu bösartigen Webseiten und Payloads wie Scams, Adware, Exploit Kits und Ransomware zu versenden. Die erste Verbreitungswelle entlud sich Ende Mai, bevor sie im Juni den bisherigen Höchststand erreicht hat. Inzwischen sind der Schadsoftware Unternehmen in 150 Ländern zum Opfer gefallen.

  • Q2/2017 Cybercrime Report

    In ihrem aktuellen Quartalsbericht über globale Cybercrime-Taktiken und -Techniken nimmt Malwarebytes Bedrohungen genauer unter die Lupe, die zwischen April und Juni 2017 omnipräsent waren. Dabei steht der zweite von Malwarebytes veröffentlichte Cybercrime Report ganz im Zeichen des WannaCry-Ausbruchs. Ebenfalls im Zentrum der Beobachtung ist die dünner werdende und dadurch schwer zu unterscheidende Trennlinie zwischen klassischer Malware und potentiell unerwünschten Programmen (PuPs). Das Thema Ransomware war bereits Ende des ersten Quartals überall präsent. Doch mit dem Ausbruch von WannaCry wurde es zu dem sicherheitsrelevanten Thema schlechthin, dem nahezu auf der ganzen Welt Beachtung geschenkt wurde.

  • 30 Jahre Verschleierung von Malware

    Der vorgestellte McAfee Labs Threats Report für Juni 2017 wirft einen genauen Blick auf die Cyber-Bedrohungen des ersten Quartals 2017. So analysiert der Bericht den Fareit Passwort-Dieb, blickt auf die 30-jährige Entwicklung der Verschleierungstechniken von Malware zurück, erklärt die Bedeutung der Steganographie, bewertet Bedrohungen in verschiedenen Industrien und zeigt das jüngste Wachstum von Malware, Ransomware, mobiler Malware und anderen Bedrohungen im ersten Quartal auf. In den ersten drei Monaten des Jahres registrierte das "McAfee Labs Global Threat Intelligence"-Netzwerk verschiedene Trends hinsichtlich dem Wachstum von Cyber-Bedrohungen und den Vorfällen von Cyber-Angriffen, darunter.

  • Eigenes Bedrohungsprofil besser einschätzen

    Welchen Cyber-Bedrohungen waren Unternehmen im ersten Quartal 2017 ausgesetzt und wie verteilen sich diese auf einzelne Branchen und Zeiträume? Einblicke zeigt ein neuer Bericht zur aktuellen Bedrohungslage von Rapid7. Basierend auf Daten aus Rapid7s Sicherheitslösungen beleuchtet der Bericht einen repräsentativen Ausschnitt von Sicherheitsanalysen in Unternehmen und untersucht zum Beispiel, mit welcher Häufigkeit in Zeitraum Januar bis März Vorfälle wie Brute-Force-Attacken, Zugriffe mit falschen Identitäten oder bösartige Hash-Angriffe beobachtet wurden. Der Report soll Unternehmen helfen, ihr eigenes Bedrohungsprofil besser einzuschätzen.